Einreisebedingungen & Informationen

 

TÜRKEI

Besondere Hinweise

Allgemein: Erhöhte Sicherheitsgefährdung

Sicherheit

Es wird empfohlen, sich nicht in der unmittelbarer Nähe der türkisch-syrischen Grenze und in grenznahen Dörfern aufzuhalten und insbesondere türkisch-syrische Grenzanlagen zu meiden.

In der Türkei kommt es immer wieder zu Terroranschlägen, die auch Todesopfer fordern. Sicherheitsvorkehrungen auf hohem Niveau signalisieren die angespannte Sicherheitslage im gesamten Land. Von einer erhöhten Anschlagsgefahr in Großstädten und touristischen Zentren ist auszugehen. Bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist besondere Vorsicht walten zu lassen, die Nähe zu Regierungs- und Militäreinrichtungen ist zu meiden bzw. auf das unbedingt erforderliche Maß einzuschränken.

In der Vergangenheit fanden Anschläge im Osten und Südosten der Türkei, aber auch in Ankara, Istanbul und anderen großen Städten sowie in Tourismuszentren des Landes statt. 

Auch Entführungen können nicht ausgeschlossen werden.

Im Osten und Südosten der Türkei kommt es seit mehreren Jahren zu Zusammenstößen zwischen der PKK und türkischen Sicherheitskräften mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten. In den Provinzen Diyarbakır, Hakkari, Şırnak, Siirt und Elazığwurden mehrere Gebiete befristet zu Sicherheitszonen erklärt. Ein Betreten dieser Zonen ist untersagt. Detaillierte Informationen finden sich auf der Homepage des türkischen Generalstabes http://www.tsk.tr/.

Von einem Besuch der fünf Provinzen Şirnak, Siirt, Hakkari, Tunceli und Elazığ wird dringend abgeraten. Das türkische Militär ist weiterhin ermächtigt, Schläge aus dem türkisch-irakischen Grenzgebiet gegen Stellungen der PKK im Nordirak durchzuführen. Daher wird auch von Reisen in dieses Grenzgebiet dringend abgeraten.

Zusätzlich zur erhöhten Gefahr von Terroranschlägen hat sich die allgemeine Sicherheitssituation in Istanbul und anderen Städten verschlechtert. So wurden in der Vergangenheit auch österreichische TouristInnen vermehrt Opfer dieser erhöhten Kriminalität. Es wird vor allem vor Diebstählen und Raubüberfällen in Istanbul gewarnt. Aufgrund des starken Anstiegs der Kriminalität haben mehrere Generalkonsulate die Sicherheit von Istanbul heruntergestuft. AutotouristInnen in Istanbul wirdempfohlen, ihren PKW immer an einem bewachten Parkplatz oder in einer Garage abzustellen. Ferner ist es für Frauen nicht empfehlenswert, Handtaschen zu tragen, sondern sich Gürteltaschen umzuschnallen. Vorsicht ist  für Frauen geboten, die alleine oder in weiblicher Begleitung in Istanbul oder anderen Städten, aber auch in ländlichen Regionen, an Ausgrabungsstätten, etc. ausgehen. Um die Gefahr von sexuellen Übergriffen auf Reisende in Touristenzentren bestmöglich abzuwenden, wird die Respektierung ortsüblicher Traditionen unter anderem bei der Wahl der Bekleidung dringend angeraten. In allen Fällen wird empfohlen, den Reisepass beim Ausgehen nicht mitzunehmen, sondern im Hotel zu lassen. Statt des Reispasses sollte eine Visitenkarte des Hotels, auf der der Name des Hotelgastes vermerkt ist, und eine Fotokopie des Reisepasses mitgeführt werden. Es sollte nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Ebenso sollte vom Tragen wertvoller Schmuckgegenstände abgesehen werden. In allen guten Hotels kann ein Zimmersafe gemietet werden, in dem Reisepass, Flugticket, Schmuck und Bargeld aufbewahrt werden kann. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit, auch auf größeren Verbindungsstraßen, sind mit erhöhten Gefahren verbunden und sollten vermieden werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass Drogenschmuggel in und aus der Türkei wie auch illegaler Drogenkonsum mit hohen Gefängnisstrafen geahndet werden kann. Von der Mitnahme von anvertrauten Paketen ist daher auf das Dringendste abzuraten.

Generell besteht in mehreren Regionen der Türkei (Südosten, Bosporus-Region) erhöhte Erdbebengefahr. Entsprechende Hinweise wären zu beachten.

Eine Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche, vor allem in Hinblick auf die Bekleidung und insbesondere beim Besuch von Moscheen  ist angebracht. Dies gilt in hohem Maße für ländliche Gebiete außerhalb der klassischen Tourismuszonen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einer erhöhten Sicherheitsgefährdung begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise

  • Visumspflicht: Ja, für gewöhnliche Reisepässe.
  • Visum erhältlich: bei Einreise (EUR 15,-). Es ist auch möglich, dieses Visum anstatt in Euro-Währung  GBP 10,- (Britischen Pfund Sterling) oder USD 20,- (US-Dollar) zu bezahlen. Es wird empfohlen, die entsprechende Summe genau abgezählt bereitzuhalten. Reisende, die nicht zu touristischen Zwecken oder Geschäftsreisen in die Türkei einreisen (z.B. Lastwagenfahrer, Journalisten), wird an den Grenzen KEIN Visum ausgestellt. Dieses muss vor Reiseantritt an der zuständigen türkischen Vertretungsbehörde beantragt werden.
  • Reisedokumente: Reisepass; Achtung: Staatsangehörige einiger europäischer Staaten (z.B. Bundesrepublik Deutschland und Schweiz) können mit einem Personalausweis in die Türkei einreisen, für österreichische Staatsbürger ist das nicht möglich.
  • Passgültigkeit: Österreichern wird in der Regel ein 90 Tage gültiges Visum ausgestellt. Da der Reisepass nach Ablauf des Visums noch mindestens 90 Tage gültig sein muss, wird bei Einreise eine noch mindestens sechsmonatige Gültigkeitsdauer des österreichischen Reisepasses empfohlen.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert. Inhaber österreichischer Notpässe müssen das für die Einreise benötigte Visum allerdings vor Reisebeginn an den Türkischen Generalkonsulaten in Wien, Salzburg bzw. Bregenz beantragen, da Inhabern von Notpässen KEIN Visum an der Grenze ausgestellt werden darf. Betroffene Personen werden in Schubhaft genommen und mit dem nächsten Flugzeug ins Heimatland zurückgesandt. Es ist damit zu rechnen, dass die Ausstellung des Visums mindestens 2-3 Tage dauern kann. Ein persönliches Erscheinen ist notwendig.
  • Miteintragung v. Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012 nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Sonstiges: Bei der Einreise sollte darauf geachtet werden, dass ein Einreisestempel im Reisepass angebracht wird, da es andernfalls zu Schwierigkeiten bei der Ausreise kommen kann.  Ab dem 01.01.2013 wird Reisenden, deren Reisepässe keinen Platz für die erforderlichen Kontrollstempel anlässlich der Ein- und Ausreise aufweisen, die Einreise in die Türkei verwehrt werden.

Laut Information der zuständigen türkischen Behörden ist für die Einreise von minderjährigen österreichischen Staatsbürgern in die Türkei – alleinreisend oder in Begleitung von Personen, die nicht die Erziehungsberechtigten sind – keine Vorlage von weiteren Bestätigungen oder Dokumenten außer einem gültigen Reisepass notwendig.

Einreise mit dem KFZ:

Wenn man mit dem KFZ (PKW/Motorrad) einreisen möchte, wird das Fahrzeug im Pass des Fahrers eingetragen. Die Ausreise aus der Türkei ist dann auch nur mehr mit diesem KFZ möglich. Im Schadensfall muss entweder die Reparatur des KFZ abgewartet werden, oder ein Abschleppservice über die Grenze organisiert werden.

Falls der Halter des Fahrzeugs nicht identisch ist mit dem Reisenden, muss der Reisende/ Fahrer über eine Vollmacht des Eigentümers verfügen, die bei einer türkischen Auslandsvertretung in Österreich ausgestellt oder beglaubigt sein sollte. Einzelheiten zum Verfahren klären Sie bitte vor Abreise, um mehrtägige Wartezeiten an der Grenze zu vermeiden.

Zusätzlich zur Eintragung im Pass wird vom türkischen Zoll ein Formular ausgestellt, das das Datum der spätesten Wiederausfuhr festlegt. Ein Überschreiten dieser individuell festgelegten Frist auch um nur einen Tag muss unbedingt vermieden werden, da anderenfalls erhebliche Geldstrafen, die den Wert des Fahrzeugs um ein Vielfaches übersteigen können, und ein Strafverfahren drohen. Als Frist werden in der Regel 30 Tage eingetragen, auf Antrag auch bis zu 90 Tage.

Bitte beachten Sie, dass die grüne Versicherungskarte nur im europäischen Teil der Türkei anerkannt wird. Beabsichtigen Sie mit dem Fahrzeug auch den asiatischen Teil zu bereisen, können Sie an der Grenze beim Touringclub eine KFZ-Haftpflichtversicherung (30-90 Tage) abschließen.

Einreise mit dem Boot/Yacht:

Österreicher, die mit einem Boot in die Türkei einreisen, sollten vorab bei der zuständigen türkischen Vertretung in Österreich ein Visum beantragen. Die Erteilung eines Visums über die jeweiligen türkischen Hafenbehörden ist zwar grundsätzlich möglich jedoch kompliziert und langwierig.

Es wäre darauf zu achten, das Transitlog, zusammen mit den für die Ein- und Ausreise benötigten Formularen „Y1“ und „Y2“ (werden von türkischen Hafenbehörden ausgestellt), auf türkischen Gewässern mitzuführen!

Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Für nähere Informationen sollte noch vor Reiseantritt die See-, Zoll- und Grenzdirektion ISTANBUL kontaktiert werden:

Rihtim Cad. Cinili Han No:45
Karaköy/ Istanbul
Tel: (+90) 0212 377 32 00
Fax: (+90) 0212 243 50 56
e-mail: istgumbm(at)gumruk.gov.tr

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung (eine Deklarierung ist jedoch empfehlenswert). Geldwechsel ist in den meisten Hotels möglich, weiters in Banken und Wechselstuben. Kreditkarten werden weitgehend akzeptiert. Außerdem können bei vielen Bankomat-Automaten mit österreichischen Bankomatkarten Geldbeträge in der Landeswährung abgehoben werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 Gramm Tabak sowie 7×7 cl bzw. 5×1 l Alkohol, wobei die Getränkesorten gemischt sein müssen). Wertgegenstände sollten bei der Einfuhr deklariert werden, um spätere Probleme zu vermeiden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von Landeswährung und Fremdwährung ist nur bis zu einem Betrag von USD 5.000,– möglich (für höhere Beträge muss die Einfuhr nachgewiesen werden). Die Ausfuhr von ethnografischen, historischen und archäologischen Gegenständen (Antiquitäten, alte Münzen, Fossilien etc.) ist striktest untersagt. Bei ethnografischen Gegenständen (z.B. Teppiche, Kelims u. ä.) sollte im Zweifelsfalle ein Attest eines staatlichen türkischen Museums eingeholt werden. Es ist ebenfalls strengstens verboten, auf freiem Feld gefundene oder von „Händlern“ gekaufte und als Teile antiker Bauwerke oder ähnlichem identifizierbare Steine auszuführen. Polizei und Zollbehörden legen den Begriff „Antiquitäten“ weit aus. Verstöße gegen diese Regelungen werden mit sofortiger Festnahme und Gefängnisstrafen geahndet, wie es in verschiedenen Fällen bereits geschehen ist.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Klima

Entsprechend der topographischen Vielfalt des Landes ist das Klima je nach Gebiet stark unterschiedlich. Nach Osten wird das Klima immer rauer. Die Schwarzmeerküste ist niederschlagsreich und verhältnismäßig kühl. An der ägäischen Küste und an der Mittelmeerküste herrscht mediterranes Klima mit hohen Temperaturen, vor allem an der türkischen Südküste im Hochsommer. In Ankara und im anatolischen Hochland typisch kontinentales Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern.

Ratschläge

Die geographischen und klimatischen Verhältnisse im Land verlangen keine grundsätzlich von der österreichischen verschiedene Lebensweise.

Gesundheit

Nur in den großen Städten sind einige Universitätskrankenhäuser und große Spitäler nach dem neuesten Stand eingerichtet, die medizinische Primärversorgung kann jedoch allgemein als ausreichend angesehen werden. Die sekundäre und postoperationelle Versorgung ist dagegen oft sehr mangelhaft und zwar aufgrund der sanitären Zustände in den Spitälern und der Hygienestandards, die nicht dem westlichen Standard entsprechen. Die Situation in den Privatkliniken, vor allem in der Hauptstadt und in Istanbul, ist besser. Mit zunehmender Entfernung von den Zentren nimmt die Qualität der medizinischen Versorgung ab. Das Österreichische St. Georgs-Krankenhaus in Istanbul wird von österreichischen Ordensschwestern geführt. Apotheken sind in ausreichender Anzahl vorhanden.

In jüngster Zeit wird auch in den großen Städten (Ankara, Istanbul) ein vermehrtes Auftreten von Typhus, Krim-Kongo-Fieber (von Zecken übertragen) und der Schweinegrippe berichtet.

Personen, die bestimmte Medikamente dauernd nehmen müssen, wird empfohlen, diese oder zumindest eine Liste der Inhaltsstoffe mitzunehmen, da in der Türkei vielfach nur Generika oder Medikamente mit anderen Bezeichnungen erhältlich sind.

Impfungen

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf den Homepages desBundesministeriums für Gesundheit oder der WHO.

Vorsicht

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte möglichst nicht getrunken werden. Vom Verzehr von rohem oder halbrohem Fleisch ist dringend abzuraten. Vorsicht ist bei Faschiertem und bei offener Eiscreme geboten. Frischer Fisch sollte im Landesinneren (wegen der langen Transportwege) nur im Winter gegessen werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, ist ratsam. 

ÄGYPTEN

Besondere Hinweise

Allgemein: Erhöhte Sicherheitsgefährdung

Sicherheit

Es wird empfohlen, sich nicht in der unmittelbarer Nähe der türkisch-syrischen Grenze und in grenznahen Dörfern aufzuhalten und insbesondere türkisch-syrische Grenzanlagen zu meiden.

In der Türkei kommt es immer wieder zu Terroranschlägen, die auch Todesopfer fordern. Sicherheitsvorkehrungen auf hohem Niveau signalisieren die angespannte Sicherheitslage im gesamten Land. Von einer erhöhten Anschlagsgefahr in Großstädten und touristischen Zentren ist auszugehen. Bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist besondere Vorsicht walten zu lassen, die Nähe zu Regierungs- und Militäreinrichtungen ist zu meiden bzw. auf das unbedingt erforderliche Maß einzuschränken.

In der Vergangenheit fanden Anschläge im Osten und Südosten der Türkei, aber auch in Ankara, Istanbul und anderen großen Städten sowie in Tourismuszentren des Landes statt. 

Auch Entführungen können nicht ausgeschlossen werden.

Im Osten und Südosten der Türkei kommt es seit mehreren Jahren zu Zusammenstößen zwischen der PKK und türkischen Sicherheitskräften mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten. In den Provinzen Diyarbakır, Hakkari, Şırnak, Siirt und Elazığwurden mehrere Gebiete befristet zu Sicherheitszonen erklärt. Ein Betreten dieser Zonen ist untersagt. Detaillierte Informationen finden sich auf der Homepage des türkischen Generalstabes http://www.tsk.tr/.

Von einem Besuch der fünf Provinzen Şirnak, Siirt, Hakkari, Tunceli und Elazığ wird dringend abgeraten. Das türkische Militär ist weiterhin ermächtigt, Schläge aus dem türkisch-irakischen Grenzgebiet gegen Stellungen der PKK im Nordirak durchzuführen. Daher wird auch von Reisen in dieses Grenzgebiet dringend abgeraten.

Zusätzlich zur erhöhten Gefahr von Terroranschlägen hat sich die allgemeine Sicherheitssituation in Istanbul und anderen Städten verschlechtert. So wurden in der Vergangenheit auch österreichische TouristInnen vermehrt Opfer dieser erhöhten Kriminalität. Es wird vor allem vor Diebstählen und Raubüberfällen in Istanbul gewarnt. Aufgrund des starken Anstiegs der Kriminalität haben mehrere Generalkonsulate die Sicherheit von Istanbul heruntergestuft. AutotouristInnen in Istanbul wirdempfohlen, ihren PKW immer an einem bewachten Parkplatz oder in einer Garage abzustellen. Ferner ist es für Frauen nicht empfehlenswert, Handtaschen zu tragen, sondern sich Gürteltaschen umzuschnallen. Vorsicht ist  für Frauen geboten, die alleine oder in weiblicher Begleitung in Istanbul oder anderen Städten, aber auch in ländlichen Regionen, an Ausgrabungsstätten, etc. ausgehen. Um die Gefahr von sexuellen Übergriffen auf Reisende in Touristenzentren bestmöglich abzuwenden, wird die Respektierung ortsüblicher Traditionen unter anderem bei der Wahl der Bekleidung dringend angeraten. In allen Fällen wird empfohlen, den Reisepass beim Ausgehen nicht mitzunehmen, sondern im Hotel zu lassen. Statt des Reispasses sollte eine Visitenkarte des Hotels, auf der der Name des Hotelgastes vermerkt ist, und eine Fotokopie des Reisepasses mitgeführt werden. Es sollte nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Ebenso sollte vom Tragen wertvoller Schmuckgegenstände abgesehen werden. In allen guten Hotels kann ein Zimmersafe gemietet werden, in dem Reisepass, Flugticket, Schmuck und Bargeld aufbewahrt werden kann. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit, auch auf größeren Verbindungsstraßen, sind mit erhöhten Gefahren verbunden und sollten vermieden werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass Drogenschmuggel in und aus der Türkei wie auch illegaler Drogenkonsum mit hohen Gefängnisstrafen geahndet werden kann. Von der Mitnahme von anvertrauten Paketen ist daher auf das Dringendste abzuraten.

Generell besteht in mehreren Regionen der Türkei (Südosten, Bosporus-Region) erhöhte Erdbebengefahr. Entsprechende Hinweise wären zu beachten.

Eine Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche, vor allem in Hinblick auf die Bekleidung und insbesondere beim Besuch von Moscheen  ist angebracht. Dies gilt in hohem Maße für ländliche Gebiete außerhalb der klassischen Tourismuszonen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einer erhöhten Sicherheitsgefährdung begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise

  • Visumspflicht: Ja, für gewöhnliche Reisepässe.
  • Visum erhältlich: bei Einreise (EUR 15,-). Es ist auch möglich, dieses Visum anstatt in Euro-Währung  GBP 10,- (Britischen Pfund Sterling) oder USD 20,- (US-Dollar) zu bezahlen. Es wird empfohlen, die entsprechende Summe genau abgezählt bereitzuhalten. Reisende, die nicht zu touristischen Zwecken oder Geschäftsreisen in die Türkei einreisen (z.B. Lastwagenfahrer, Journalisten), wird an den Grenzen KEIN Visum ausgestellt. Dieses muss vor Reiseantritt an der zuständigen türkischen Vertretungsbehörde beantragt werden.
  • Reisedokumente: Reisepass; Achtung: Staatsangehörige einiger europäischer Staaten (z.B. Bundesrepublik Deutschland und Schweiz) können mit einem Personalausweis in die Türkei einreisen, für österreichische Staatsbürger ist das nicht möglich.
  • Passgültigkeit: Österreichern wird in der Regel ein 90 Tage gültiges Visum ausgestellt. Da der Reisepass nach Ablauf des Visums noch mindestens 90 Tage gültig sein muss, wird bei Einreise eine noch mindestens sechsmonatige Gültigkeitsdauer des österreichischen Reisepasses empfohlen.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert. Inhaber österreichischer Notpässe müssen das für die Einreise benötigte Visum allerdings vor Reisebeginn an den Türkischen Generalkonsulaten in Wien, Salzburg bzw. Bregenz beantragen, da Inhabern von Notpässen KEIN Visum an der Grenze ausgestellt werden darf. Betroffene Personen werden in Schubhaft genommen und mit dem nächsten Flugzeug ins Heimatland zurückgesandt. Es ist damit zu rechnen, dass die Ausstellung des Visums mindestens 2-3 Tage dauern kann. Ein persönliches Erscheinen ist notwendig.
  • Miteintragung v. Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012 nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Sonstiges: Bei der Einreise sollte darauf geachtet werden, dass ein Einreisestempel im Reisepass angebracht wird, da es andernfalls zu Schwierigkeiten bei der Ausreise kommen kann.  Ab dem 01.01.2013 wird Reisenden, deren Reisepässe keinen Platz für die erforderlichen Kontrollstempel anlässlich der Ein- und Ausreise aufweisen, die Einreise in die Türkei verwehrt werden.

Laut Information der zuständigen türkischen Behörden ist für die Einreise von minderjährigen österreichischen Staatsbürgern in die Türkei – alleinreisend oder in Begleitung von Personen, die nicht die Erziehungsberechtigten sind – keine Vorlage von weiteren Bestätigungen oder Dokumenten außer einem gültigen Reisepass notwendig.

Einreise mit dem KFZ:

Wenn man mit dem KFZ (PKW/Motorrad) einreisen möchte, wird das Fahrzeug im Pass des Fahrers eingetragen. Die Ausreise aus der Türkei ist dann auch nur mehr mit diesem KFZ möglich. Im Schadensfall muss entweder die Reparatur des KFZ abgewartet werden, oder ein Abschleppservice über die Grenze organisiert werden.

Falls der Halter des Fahrzeugs nicht identisch ist mit dem Reisenden, muss der Reisende/ Fahrer über eine Vollmacht des Eigentümers verfügen, die bei einer türkischen Auslandsvertretung in Österreich ausgestellt oder beglaubigt sein sollte. Einzelheiten zum Verfahren klären Sie bitte vor Abreise, um mehrtägige Wartezeiten an der Grenze zu vermeiden.

Zusätzlich zur Eintragung im Pass wird vom türkischen Zoll ein Formular ausgestellt, das das Datum der spätesten Wiederausfuhr festlegt. Ein Überschreiten dieser individuell festgelegten Frist auch um nur einen Tag muss unbedingt vermieden werden, da anderenfalls erhebliche Geldstrafen, die den Wert des Fahrzeugs um ein Vielfaches übersteigen können, und ein Strafverfahren drohen. Als Frist werden in der Regel 30 Tage eingetragen, auf Antrag auch bis zu 90 Tage.

Bitte beachten Sie, dass die grüne Versicherungskarte nur im europäischen Teil der Türkei anerkannt wird. Beabsichtigen Sie mit dem Fahrzeug auch den asiatischen Teil zu bereisen, können Sie an der Grenze beim Touringclub eine KFZ-Haftpflichtversicherung (30-90 Tage) abschließen.

Einreise mit dem Boot/Yacht:

Österreicher, die mit einem Boot in die Türkei einreisen, sollten vorab bei der zuständigen türkischen Vertretung in Österreich ein Visum beantragen. Die Erteilung eines Visums über die jeweiligen türkischen Hafenbehörden ist zwar grundsätzlich möglich jedoch kompliziert und langwierig.

Es wäre darauf zu achten, das Transitlog, zusammen mit den für die Ein- und Ausreise benötigten Formularen „Y1“ und „Y2“ (werden von türkischen Hafenbehörden ausgestellt), auf türkischen Gewässern mitzuführen!

Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Für nähere Informationen sollte noch vor Reiseantritt die See-, Zoll- und Grenzdirektion ISTANBUL kontaktiert werden:

Rihtim Cad. Cinili Han No:45
Karaköy/ Istanbul
Tel: (+90) 0212 377 32 00
Fax: (+90) 0212 243 50 56
e-mail: istgumbm(at)gumruk.gov.tr

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung (eine Deklarierung ist jedoch empfehlenswert). Geldwechsel ist in den meisten Hotels möglich, weiters in Banken und Wechselstuben. Kreditkarten werden weitgehend akzeptiert. Außerdem können bei vielen Bankomat-Automaten mit österreichischen Bankomatkarten Geldbeträge in der Landeswährung abgehoben werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 Gramm Tabak sowie 7×7 cl bzw. 5×1 l Alkohol, wobei die Getränkesorten gemischt sein müssen). Wertgegenstände sollten bei der Einfuhr deklariert werden, um spätere Probleme zu vermeiden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von Landeswährung und Fremdwährung ist nur bis zu einem Betrag von USD 5.000,– möglich (für höhere Beträge muss die Einfuhr nachgewiesen werden). Die Ausfuhr von ethnografischen, historischen und archäologischen Gegenständen (Antiquitäten, alte Münzen, Fossilien etc.) ist striktest untersagt. Bei ethnografischen Gegenständen (z.B. Teppiche, Kelims u. ä.) sollte im Zweifelsfalle ein Attest eines staatlichen türkischen Museums eingeholt werden. Es ist ebenfalls strengstens verboten, auf freiem Feld gefundene oder von „Händlern“ gekaufte und als Teile antiker Bauwerke oder ähnlichem identifizierbare Steine auszuführen. Polizei und Zollbehörden legen den Begriff „Antiquitäten“ weit aus. Verstöße gegen diese Regelungen werden mit sofortiger Festnahme und Gefängnisstrafen geahndet, wie es in verschiedenen Fällen bereits geschehen ist.

THAILAND

Besondere Hinweise

In Thailand herrscht ein tropisches Klima, das von der Regenzeit in den Monaten Mai bis Oktober und der dazwischen liegenden, niederschlagsarmen Zeit geprägt ist. Es herrschen meist Temperaturen zwischen 30° und 35° C. Heftige Niederschläge zur Regenzeit führen alljährlich zu ausgedehnten Überschwemmungen, denen auch Menschen zum Opfer fallen. Im Herbst 2011 kam es in ganz Thailand zu verheerenden Überschwemmungen, denen fast 800 Menschen zum Opfer fielen. Weitreichende Gebiete standen teilweise mehrere Monate unter Wasser. In den vergangenen zwei Wochen kam es in den nördlichen Provinzen stellenweise zu starken Überschwemmungen. Urlaubsreisenden wird empfohlen, sich über englischsprachige Printmedien (Bangkok PostNationmultimedia bzw. die Thailändischen Meteorologischen Anstalt informiert zu halten. Es wird empfohlen, bei Bekanntwerden von Überschwemmungen nicht in die betroffenen Gebiete zu reisen. Aufenthalte stellen, abgesehen von der unmittelbaren Gefahr, auf Grund der hygienischen Verhältnisse auch ein erhebliches Infektionsrisiko dar.

Am 14. Februar 2012 explodierten in der belebten Sukhumvit-Strasse in Bangkok zwei Sprengsätze bei denen mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt wurden. Die Österreichische Botschaft Bangkok empfiehlt österreichischen Staatsbürgern, besondere Vorsicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, Einkaufszentren, Märkten, religiösen Heiligtümern, Bars, Discos, Nachtclubs und Orten von touristischem Interesse im Großraum Bangkok walten zu lassen. Sollten Ihnen verdächtige Pakete oder Taschen auffallen, melden Sie diese den örtlichen Sicherheitsbehörden.

Sollten Sie im Notfall die unmittelbare Unterstützung oder Hilfe der Österreichischen Botschaft Bangkok benötigen, steht Ihnen die Österreichische Botschaft von 08.30 – 16.30 unter der Rufnummer (+66/2) 303 60 46 oder (+66/2) 303 60 47, außerhalb der Öffnungszeiten der Botschaft der Bereitschaftsdienst der Botschaft unter der Rufnummer (+66) 819 036 516 zur Verfügung. Bei generellen Anfragen werden Sie ersucht, sich mit E-Mail an die Botschaft zu wenden (bangkok-ob(at)bmeia.gv.at). Einzelreisenden wird empfohlen, ihre Kontaktdaten (Name, Aufenthaltsdauer in Thailand, ungefähre Reiseroute, Mobiltelefonnummer) per E-Mail bekannt zu geben.

Im Laufe der letzten Monate kam es in der Stadt Phuket mehrfach zu Angriffen gegen ausländische Touristen, teilweise durch einzelne Taxi- und Tuk-Tukfahrer, nun auch durch Banden. Ende 2011 wurde ein österreichischer Phuket-Urlauber von drei Jugendlichen durch Messerstiche schwer verletzt. Zu erhöhter Vorsicht im Stadtgebiet wird geraten.

Von nicht notwendigen Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani an der Grenze zu Malaysia sowie die benachbarte Provinz Songhkla wird abgeraten. In diesen Provinzen kann es weiterhin zu terroristischen Anschlägen kommen. In den vergangenen Wochen sind mehrmals Personenbei Bombenanschlägen in der Provinz Narathiwat ums Leben gekommen, weitere Personen wurden schwer verletzt.

In Thailand muss, aufgrund des nicht abgeschlossenen nationalen Aussöhnungsprozesses weiterhin von einer allgemeinen Gefahr politisch motivierter Unruhen ausgegangen werden. Diese Gefahr besteht am ehesten in der Hauptstadt Bangkok aber auch im Norden und Nordosten (v.a. Chiang Mai). In beliebten Tourismusgebieten Thailands wie Pattaya, Phuket, Koh Samui, u.a. ist diese Gefahr zwar geringer, da Ausländer bislang von den politischen Auseinandersetzungen nicht direkt betroffen waren. Besondere Vorsicht ist aber auch dort auf öffentlichen Plätzen, in Einkaufszentren, Märkten, religiösen Heiligtümern, Bars, Discos und Nachtclubs angeraten. Erfahrungswerte der Vergangenheit haben gezeigt, dass ein Aufflammen politischer Unruhen in Thailand prinzipiell jederzeit möglich ist. Thailandurlaubern wird daher empfohlen sich von jeglichen politischen Manifestationen fernzuhalten und allfälligen Anordnungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.

Sicherheit

Urlaubern, die die Anmietung eines Mopeds oder Motorrades in Thailand planen, wird dringend das Tragen eines Sturzhelmes, sowie große Vorsicht im Straßenverkehr empfohlen. In den vergangenen Monaten sind mehrere europäische Urlauber bei Motorradunfällen schwer verletzt worden bzw. zu Tode gekommen. Der Besitz einer in Thailand gültigen Lenkerberechtigung ist Grundvoraussetzung ein Fahrzeug in Betrieb nehmen zu dürfen. Obwohl diese Vorschrift von den Fahrzeugvermietern oft nicht sehr genau genommen wird, sind bei Unfällen oder Streitigkeiten im Straßenverkehr mangels eines gültigen Führerscheins erhebliche Probleme zu erwarten.

Seit April 2011 kommt es an der thailändisch-kambodschanischen Grenze bei Preah Vihear vermehrt zu bewaffneten Zwischenfällen zwischen kambodschanischen und thailändischen Truppen. Von Reisen nach Preah Vihear und Umgebung wird derzeit dringend abgeraten.

Einzelreisenden wird empfohlen, ihre Kontaktdaten (Name, Aufenthaltsdauer in Thailand, ungefähre Reiseroute, Mobiltelefonnummer) der Botschaft per Email bekannt zu geben: bangkok-ob(at)bmeia.gv.at

Von nicht notwendigen Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani an der Grenze zu Malaysia sowie die benachbarte Provinz Songhkla wird abgeraten. In diesen Provinzen kann es weiterhin zu terroristischen Anschlägen kommen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Kriminalität

Wenngleich Thailand ein sicheres Land zu sein scheint, kommen dennoch Gewaltverbrechen, Eigentums- und Betrugsdelikte nicht selten vor. Es wird empfohlen, auf das vorhandene Risiko Bedacht zu nehmen und sich entsprechend vorsichtig zu verhalten.

Individualtouristen sind in Thailand generell einem erhöhten Risiko ausgesetzt, Opfer einer Straftat zu werden.

Besondere Vorsicht ist am internationalen Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok geboten. Ankommende Touristen werden von „Lockvögeln“ (zumeist attraktive Frauen) angesprochen und zur Buchung von privaten Flughafentaxis, Hotels und Rundreisen, zu komplett überteuerten Preisen, animiert.

Abfliegende Reisende sollten bei Einkäufen im Abflugbereich Handtaschen und Handgepäck besonders im Auge behalten. Kürzlich wurden etliche Vorfälle von organisiertem „Zustecken“ von Artikeln gemeldet; Reisende wurden dann beschuldigt, diese Artikel gestohlen zu haben, und im Fall des Nichtzahlens von Bestechungsgeldern mit Ausreiseverbot bedroht.

Bei Auto-, Motorrad- und Jetski-Vermietung werden vermehrt Fälle von organisiertem Betrug festgestellt. Ausländische Touristen werden beschuldigt, an den gemieteten Geräten einen Schaden verursacht zu haben; die herbeigerufene Polizei droht den Reisenden im Fall des Nichtzahlens von Bestechungsgeldern mit Verhaftung. Um Druck auszuüben, versuchen Vermieter oder die Polizei in solchen Fällen auch, den Pass des Reisenden einzubehalten.

Es wird dringend empfohlen, wenn überhaupt, nur eine Kopie des Reisepasses als Sicherstellung (wenn gefordert) beim Vermieter zu hinterlassen, keinesfalls jedoch das Originaldokument zu übergeben

Besonders auffällig geworden ist dabei die Polizeistation am Patong Beach in Phuket.

Bereits seit längerem werden Touristen vorwiegend in Fremdenverkehrszentren von Schleppern (Tuk-Tuk- und Taxifahrern) angesprochen und fallweise sogar gegen ihren ausdrücklichen Wunsch in dubiose Geschäfte geführt, wo sie zu Einkäufen angehalten werden. Vor allem von Einkäufen bei Juwelieren, die auf diese Weise aufgesucht wurden, wird dringend abgeraten, da dort in der Regel minderwertige Qualität zu weit überhöhten Preisen verkauft wird.

Große Vorsicht wird bei der Benutzung von Taxis, Tuk-Tuks und Jet-Skis in Phuket und Pattaya empfohlen. Vorfälle, bei denen Touristen nach Erreichen des Fahrziels zur Zahlung von weit überhöhten Fahrpreisen gezwungen werden (dies teilweise verbunden mit körperlichen Angriffen), häufen sich.

Wegen der Gefahr von Falschgeldbetrügern sollte Geldwechsel nur in Bankfilialen vorgenommen werden.

Regelmäßig werden Fälle von Touristen bekannt, die nach Verabreichung von Betäubungsmitteln oder bewusstseinsverändernden Substanzen in Speisen oder Getränken vorwiegend in Bars und anderen Gaststätten und Hotels niederer Kategorie gesundheitlich geschädigt und beraubt wurden.

Vor der gewaltbereiten Drogenszene auf Koh Samui, Koh Pangan und Koh Tao ist besonders zu warnen. Auf den monatlich auf Koh Pangnan stattfindenden Mondscheinpartys (Full Moon Partys) kommt es immer häufiger zur Vergewaltigungen (teilweise mit Todesfolge) von unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stehenden Frauen.

Koh Samui weist ein erhöhtes Aufkommen an Straftaten einschließlich Gewaltverbrechen auf, denen regelmäßig Touristen zum Opfer fallen. Die dortige Polizeieinheit weist Anzeichen von Überforderung auf. Touristen, die diese Insel bereisen, setzen sich somit einem erhöhten Sicherheitsrisiko aus.

Vor dem Erwerb von Wohnrechten in Ferienanlagen nach Time-Sharing-Modellen bei nicht eingehend bekannten Firmen ohne Befassung eines Vertrauensanwaltes wird wegen hohem Vertragsrisiko und fehlender Möglichkeiten zur Durchsetzung eigener Rechte gewarnt.

Folgende Einrichtungen dienen ausländischen Touristen bei allfälligen Problemen als erste Anlaufstelle:

Generelle landesweite Notrufnummer der Touristenpolizei: 191 bzw. 1155

in den einzelnen Provinzen:

  • Pattaya 038-410-044
  • Trad(Koh Chang) 039-557-382(east)
  • Rayong 038-651-669
  • Bangkok 1155 and 02-214-1943
  • Phuket 076-223-891 (south)
  • Samui 077-460-016,077-460-016(south)
  • Krabi 075-637-208(south)
  • Chaingmai 053-247-318(north)
  • Chaingrai 053-717-779(north)
  • Khon Kaen 043-226-195(northeast)
  • Nakorn Ratchasima (Korat) 044-341- 777(northeast)
  • Hau Hin 032-516-219 (south)
  • Kanchanaburi 034-512-795(west)

Des Weiteren steht Ihnen im Notfall die Österreichische Botschaft von 08.30 – 16.30 unter der Rufnummer (+66/2) 303 60 46 oder (+66/2) 303 60 47, außerhalb der Öffnungszeiten der Botschaft der Bereitschaftsdienst der Botschaft unter der Rufnummer (+66) 819 036 516 zur Verfügung.

Einreise

  • Visumpflicht: visafreier Aufenthalt bis zu 30 Tagen: Einreise per Luftweg
    visafreier Aufenthalt bis zu 15 Tagen: Einreise per Landweg,Aufenthalt über 30 Tage: Visapflicht
  • Visum erhältlich: Thailändische Botschaft Wien
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mind. 6 Monate bei Einreise
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Cremefarbiger Notpass:  wird akzeptiert
  • Sonstiges: Die erlaubte Aufenthaltsdauer nach einer visumsfreien Einreise wird mittels Stempel im Reisepass vermerkt.

Österreichische Reisende, die einen längeren Aufenthalt in Thailand planen, müssen vor Einreise bei der thailändischen Botschaft in Wien bzw. bei einem der thailändischen Honorarkonsulate ein Touristenvisum beantragen. Touristenvisa werden mit einer maximalen Gültigkeit von 60 Tagen erteilt.

Für geplante Aufenthalte von über 60 Tagen (bis zu maximal 90 Tagen) muss ein „non-immigrant visa“ beantragt werden. Eine Verlängerung der Gültigkeit von Touristenvisa und „non-immigrant visa“ im Ausmaß von 30 Tagen kann bei der thailändischen Immigrationsbehörde beantragt werden.

Eine verbindliche Auskunft zu thailändischen Einreisebestimmungen kann generell nur von den thailändischen Behörden erteilt werden.

Die Verlängerung eines Visums in Thailand sollte keinesfalls einem Reisebüro oder einem Vermittler anvertraut werden. Visa dürfen in Thailand nur von den Dienststellen des Immigration Bureau (Einwanderungsbehörde) verlängert werden. Inhaber von gefälschten Verlängerungen, wie sie in der Regel von Vermittlern verkauft werden, führen bei Ausreise zur Verhaftung und Anklage des Inhabers wegen Dokumentenfälschung.

Abgelaufene Reisepässe, Nichtmitführung zumindest einer Kopie des Reisepasses samt Visum/Einreisestempel, sowie die Überschreitung der Gültigkeit des erlaubten visumsfreien Aufenthaltes bzw. des Visums stellen laut thailändischem Gesetz Straftaten dar, die zur Verhaftung und/oder zur Verurteilung zu einer Geldstrafe führen. Kann die Geldstrafe nicht gleich beglichen werden, so ist Ersatzhaft anzutreten.

Die Haftbedingungen in Thailand sind sehr hart (Unterbringung von bis zu 50 Häftlingen in einer Zelle, oft unverträgliche Nahrungsmittel und Wasser, keine Versorgung mit notwendigen Hygieneartikeln).

Im Fall einer Verhaftung sollte die Botschaft unbedingt kontaktiert werden. (Tel.-Nr. während der Dienstzeiten unter der Tel. Nr.+66 2 3036046/ DW 12 oder 32, außerhalb der Dienstzeiten über die Notrufnummner: +66 819 036 516.

Ausreise

Wird eine Überschreitung des visumsfreien Aufenthaltes bzw. der Visumsgültigkeit anlässlich des Abfluges/der Ausreise festgestellt, so wird eine Geldstrafe von THB 500,– pro Tag, höchstens aber THB 20.000,–, verhängt, die sofort zu bezahlen ist. Erst nach Zahlung der Strafe darf das Land verlassen werden bzw. erfolgt nach Festnahme und Zahlung der Strafe/Absitzen der Haftstrafe die zwangsweise Abschiebung, sobald ein Rückflugticket vorhanden ist. Im Fall der Abschiebung kann es zu Wiedereinreiseverboten kommen.

Seit April 2011 ist auch an thailändischen Flughäfen anlässlich des Boardings der Nachweis der Identität (Vergleich des Reisepasses mit dem Boardingpass) notwendig. Bei etwaigen Diskrepanzen bei der Schreibweise des Namens kann die Fluglinie den Zutritt zum Flugzeug verweigern bzw. kann seitens der thailändischen Behörde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. Diese Regelung gilt nicht für Transitpassagiere.

Einfuhr

Die Ein- und Ausfuhr von Devisen bis zu einem Summenäquivalent von max. USD 20.000,– sind deklarationsfrei, höhere Beträge müssen bei der Ein- und auch bei der Ausreise deklariert werden. Die Landeswährung Baht kann unbegrenzt eingeführt werden, eine Ausfuhr ist aber nur bis Baht 50.000,– pro Person gestattet. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro, US-Dollar in bar, Kreditkarten und Reiseschecks. Gegenstände des persönlichen Bedarfs können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 200 Zigaretten oder 250 Gramm Tabak sowie 1 Liter Alkohol). Die Einfuhr von Pflanzen und pflanzlichen Lebensmitteln unterliegt Beschränkungen. Zu Rauschmittel siehe „Hinweise auf besondere strafrechtliche Bestimmungen“. Wegen der Gefahr von Falschgeldbetrügern sollten Devisen nur in Bankfilialen gewechselt werden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von Baht 50.000,–, die Mitnahme von Fremdwährung bis zum Gegenwert von USD 20.000,– ist deklarationsfrei erlaubt.

Der Export von Antiquitäten, Kunstgegenständen und religiösen Gegenständen (mit Ausnahme von kleinen Buddhafiguren, die am Körper getragen werden) bedarf einer Exportgenehmigung.

USA

Besondere Hinweise

Von Seiten der US-Regierung wird vor terroristischen Aktivitäten gewarnt und zu besonderer Vorsicht aufgerufen. Grundsätzlich sind bei der Einreise per Flugzeug verschärfte Kontrollen vorgesehen.

Im Spätsommer und Herbst während der Hurrikan Saison muss im Golf von Mexiko, in den Küstengebieten der Karibik, den südöstlichen Bundesstaaten, aber auch in den östlichen Küstenabschnitten bis in den Raum New York (der Hurrikan „Sandy“ hat im November 2012 schwere Verwüstungen in New Jersey und New York City verursacht) mit Wirbelstürmen und deren Auswirkungen gerechnet werden. Reisenden in betroffenen Regionen wird dringend angeraten, die Website des NationalHurricane Center zu konsultieren und den Anweisungen der örtlichen Evakuierungs- und Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.

In Kalifornien stellen zwischen Mai und Dezember Waldbrände keine Seltenheit dar. Der aktuelle Stand der beobachteten Waldbrände kann in folgender Landkarte abgelesen werden:

Aktuelle Information über Waldbrände in den USA

Aktuelle Sturmwarnungen für die USA

Sicherheit

Ausgehend vom europäischen Sicherheitsstandard kann die generelle Sicherheitssituation in den USA als gut bezeichnet werden. Sicherheitsvorkehrungen landesweit, vor allem im Flugverkehr, haben zu bisweilen zu als störend empfundenen Kontrollen geführt, die jedoch rein der zusätzlichen Sicherheit der Bürger und Reisenden dienen sollen. Die Sicherheitsverhältnisse haben sich in den amerikanischen Großstädten verschlechtert. Im Ansteigen begriffen sind vor allem Eigentumsdelikte wie Einbruchsdiebstähle, Raubüberfälle, Autodiebstähle sowie Vergewaltigungen. Es sollte daher nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten photokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten.

Auch die Sicherheitssituation in der Hauptstadt Washington DC muss als besorgniserregend eingestuft werden. Bewaffnete Überfälle auf Touristen haben sich auch in bisher sicheren Stadtteilen sowie im Bereich der „Mall“ (dem Gebiet zwischen Capitol, Weißem Haus und Lincoln Memorial) und der großen Museen gehäuft. Reisenden, die Washington und seine Sehenswürdigkeiten besuchen wollen, wird daher angeraten, keine größere Bargeldmengen sowie maximal nur eine Kreditkarte bei sich zu führen. Von touristischen Einzelexpeditionen in die südöstlichen und südwestlichen Stadtteile Washingtons wird dringend abgeraten.

Einreise

  • Visumspflicht: Nein für gewöhnliche Reisepässe, ja für Dienst,- und Diplomatenpässe (außer für touristische Reisen). Die Einreise ohne Visum in die USA zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken ist grundsätzlich möglich. Beachten Sie jedoch das Ausstellungsdatum des Reisepasses sowie bei Einreise im Rahmen des „Visa Waiver“ Programmes die notwendige online Registrierung ESTA.
  • Visum erhältlich: US-Konsulat in Wien
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: zumindest gültig bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: wird akzeptiert, unterliegt jedoch der Visumspflicht und muss mindestens 6 Monate über Visumsdauer hinaus gültig sein.
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Sonstiges: bitte beachten Sie die nachstehende Informationen zu Visumpflicht, ESTA und Secure Flight Programm.

Visumpflicht besteht für Inhaber von:

  • bordeauxroten Reisepässen, die zwischen dem 26.10.2005 und 15.06.2006 ausgestellt bzw. verlängert wurden,
  • Kinderpässen, die nicht mit einem Chip versehen sind und nicht im Zeitraum vom 16.06.2006 – 25.10.2006 ausgestellt wurden.

Visumpflicht besteht auch für Reisezwecke, die nicht touristisch oder geschäftlich sind (z.B. journalistische Tätigkeit, Studium, Ausbildung, Forschung, Austauschprogramme, Vorträge, Arbeitsaufnahme, Au-pair, Heirat etc.).

Die Einreise ohne Visum in die USA zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken ist im Rahmen des „Visa Waiver“ Programmes möglich bei:

  • Ausstellungsdatum des Reisepasses vor dem 26.10.2005 (bordeauxroter maschinenlesbarer Reisepass) oder nach dem 16.06.2006 bei neu ausgestellten, gewöhnlichen Reisepässen (mit Chip und digitalisiertem Foto)
  • Kindern mit eigenem Kinderpass (mit Chip und digitalisiertem Foto)
  • erfolgter ESTA (“Electronic System for Travel Authorisation”) – Registrierung zur Einreisegenehmigung für visumfreies Reisen („Visa Waiver Program“) mindestens 72 Stunden vor Abflug in die USA. 

Die elektronische Anmeldung über ESTA ist für alle Reisenden- auch Kleinkinder – ohne US-Visum über die Homepage des US-Konsulates in Wien möglich und kostenpflichtig. Die Gebühr beträgt USD 14,– und ist im Zuge der ESTA Eingabe mit Kreditkarte online zu entrichten. Die ESTA-Registrierung ist für zwei Jahre und mehrere Einreisen in die USA gültig, bei Reisepass-Änderungen, Zweitpass oder Neuausstellung muss jeweils eine neue ESTA-Registrierung vorgenommen werden. Es wird geraten, die ESTA-Freigabe auszudrucken und vorsorglich auf die Reise mitzunehmen.

ACHTUNG: Wichtige Information für österreichische Staatsbürger, deren Reisepässe zwischen 1999 und 26. Oktober 2005 ausgestellt wurden:

Die ESTA Registrierung akzeptiert die Eingabe der Reisepassnummern nur ohne das Leerzeichen nach dem Buchstaben undohne die letzte Ziffer (die Passnummer besteht aus 1 Buchstaben und 7 Ziffern, wie in der maschinenlesbaren Zone des Reisepasses angegeben; Beispiel: A1234567, d.h.: 1 Buchstabe, 7 Ziffern, KEIN Leerzeichen). Beispiel für die korrekte Eingabe

Im Falle einer ESTA Ablehnung kann beim zuständigen US Konsulat die Ausstellung eines US Visums beantragt werden. Aus Gründen des Datenschutzes wird dringend empfohlen, ausschließlich die offizielle Homepage eines US-Konsulates für das ESTA zu verwenden, die nähere Informationen auch in Deutsch sowie in weiteren Sprachen bietet. Vor kommerziellen Internetseiten, die ESTA-Anträge meist gegen Vermittlungsgebühr bearbeiten, wird abgeraten.

Eine ESTA-Registrierung ist auch bei Zwischenlandung in den USA mit Weiterflug in ein Drittland wie Mexiko, die Bahamas oder Kanada im Rahmen des „Visa Waiver“ Programmes notwendig. Bei Charterflügen von Havanna nach Miami besteht unabhängig von der Art des Reisepasses Visumpflicht.

Weitergehende Informationen zu Einreise, Studium und Arbeiten in den USA erteilt die amerikanische Botschaft in Wien, dasU.S. Department of State/Bureau of Consular Affairs , sowie die amerikanische Einwanderungsbehörde (U.S. Citizenship and Immigration Service. Informationen zu den Einreisevorschriften bei Studienaufenthalten in den USA bietet das Student and Exchange Visitor Program (SEVP) .

Weitere Hinweise betreffend die US-Einreisekontrollen:

Eine ESTA-Freigabe berechtigt an Bord des Transportmittels in die USA zu gehen – unter der Voraussetzung, dass der Reisende auch sonst ALLE erforderlichen Auflagen, wie z.B. Passkriterien (Maschinenlesbarkeit, Gültigkeitsdatum, Chip) sowie zeitgerechte Anmeldung im Secure Flight Programme, erfüllt. Die Entscheidung über eine Einreise wird wie bisher vom Grenzbeamten vor Ort getroffen.

Mit einer genauen Befragung am Zielflughafen nach Reisezweck, Aufenthaltsdauer und -ort muss generell jeder Reisende, der visumfrei in die USA einreist, rechnen. Sollten die US-Einwanderungsbehörden dabei zu dem Schluss gelangen, dass die Einreise verweigert wird, muss sofort die Heimreise antreten werden. Eine Überschreitung der visumfreien Dreimonats-Aufenthaltsfrist hat die sofortige Ausweisung sowie Verbot zur neuerlichen visumfreien Einreise zur Folge.

Vor der Verwendung eines einmal als verloren bzw. gestohlen gemeldeten Reisepasses im Falle der Wiederauffindung wird dringend abgeraten. Gestohlen oder verloren gemeldete Reisedokumente werden zur Fahndung ausgeschrieben und auch im Falle eines Widerrufes der Ausschreibung kann es zu Schwierigkeiten/Einreiseverweigerungen führen.

An den Flughäfen bestehen für USA-Reisende umfangreiche Sicherheitsvorschriften; Flugreisende müssen mit intensiven Personenkontrollen rechnen; diese reichen von Passagierkontrollen mit Körperscannern („Advanced Imaging Technology“), Kontrollen mit Sprengstoff-Spurendetektoren („Explosives Trace Detection“) bis zum herkömmlichen Abtasten durchSicherheitsbeamtenInnen.

Laut Auskunft der US-Behörde Transport Security Administration (TSA)wird es Passagieren künftig weiter freistehen, einem Körperscan zuzustimmen oder diesen zu verweigern. Passagiere, die sich nicht mit Körperscannern untersuchen lassen, müssen sich weiteren Sicherheitskontrollen unterziehen.

Darüber hinaus können allenfalls auch mitgebrachte elektronische Datenträger wie Laptops, Notebooks, etc. durchsucht und Daten bzw. Kopien der Daten zur Überprüfung einbehalten werden. Überdies werden Fingerabdrücke genommen und digitale Fotografien des Gesichts angefertigt. Diese Daten sind vertraulich und nur den gesetzlich autorisierten Personen für dienstliche Zwecke zugänglich. Rückfragen und Beschwerden wären an den US-VISIT Privacy Officer, US-VISIT Program, Border and Transportation Security, U.S. Department of Homeland Security, Washington, D.C. 20528, USA, Tel. 00-1-202 298 5200 oder FAX 00-1-202-298-5201 zu richten.

Weitere Informationen finden Sie bitte im Internet unter Department of Homeland Security und U.S. Customs and BorderProtection

Personen, denen die Einreise in die USA verweigert wurde, stehen Informationen und die Möglichkeit zur Stellungnahme unterDHS Traveler Redress Inquiry Program (DHS Trip) zur Verfügung.

Flugverkehr

Bei Flugbuchungen und Ticketausstellungen im Rahmen des „Secure Flight Programms“ist unbedingt darauf zu achten, dass die Namensschreibweise (Vornamen und eventuelle Doppelnamen) mit jener des Reisepasses übereinstimmt, weiters sind das Geburtsdatum und Geschlecht des Reisenden anzugeben.

Auf Austrian Airlines Flügen von/nach USA dürfen wieder Flüssigkeiten, Sprays oder Gel-artige Substanzen bis zu einer Maximalmenge von 100 ml pro Verpackungseinheit in die Flugzeugkabine mitgenommen werden. Nähere Informationen zum Reise- und Handgepäck finden Sie unter den Sicherheitsbestimmungen.

Fluggepäck sollte entweder unversperrt oder mit einem TSA kompatiblen Zusatzschloss eingecheckt werden, um Beschädigungen am Gepäck bei Durchsuchungen zu vermeiden. Teure elektronische Geräte (z.B. Videokameras, Digitalkameras, Weltempfänger, Notebooks, etc.) sollten nicht in den zur Beförderung aufgegebenen Gepäckstücken verbleiben, sondern als Handgepäck in die Flugkabine mitgenommen werden. Im Diebstahlsfall wird von den Fluggesellschaften grundsätzlich kein Schadenersatz geleistet.

Einfuhr

Die Einfuhr von Fleischprodukten oder Pflanzen durch Touristen in die USA ist grundsätzlich verboten.

Weitere Informationen zum Import von Lebensmittel für den persönlichen Gebrauch entnehmen Sie bitte den Informationen der U.S. Customs & Border Protection.

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung, jedoch Deklarationspflicht ab USD 10.000.–. Deklariert werden müssen auch Goldmünzen bzw. Gold.

Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar oder Euro in bar oder Travellerschecks. Kreditkarten aller großen, auch in Österreich gängigen Anbieter, werden zu Zahlungszwecken akzeptiert.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch für Personen ab 21 Jahren wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 2 Kilo Tabak sowie 1 Liter Alkohol). Auch Geschenke bis zu einem Wert von USD 100,– sind zollfrei.

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung, jedoch Deklarationspflicht ab Beträgen über USD 10.000,–. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

KUBA

Besondere Hinweise

Wirbelstürme können insbesondere in der Zeit von Juni bis November auftreten, wobei der Höhepunkt der Saison erfahrungsgemäß zwischen Mitte August und Mitte Oktober liegt. Große Windgeschwindigkeiten, heftige Niederschläge und extreme Brandung stellen für jene, die sich in den betroffenen Regionen aufhalten, eine ernste Gefahr dar. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des National Hurricane Center.

Sicherheit

Im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Staaten ist die Sicherheitssituation in Kuba gut. Allerdings ist auf eine größere Gefährdung als in Österreich hinzuweisen.

In letzter Zeit sind Touristen vermehrt Opfer von Betrügern und Dieben geworden. Auch die Fälle von Aggressionen gegen Touristen steigen. Es hat in Einzelfällen Gewaltverbrechen und Raubüberfälle gegeben.Reisende sollten keinen größeren Geldbetrag mit sich führen und Gepäckstücke nicht unbeaufsichtigt lassen. Die Zahl der aufgebrochenen Koffer an den kubanischen Flughäfen steigt. Daher wird empfohlen, wertvolle Gegenstände im Handgepäck mit sich zu führen. Dokumente sollten fotokopiert und getrennt von den Originalen aufbewahrt werden.

Militärische und Anlagen von strategischer Bedeutung („zona militar“) dürfen weder betreten noch fotografiert werden. Abseits der hoteleigenen und gekennzeichneten Badestrände ist sicherzustellen, dass bei Bade- und Tauchgängen kein militärisches Sperrgebiet, insbesondere in Guantanamo, betreten wird.

Seit den Anschlägen 1997 gab es keine terroristischen Aktivitäten.

Einreise

  • Visumspflicht: ja.
  • Visum erhältlich: die Touristenkarte, die bei Vorlage einer Hotelreservierung für mindestens 3 Tage bei vielen österreichischen Reisebüros erhältlich ist und zu einem Aufenthalt bis zu 30 Tagen mit einer einmaligen Einreise berechtigt, gilt als Einreisevisum für Touristen. Reisende mit anderem als touristischem Zweck (z.B. Journalisten, Geschäftsleute Künstler) erhalten das Visum bei der Botschaft der Republik Kuba.
  • Reisedokumente:  Reisepass
  • Passgültigkeit: bei der Einreise noch 6 Monate
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig! Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Cremefarbiger Notpass:  wird akzeptiert.
  • Sonstiges:  Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen. Studenten oder Spanischkursbesucher können mit einer Touristenkarte einreisen, müssen jedoch innerhalb von zehn Tagen bei der Einwanderungsbehörde ihren Aufenthaltsstatus auf Student ändern. Mit einem Studentenvisum ist der Aufenthalt bis zu sechs Monaten gestattet.

Bei der Ausreise ist am Flughafen eine Ausreisegebühr von CUC 25,– zu entrichten.

Seit 1. Mai 2010 verlangt Kuba von sämtlichen Einreisenden die Vorlage einer gültigen Reiseversicherung. Diese Reiseversicherung muss alle Arztkosten decken und muss für Kuba gültig sein. Diese muss im Wohnsitzland erworben werden. Es wird von kubanischer Seite darauf hingewiesen, dass eine solche Krankenversicherung auch direkt bei der Einreise in Kuba erworben werden kann. Mit längeren Wartezeiten muss dann jedoch gerechnet werden. Eine Gewähr für die tatsächliche Akzeptanz durch die kubanischen Behörden bei Einreise kann von der Österreichischen Botschaft nicht übernommen werden. Versicherungspolizzen US-amerikanischer Versicherungen sowie lediglich österreichische Pflichtkrankenversicherungen werden nicht anerkannt.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt. Beträge über umgerechnet US$ 5.000,- sind bei der Einfuhr zu deklarieren. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro in bar oder Kreditkarten (American Express wird nicht akzeptiert, ebenso wenig Travellerschecks).

Von westlichen Besuchern sind alle Dienstleistungen und Einkäufe in konvertiblen Pesos (CUC), die NUR IN KUBA gelten und nicht mit der Landeswährung, dem kubanischen Peso, zu verwechseln ist, zu begleichen.

Seit 2002 wird auch der EURO als offizielles Zahlungsmittel in großen Touristenzentren (Varadero, Cayo Coco, Guardalavaca) anerkannt. Von US-amerikanischen Instituten ausgestellten Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Entgegen der Auskünfte einiger österreichischer Banken kann mit Maestro-Card kein Bargeld behoben werden. Bei Bezahlung mit Kreditkarten werden durch die meisten annehmenden Stellen ca. 12 % Spesen aufgeschlagen.

US-Dollar können gegen Entrichtung einer 10%igen Wechselgebühr in CUC gewechselt werden. Umwechslungen von Euro, Pfund-Sterling, Schweizer Franken , kanadischen Dollar erfolgen zum jeweiligen Bankkurs ohne Aufschlag der 10%igen Wechselgebühr.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Dazu zählen Fotoapparate, Videokameras, Handy, Laptop, PC, iPod, Radio. Probleme können bei der Einfuhr von GPS-Geräten auftreten (vorübergehende Konfiszierung). Die Einfuhr von Lebensmitteln unterliegt Beschränkungen. Strikt untersagt ist die Einfuhr pharmazeutischer oder biologischer Produkte tierischen Ursprungs, Drogen, pornographischen Materials und Literatur, die die Sicherheit und innere Ordnung des Landes beeinträchtigen könnten. Auf besonders strenges Vorgehen der kubanischen Behörden bei Drogen- delikten und Sexualverkehr mit Minderjährigen wird nachdrücklich hingewiesen.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, bei Beträgen über 5.000,– USD unter Nachweis, dass dieser Betrag bei Einreise bereits vorhanden war oder der Betrag legal bei einer Bank abgehoben wurde. Als Kulturgüter eingestufte Gegenstände dürfen nur mit Genehmigung ausgeführt werden, Zigarren unterliegen einer mengenmäßigen Beschränkung. Die Ausfuhr von mehr als 50 Zigarren muss den kubanischen Zollbehörden gemeldet werden. Der Erwerb von Zigarren (mehr als 23 Stück) muss durch eine Quittung eines autorisierten Händlers von TABACO HABANOS auf Verlangen der kubanischen Zollbehörden nachgewiesen werden. Rauchwaren dürfen nur im Handgepäck transportiert werden.

Auch die Ausfuhr von Büchern aus Antiquariaten ist nur mit Sondergenehmigung erlaubt.

VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE

Besondere Hinweise

Sicherheit

Bei Reisen in die VAE sollte – wie generell bei Reisen in den Nahen Osten – ein erhöhtes Maß an persönlicher Aufmerksamkeit bzw. Wachsamkeit an den Tag gelegt werden. Während die persönliche Sicherheit von ausländischen Touristen weitgehendstgewährleistet erscheint (kaum Diebstähle, wenig Gewaltverbrechen), können Terrorakte – auch wenn das Land hievon in den letzten Jahren verschont geblieben ist – nie ausgeschlossen werden.

Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche ist angebracht.

Das Fotografieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten.

Mit Gefängnisstrafen ist auch bei kleineren Vergehen wie Oben-Ohne-Baden, Alkoholisierung, rüdem Gestikulieren und ähnlichem zu rechnen.

Es empfiehlt sich, private Taxis zu meiden und nur gekennzeichnete Taxis von bekannten Firmen in Anspruch zu nehmen.

Einreise

  • Visumspflicht:  Nein, „Entry permit“ für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen wird direkt bei der Einreise erteilt. Nach 30 Tagen kann gegen Gebühr eine Verlängerung für weitere 30 Tage beantragt werden.
  • Visum erhältlich:   –
  • Reisedokumente:  Reisepass
  • Passgültigkeit:  Zumindest 6 Monate bei der Einreise
  • Cremefarbiger Notpass:  Achtung: wird akzeptiert, sofern dieser bei der Einreise noch mindestens 1 Jahr gültig ist, d.h. Einreise nur am Tag der Ausstellung möglich.
  • Miteintragung von Kindern:  Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar oder Euro. Die Bezahlung mit Kreditkarten ist in den Städten sehr gebräuchlich, wohingegen die Ein- lösung von Travellerschecks vielfach mit Schwierigkeiten verbunden ist. Hingegen wird die Bankkomat- karte (Maestro, usw.) bei den meisten Bankkomaten in den Großstädten der VAE akzeptiert.

Pornografische Journale bzw. Filme im Reisegepäck werden konfisziert.

Auf  Drogendelikte stehen harte Strafen (Null-Toleranz bei Drogendelikten!). Auch Eigenkonsum wird mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet. Auch der Nachweis einer Konsumation, die noch vor Einreise stattgefunden hat (mittels Urin- oder Blutprobe), kann schwere strafrechtliche Folgen nach sich ziehen! Schmuggel und Handel von Drogen wird mit Gefängnisstrafen von bis zu 25 Jahren geahndet. Wer psychopharmazeutische Medikamente benötigt und mit sich führt, sollte in der Lage sein, im Bedarfsfall eine ärztliche Bescheinigung vorweisen zu können.

Die Einfuhr von alkoholischen Getränken ist in Dubai und Abu Dhabi im üblichen Ausmaß erlaubt, nicht jedoch in Sharjah.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden, die Einfuhr von Lebens- mitteln unterliegt jedoch Beschränkungen.

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

GROSSBRITANNIEN

Besondere Hinweise

Sicherheit

Die britischen Behörden weisen auf die Möglichkeit terroristischer Anschläge in Großbritannien hin und haben daher Landsleute sowie Reisende zu besonderer Wachsamkeit aufgerufen. Daher ist ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein aller Reisenden erforderlich. Insbesondere in Ballungsgebieten und zu Hauptverkehrszeiten sollte man die Empfehlungen der örtlichen Sicherheitsbehörden beachten.

Derzeit gilt in Großbritannien die zweithöchste Terrorwarnstufe.

Es gelten an allen britischen Flughäfen nach wie vor verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, jedoch gelten seit 07.01.2008gelockerte Gepäcksbestimmungen (2 Handgepäcksstücke an manchen Flughäfen bzw. bei bestimmten Fluglinien). Bitte informieren Sie sich unbedingt vor Ihrer Reise bei Ihrer Fluglinie und Flughafen über den aktuellen Stand der Gepäcksbestimmung inklusive Handgepäck.

Die am Ende der Reiseinformation angeführten Web-Sites, wie die des Britischen Innenministeriums, enthalten weiterführende Informationen zum terroristischen Bedrohungspotential, sowie detaillierte Informationen zu verschiedenen Krisenszenarien und Verhaltensanregungen.

Wichtige Telefonnummern:
Anti-Terrorismus Hotline der Metropolitan Police für Hinweise aus der Bevölkerung auf verdächtige Vorkommnisse: 0800 789 321
Informationstelefon des Home Office (Innenministerium): 02070354848 (9:00 – 17:00)

Sicherheitshinweis zu Nordirland:

Die Sicherheitslage in Nordirland hat sich zwar seit Abschluss des Karfreitags-Abkommens (1998) kontinuierlich entspannt, ein Aufflammen von lokaler Gewalt bleibt aber – insbesondere während der sommerlichen Paraden („Marching-season“ Mitte Juni bis Mitte August) – möglich. Bei Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden paramilitärischen Gruppen kann es zu gewaltsamen Ausschreitungen kommen.
Auskunft zur aktuellen Lage wird über eine Rufnummer der Polizei in Belfast, Tel.: (0044) 2890 650-222, erteilt.

Einreise

  • Visumspflicht: nein
  • Visum erhältlich: —
  • Reisedokumente: Reisepass oder gültiger Personalausweis
  • Passgültigkeit: bis inklusive Ausreisetag; ACHTUNG: s. Sonstiges
  • Cremefarbiger Notpass: wird akzeptiert
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Sonstiges: Mit einem bereits als verloren / gestohlen gemeldeten Reisepass ist die Einreise in GB nicht möglich, da dieser sofort von den britischen Grenzbehörden eingezogen wird. Alleinreisende Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Ein Musterschreiben dafür kann der Homepage der Britischen Botschaft in Wien entnommen werden. Der Botschaft wurden allerdings Einzelfälle bekannt, in denen trotz Vorliegen dieser Einverständniserklärung die Einreise von allein reisenden Minderjährigen durch die britischen Grenzbehörden erschwert wurde.

Für die Einreise auf die britischen St. Virgin Islands besteht für Österreicher keine Visumspflicht mehr, jedoch muss der Reisepass mindestens 6 Monate nach Wiederausreise gültig sein; der Reisende muss überdies Rückflugtickets vorweisen und über ausreichende Geldmittel für die Aufenthaltsdauer verfügen.

Einfuhr

Bitte beachten Sie, dass Pfeffersprays in GB als „offensive Waffen“ eingestuft werden und daher die Einfuhr und der Besitz in GB strengstens verboten sind.

Das Vereinigte Königreich ist Mitgliedsstaat der Europäischen Union, es sind daher die für den innergemeinschaftlichen Verkehr geltenden Einfuhrbestimmungen zu beachten.

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Traveller Cheques werden von größeren Hotels, einigen Geschäften und Banken eingelöst. Kreditkarten werden im Allgemeinen akzeptiert. Eine Behebung von Bargeld ist auch mittels Bankomatkarte (Maestro, EC, Kreditkarte) über die zahlreichen Geldautomaten möglich.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (es sind die für den innergemeinschaftlichen Verkehr geltenden Einfuhrbestimmungen zu beachten).
Domestizierte Katzen, Hunde und Frettchen  aus Österreich dürfen ohne Quarantäne nach GB eingeführt werden. Andere Säugetiere unterliegen weiterhin den Quarantänebestimmungen. Für die Einfuhr von Katzen, Hunden und Frettchen müssen bestimmte Auflagen erfüllt sein. Weitere ausführliche Informationen dazu sind auf der Website des Department for Environment, Food and Rural Affairs zu finden.

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung.
Die Ausfuhr von kulturell wertvollen Gütern unterliegt Beschränkungen.

GRIECHENLAND

Besondere Hinweise

In Griechenland kann es immer wieder zu kurzfristig angesetzten Streikmaßnahmen – mitunter auch Generalstreiks – und Demonstrationen kommen.

Dabei ist zu beachten, dass diese wiederkehrenden Streikmaßnahmen aller Berufsgruppen zu Behinderungen im Straßenverkehr, Verzögerungen und Ausfällen bei allen öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch zu Engpässen bei der allgemeinen Versorgung führen können.  Auch stunden- und sogar tageweise Ausfälle beim Fährverkehr und Verspätungen bzw. sogar Ausfälle im Flugverkehr sind möglich. Reisende sollten sich daher vor Antritt ihrer Reise direkt bei den Reiseveranstaltern bzw. Fluglinien über mögliche Streikauswirkungen informieren.

Besuchern wird empfohlen, Demonstrationen – die in der Regel auf die Großstädte beschränkt bleiben – weiträumig zu meiden, da es dabei auch zu Ausschreitungen kommen kann und die Polizei in solchen Fällen Tränengas zur Deeskalation einsetzt.

Im Hinblick auf die in Griechenland bestehende Problematik der illegalen Einwanderung und Schleusungskriminalität wird zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen geraten:

  1. Besondere Vorsicht sollten Sie walten lassen, wenn Sie Fähren benutzen, insbesondere von den Häfen Patras undIgoumenitsa.
  2. Nehmen Sie grundsätzlich keine Ihnen unbekannten Personen, insbesondere Anhalter, in Ihrem Fahrzeug mit.
  3. Um blinden Passagieren vorzubeugen, stellen Sie Ihr Fahrzeug, insbesondere wenn Sie mit einem Wohnmobil, Wohnwagen oder Lastkraftwagen unterwegs sind, stets an einem sicheren, möglichst überwachten Ort ab und halten es gut verschlossen.
  4. Überprüfen Sie vor der Weiterfahrt bzw. Ihrer Ausreise aus Griechenland, dass sich keine Ihnen unbekannten Personen in Ihrem Fahrzeug befinden. Dies gilt insbesondere für Wohnmobile/ Wohn- wagen und Lastkraftwagen.

Schleusungsdelikte können in Griechenland mit hohen Haft- und Geldstrafen geahndet werden.

In Teilen Griechenlands sind Waldbrände während der Sommermonate eine alljährliche Realität. Bei Reisen in betroffene Gebiete wird zur nötigen Achtsamkeit geraten, Anweisungen von Behörden wären zu befolgen. Reisenden wird empfohlen, die Medien aufmerksam zu verfolgen und sich über den Reiseveranstalter über die Lage in den Reisedestinationen zu informieren.

Sicherheit

Westeuropäischer Standard.

In Athen (und hier überwiegend in den Massenbeförderungsmitteln Metro, Straßenbahn und Bus) kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen. Generell sollte nur wenig Bargeld mitge­führt werden. Ausweisdokumente, Bargeld und Kreditkarten sollten nicht in derselben Tasche aufbewahrt werden. Das Mitführen von Fotokopien der Personaldokumente wird empfohlen. Ferner wird bei Auto­fahrten empfohlen, Dokumente oder Wertgegenstände sowie Reisegepäck nicht offen ersichtlich im Fahrzeug zurückzu­lassen.

Politisch motivierte Anschläge gegen staatliche Einrichtungen und Einzelpersonen kommen in Athen und Thessaloniki immer wieder vor. In der Regel richten sich diese Anschläge jedoch nicht gegen Touristen oder touristische Einrichtungen. Weitere Anschläge können nicht ausgeschlossen werden.

Auf Grund der Terrorgefahr haben die griechischen Behörden die Sicherheitsmaßnahmen auf den griechischen Flughäfen verschärft. Es sind u.a. folgende zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen in An- wendung: Identitätskontrolle am Flugsteig, auch bei Inlandsflügen (Mitführung eines Lichtbildausweises notwendig!). Verschärfte Maßnahmen bei Handgepäck/Personenkontrolle und Überprüfung sämtlicher Gepäcksstücke mit Röntgengeräten.

Einreise

  • Visumspflicht: nein
  • Visum erhältlich: —
  • Reisedokumente: Reisepass oder Personalausweis
  • Passgültigkeit: darf bis zu fünf Jahren abgelaufen sein (s. Sonstiges!)
  • Cremefarbiger Notpass: wird akzeptiert
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Sonstiges:  Bezüglich der Passgültigkeit wird eine vorherige Kontaktaufnahme mit der jeweiligen Fluglinie bzw. dem Reiseveranstalter dringend empfohlen, um allenfalls von dieser Regelung abweichende Transportbestimmungen in Erfahrung zu bringen: Bei Einreisen und Ausreisen am Luftweg kann nunmehr Passagieren mit abgelaufenem Reisepass die Beförderung verweigert werden, weswegen ein gültiger Reisepass oder Personalausweis zu benützen wäre.

Minderjährige, die ohne Begleitung der Obsorgeberechtigten nach GR reisen, benötigen eine Zustimmungserklärung (in Englisch) der Obsorgeberechtigten. Unterschriften auf dieser Erklärung sind von einem österreichischen Gericht oder Notar zu beglaubigen.

Bei einem Aufenthalt von mehr als 3 Monaten muss bei der für den Wohnort zuständigen Polizeidienststelle eine Eintragungsbestätigung („Veveossi Engrafis“) beantragt werden.

Bitte beachten Sie bei Reisen nach Griechenland auf dem Landweg auch die Einreisebestimmungen der Transitländer!
Achtung: auch bei Flugreisen nach Griechenland sind einerseits die Einreisebestimmungen der Transitländer und andererseits die Bestimmungen der gewählten Airline strengstens zu beachten, z.B. Transitland Slowakei: gültiger Reisepass oder Personalausweis erforderlich.
Bei Ausflügen in die Türkei: für die Einreise ist ein Sichtvermerk erforderlich (wird an der Grenze erteilt; Ausnahme: Inhaber österreichischer Notpässe (cremefarben) müssen das für die Einreise benötige Visum vor Reisebeginn an der für ihren Wohnsitz zuständigen Türkischen Botschaft beantragen. Inhabern dieser Pässe darf kein Visum an der Grenze bei Einreise erteilt werden). Reisepässe müssen bei der Einreise in die Türkei noch mindestens 3 Monate ab Ablaufdatum des ausgestellten Visums gültig sein. Eine Einreise mit dem Personalausweis ist nicht möglich.

Für die Einreise in das autonome Gebiet des Heiligen Berges Athos (ausschließlich männliche Be- sucher) und den Besuch der Klöster ist eine Bewilligung erforderlich. Die Beantragung sollte etwa 6 Monate im Voraus beim Mount Athos Pilgrims Office erfolgen: Egnatia Odos 109, GR-54635 Thessa- loniki Tel: +30/2310/252578; Fax: +30/2310/222424, E-Mail:piligrimsbureau(at)c-lab.gr. Zwei Wochen vor dem Besuch muss der Termin telefonisch noch einmal bestätigt werden, da er ansonst verfällt. Das Büro stellt nur etwa zehn Besuchsgenehmigungen für ausländische Besucher und etwa 100 für griechische bzw. orthodoxe Besucher pro Tag aus.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landes- und Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, doch besteht ab einem Betrag von umgerechnet EUR 10.000,– Deklarationspflicht.

In Griechenland werden Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften, auch kleinerer Mengen für den persönlichen Bedarf, hart bestraft. Auch der Besitz und Gebrauch von Verteidigungssprays ist in Griechenland verboten und wird strafrechtlich verfolgt. Gleiches gilt für Waffen jeder Art.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, ab einem Betrag von umgerechnet EUR 2.000,– besteht aber Deklarationspflicht.
Der Erwerb und die Ausfuhr von Antiquitäten sind ohne Genehmigung des griechischen Kulturministeriums verboten und strafbar.

In Griechenland werden Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften, auch kleinerer Mengen für den persönlichen Bedarf, hart bestraft. Auch der Besitz und Gebrauch von Verteidigungssprays ist in Griechenland verboten und wird strafrechtlich verfolgt. Gleiches gilt für Waffen jeder Art.

AUSTRALIEN

Besondere Hinweise

Sicherheit

Guter Sicherheitsstandard.

Vor dem Hintergrund weltweiter Terroranschläge im Laufe der vergangenen Jahre sowie wegen Hinweisen allgemeiner Art auf mögliche Anschläge in Australien sind die Sicherheitsvorkehrungen landesweit verstärkt. Kontrollen an öffentlichen Plätzen und verstärkte Überwachungen vor allem im Flugverkehr können zu Verzögerungen führen, was insbesondere die internationalen Flughäfen betrifft.

Während der australischen Sommermonate treten regelmäßig Buschbrände auf, in erster Linie im Süden und Osten. Dadurch bedingte Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs können nicht ausgeschlossen werden. Autoeinbrüche kommen zunehmend vor, und es wird angeraten, weder Wert- noch sonstige Gegenstände sichtbar in abgestellten und unbeaufsichtigten Fahrzeugen zu hinterlassen.

Haiattacken, vor allem in den Bundesstaaten New South Wales und Western Australia, sind nicht unüblich. Auch für populäre Strände sollten daher unbedingt vor Badebeginn über die örtlichen Tourismusinformationsstellen Auskünfte über das Ausmaß der Gefährdung eingeholt werden.

Einreise

  • Visumspflicht: Ja, für Gewöhnliche Reisepässe, Dienst- u. Diplomatenpässe
  • Visum erhältlich: Vor Reiseantritt, in Form einer elektronischen Einreisegenehmigung („eVisitor“) einzuholen. Die Beantragung kann online erfolgen und ist kostenlos. Bei Beschaffung im Wege eines Reisebüros wird von diesem eventuell eine Bearbeitungsgebühr eingehoben. Eintragung im Pass entfällt. Die Gültigkeit beträgt 12 Monate und berechtigt Besucher/Touristen und Geschäftsreisende in diesem Zeitraum zu einem Aufenthalt von max. 3 Monaten ab jeder Einreise
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Gültig für die Dauer des Aufenthaltes; empfohlen: 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbener Notpass: Wird akzeptiert
  • Miteintragung v. Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Sonstiges: Siehe auch: Australische Botschaft in Wien Eine Reihe anderer Visaarten kann über das eVisa-System online beantragt werden.

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung, jedoch bei einem Betrag von mehr als 10.000,– australischen Dollar (auch in Devisen) Deklarationspflicht.

Gegenstände des persönlichen Bedarfs können zollfrei eingeführt werden; Medikamente müssen bei der Einfuhr deklariert werden (ärztliche Verschreibung hilfreich).

Zollfreigrenzen (für Reisende über 18 Jahren):
2,25 Liter Alkohol, 250 Zigaretten oder 250 Gramm Zigarren oder Tabak Gegenstände/Geschenke im Wert von AUD 900,– (AUD 400,– für Personen unter 18 Jahren).
Die australischen Quarantänebestimmungen sind sehr streng und verbieten die Einfuhr vieler Lebensmittel, Tier- und Pflanzenprodukte etc. Ausführliche Informationen können von den Websites des australischen Zolls und des AustralianQuarantine and Inspection Service (AQUIS)  abgerufen werden.

Bei Geldtransfers nach Australien über das Geldüberweisungsinstitut „Western Union International Bank GmbH“ ist zu beachten, dass pro Tag und Person ein Maximalbetrag von USD 7.500,– = ca. EUR 5.700,– überwiesen werden darf.

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung, jedoch bei einem Betrag von mehr als umgerechnet 10.000,– australischen Dollar (auch in Devisen) Deklarationspflicht. Für zahlreiche australische Tiere und Pflanzen oder aus ihnen hergestellte Produkte bestehen Ausfuhrverbote oder -beschränkungen. Diesbezügliche Auskünfte und allenfalls erforderliche Genehmigungen erteilt das Environment Australia, Tel. (+61/2) 6274 1900.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Klima

Die Jahreszeiten sind gegenüber Europa um sechs Monate verschoben, der Winter entspricht demnach dem europäischen Sommer und umgekehrt. Aufgrund der Größe des Kontinents existieren mehrere Klimazonen. Im Süden und Südwesten gemäßigtes Klima, im mittleren Norden subtropisch, im hohen Norden tropisch. Im Landesinneren heiß und trocken. Regenzeit im tropischen Norden von Dezember bis März. In den südlicheren Regionen im Winter im Bergland Schnee.

Trocken- und Regenperioden wechseln einander häufig ab. Im Laufe der vergangenen Jahre kam es immer wieder zu verheerenden Buschbränden, aber auch zu tropischen Stürmen, verbunden mit sintflutartigen Niederschlägen und beträchtlichen Überschwemmungen. Einen ausgezeichneten Überblick über die aktuelle Wetterlage in Australien bietet die Website des Australian Bureau of Meteorology.

BRASILIEN

Besondere Hinweise

Sicherheit

Allgemein wird auf eine erhöhte Sicherheitsgefährdung, v.a. durch Straßenkriminalität, hingewiesen.

In den Großstädten (besonders Rio de Janeiro,  São Paulo und Salvador) sollte aufgrund erhöhter Kriminalität nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Die Täter zeichnen sich in der Regel durch hohe Gewaltbereitschaft aus, dies gilt nicht nur für Eigentums- sondern vor allem auch für Gewaltdelikte, darunter auch Entführungen. Bei Überfällen sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, das Führen und die Verwendung von Schusswaffen durch Kriminelle ist stark angestiegen.

  • Folgende Kriminaltaten sind besonders häufig:
    Bewaffnete Raubüberfälle auf Autolenker an Kreuzungen oder in Verkehrsstaus
  • Besondere Vorsicht auf dem Flughafenzubringer in Rio de Janeiro
  • Vorübergehende Entführungen um Geld zu erpressen
  • Überfälle auf Fußgänger, Diebstahl von Bargeld, Uhren und Kameras
  • Diebstähle am Strand

Mitunter kommt es (v.a. in Rio de Janeiro) auch zu Raubüberfällen auf Touristen bereits kurz nach Antritt der Fahrt vom Flughafen in die Stadt. (Touristenbusse werden oft durch Informanten observiert, zum Anhalten gezwungen und ausgeraubt.) Von den Tourismusbehörden wurde zusammen mit einigen Hotels in Rio de Janeiro ein preisgünstiges Shuttle-Service vom Flughafen zu diesen Hotels und zurück eingerichtet, welches sich im Ausbau befinden soll. Reisebüros sollten darüber auf dem Laufenden sein, zu welchen Hotels bereits eine solche, sicherere Transportmöglichkeit besteht. Auch hier können jedoch, wie jüngste Vorfälle bestätigen, Raubüberfälle nicht ausgeschlossen werden.

Erreichbarkeit der Touristenpolizei von Rio de Janeiro im Notfall  Notruf: Tel.: 194 oder 190

Flüge sollten so gewählt werden, dass die Landung in Rio de Janeiro und die anschließende Fahrt zum Hotel vor 20 Uhrstattfinden. Zugleich wird dringend vor vermeidbaren Kontaktnahmen im Flughafenbereich, selbst mit sich als Personal ausgebenden Fremden, gewarnt. Geldwechsel sollte keinesfalls bei Schwarzwechslern durchgeführt werden (auch wenn ein Wechselvorteil angepriesen wird). Ein bereits vor Flugantritt vom Hotel oder vom Reisebüro organisierter Flughafentransport wird ebenso empfohlen. Das Anheuern von Taxifahrern am Ausgang der Flughafenhalle ist als sicherheitsriskant einzustufen und daher nicht zu empfehlen.

Auf die Gefahr von bewaffneten Auseinandersetzungen und gewalttätigen Ausschreitungen im Stadtgebiet von Rio de Janeiro, die Drogenbanden, welche die Armenviertel (Favelas) von Rio kontrollieren, angelastet werden, wird hingewiesen. Bewaffnete Auseinandersetzungen der Drogenbanden und Sonderaktionen der Polizeibehörden gegen die Drogenbanden können auch in unmittelbarer Nähe von Touristenattraktionen stattfinden. Touristen sind durch die gewalttätigen Aktionen bisher noch nicht betroffen gewesen, im Hinblick auf den vermehrten Einsatz der Polizeibehörden gegen die Drogenbanden und deren Gewaltbereitschaft kann eine gewisse Gefahr für Touristen jedoch nicht ausgeschlossen werden. Trotz starker Polizeipräsenz zum Schutz der Touristen wird zu besonderer Vorsicht angeraten. Zusätzlich zu den regulären Polizeikräften werden erneut massiv die Streitkräfte zur Aufrechterhaltung der Sicherheit in Rio de Janeiro herangezogen. Die Favelas (Armenviertel) sollten vor allem in Rio de Janeiro und São Paulo gemieden werden. Dokumente sollten fotokopiert und separat (Hotelsafe) aufbewahrt werden. Touristen wird dringend empfohlen, eine Kopie des österreichischen Reisepasses bereits vor Reiseantritt mit den Reisedaten per e-mail oder Fax an die Österreichischen Botschaft Brasilia zu senden. Dies kann auch nach Reiseantrittvorort erfolgen und hat sich bereits des Öfteren im Notfall ausgezeichnet bewährt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Verständigung mit der Lokalbevölkerung großteils ausschließlich in Landessprache erfolgen kann, da Fremdsprachenkenntnisse wie z.B. Englisch gering verbreitet sind.

In jüngerer Vergangenheit sind vereinzelt auch MissionarInnen dem schwelenden Konflikt zwischen Unternehmen und Landarbeitern im Bundesstaat Pará zum Opfer gefallen. Helfer, die nach Brasilien – wenn auch nur vorübergehend – reisen, mögen sich bei der Österreichischen Botschaft Brasilia melden.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vorort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise

  • Visumspflicht: Visumsfreier Aufenthalt bis zu 90 Tagen für touristische und auch Geschäftsreisen (ohne Entlohnung), weitere Details siehe Webportal der brasilianischen Botschaft in Wien: http://viena.itamaraty.gov.br/de/konsularabteilung.xml
  • Visum erhältlich: Zuständige Vertretungsbehörde
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert, muss aber zumindest noch 90 Tage gültig sein
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Sonstiges: Trotz über 30-jährigen Bestehens des diesbezüglichen Sichtvermerkabkommens hat es in letzter Zeit Fälle gegeben, in denen die brasilianische Bundespolizei bei der Einreise österreichischer Touristen die Aufenthaltsdauer willkürlich auf 30 Tage begrenzt und bei der Ausreise über Touristen, die mehr als 30 Tage in Brasilien verblieben, Strafen verhängt hat. Die Beschränkung der Aufenthaltsdauer ist auf dem Einreisestempel im Pass rechts oben handschriftlich vermerkt. Sollte ein österreichischer Tourist einen derartigen Vermerk bei der Einreise bemerken, sollte sofort mit der österreichischen Botschaft Brasilia Kontakt aufgenommen werden. Gegen eine allfällige, widerrechtlich verhängte Strafe muss innerhalb von 5 Arbeitstagen ab Datum des Strafzettels bei der brasilianischen Botschaft in Wien schriftlich Einspruch erhoben werden. Im Zweifelsfall wäre auch hier sofort, (um Fristversäumnis zu vermeiden), mit der Österreichischen Botschaft in Brasilia Rücksprache zu halten. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug,- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können. Derzeit wird von Reisenden, die aus Venezuela, Kolumbien, Peru und Bolivien kommen, eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt.

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung, ab USD 10.000,– jedoch deklarationspflichtig (Zollformular wird im Flugzeug ausgegeben). Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar oder in Travellerschecks, besonders aber Kreditkarten (am häufigsten verbreitet sind VISA- oder MASTERCARD-Kreditkarten). Geldwechsel außerhalb der Bankzeiten ist am Flughafen, in guten Hotels und Reisebüros möglich.

Neue Gegenstände für den persönlichen Bedarf bis zum Wert von USD 500,– können zollfrei eingeführt werden; es müssen jedoch bei der Ankunft aus dem Ausland auf einem Formular des brasilianischen Zolls alle eingeführten Gegenstände deklariert werden.

Bei Ankunft in Brasilien kann im Duty-free-Shop um USD 500,– zollfrei eingekauft werden. Dies gilt jedoch nicht für offensichtlich zum Verkauf bestimmte Waren (insbesondere größere Mengen von Alkohol, obwohl hier keine fixen Quoten festgesetzt werden.) Waren im Wert von über USD 500,– werden für den USD 500,– übersteigenden Wert mit 50% besteuert (z.B.: Waren im Wert von USD 900,– zahlen 50% von USD 400,–, also USD 200,– Steuern).

  • Folgende Waren müssen speziellen Kontrollen unterzogen werden:
    Nahrungsmittel, Pflanzen und lebende Tiere (Einfuhrerlaubnis des Landwirtschaftsministeriums nötig)
  • Medikamente, außer wenn sie für den persönlichen Gebrauch des Touristen bestimmt sind (Einfuhrgenehmigung des Gesundheitsministeriums nötig)
  • Waffen und Munition (Heeresministerium)
  • Radioaktives Material (brasilianische nationale Kommission für Nuklearenergie – Comissao Nacional de EnergiaNuclear )
  • Spezielle Einfuhrbestimmungen für Musikinstrumente: Für Musikinstrumente, die von Orchestern oder konzertierenden Musikern in Brasilien verwendet werden sollen, muß ein Zollvormerkverfahren durchgeführt werden. Das Verfahren muss im vorhinein in Brasilien von der die Tournée organisierenden Agentur bzw. sonstigen Vertrauensperson (die im Regelfall einen ‚Despachanten‘ einsetzen muss) abgewickelt werden. Dauer: 2-3 Wochen. Bei Nichtdurchführung Gefahr der Beschlagnahmung der Instrumente bei der Einreise. Analoge Bestimmungen gelten für die Einfuhr von professioneller
  • Foto- und Filmausrüstung (Journalisten).

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Es dürfen in Brasilien erworbene Güter, sofern diese nicht zu Handelszwecken (Wiederverkauf) bestimmt sind, bis zu einem Limit von USD 2.000,– als ‚Gepäck‘ ausgeführt werden, wobei die definitve Ausfuhr bis zu 6 Monaten nach der Ausreise des Touristen erfolgen kann.

Bei allen Gegenständen, die nicht zum üblichen Touristengepäck gehören, sowie in allen Zweifelsfällen, sollte bei mitgebrachten Gegenständen schon bei der Einreise, bei im Lande erworbenen vor der Ausreise mit dem brasilianischem Zoll Rücksprache gehalten werden!

Nicht als Reisegepäck werden angesehen:

  • Motorräder, Trailers, Autos, Fahrräder, die mit einem Motor versehen sind
  • Flugzeuge, motorisierte Wasserski-Ausrüstungen, motorisierte Boote
  • Motoren für die im vorstehenden angeführten Güter.

Die genannten Gegenstände unterliegen den normalen brasilianischen Exportbestimmungen. Es ist streng verboten, ohne vorherige Genehmigung tropische Pflanzen und Tiere – mit Ausnahme von Haustieren – auszuführen. Bei Verstößen ist mit Verhaftung zu rechnen.

CHINA

Besondere Hinweise

Ausländer in China müssen ihren Reisepass mit ihrem gültigen Visum oder ihre Aufenthaltsgenehmigung immer bei sich tragen. Die Polizeibehörden sind befugt, diese Dokumente zu überprüfen. Die Missachtung dieser Vorschrift kann verwaltungsrechtlich geahndet werden.

Minoritätengebiete

Reisen in die Autonome Region Tibet und in bestimmte tibetische Siedlungsgebiete außerhalb Tibets sind genehmigungspflichtig. Die Vergabe dieser Genehmigungen kann jedoch ohne Vorankündigung kurzfristig ausgesetzt werden. Es wird empfohlen, sich vor Antritt der Reise beim Reiseveranstalter oder bei der Botschaft der Volksrepublik China in Wien (Konsularabteilung, Tel.: 01/710 36 48) über die aktuellen Bestimmungen zu informieren.

Sicherheit

Die Sicherheitslage ist in den größeren Städten allgemein gut, vor Kleinkriminalität (Taschendiebstähle, Betrug mit überhöhten Kreditkartenabrechnungen u.ä.) sollte man sich jedoch im gesamten Land in Acht nehmen. Es wird zu erhöhter Vorsicht geraten, insbesondere auch vor „Reiseführern“, „Künstlern“, „Studenten“, „Verkäufern“ u. ä., die ihre Dienste auf der Straße anbieten.

Besondere Vorsicht ist in Vergnügungsvierteln geboten. Es kommt dort immer wieder zu brutalen Schlägereien, wenn Einheimische sich in ihrer Ehre angegriffen fühlen oder der Meinung sind, dass Ausländer chinesische Frauen belästigen.

Individualreisenden in abgelegene Gebiete wird zur Vorsicht geraten. Bei Reisen in entlegene Gebiete und in Gebiete, in denen es in der Vergangenheit zu Unruhen gekommen ist, wird empfohlen, vor der Reise Verwandte oder Freunde zu informieren und mit diesen Kontakt zu halten. Auch eine vorherige Registrierung bei der Botschaft ist möglich.

Es wird empfohlen, für den Notfall Fotokopien von wichtigen Dokumenten, Visa, Kreditkarten etc. mitzuführen und die Originale sorgfältig zu verwahren.

Einreise

  • Visumspflicht: ja
  • Visum erhältlich: Botschaft der Volksrepublik China
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: zumindest 6 Monate bei Antragstellung
  • Cremefarbiger Notpass: wird akzeptiert
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen
  • Sonstiges:

Das Visum muss vor der Einreise nach China beantragt werden. Die Ausstellung von Visa an den Grenzkontrollstellen ist nicht möglich.

Die Verlängerung eines Visums im Inland ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Zuständig sind die örtlichen Dienststellen der Fremdenpolizei, wobei jeweils teilweise unterschiedliche Bestimmungen angewendet werden können. Reisende müssen unter anderem ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen.

Bei der Einreise mit einem Gruppenvisum kann das Land nur gemeinsam mit allen Gruppenmitgliedern verlassen werden. Falls eine Person sich in China von der Gruppe trennen will, muss zuvor das Gruppenvisum geändert und für die betreffende Person ein Einzelvisum beantragt werden.

Für die Einreise nach Hongkong oder Macao (für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen) besteht keine Visapflicht, für die Einreise nach China von diesen beiden Städten aus ist aber ebenfalls ein Visum erforderlich. Der Reisepass muss bei der Einreise nach Hongkong oder Macau noch 6 Monate gültig sein.

Transitaufenthalte: Bei der Einreise nach Shanghai über die Flughäfen Pudong und Hongqiao können österreichische Staatsbürger ohne Visum für 48 Stunden nach China unter der Bedingung einreisen, dass sie ein gültiges Reisedokument sowie ein fix gebuchtes Anschlussflugticket und (erforderlichenfalls) ein Visum für ein Drittland vorweisen. Am Flughafen Beijing ist unter denselben Voraussetzungen (Anschlussticket und erforderlichenfalls Visum für ein Drittland) ab 01.01.2013 eine visafreie Einreise mit einem Aufenthalt von maximal 72 Stunden möglich. Ein Verlassen des Gebietes der Stadt Beijing ist während dieser Zeit nicht erlaubt.

Nach der Einreise in die VR China müssen sich Ausländer innerhalb von 24 Stunden bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle registrieren. Bei der Unterbringung im Hotel wird diese Registrierung vom Hotel vorgenommen, bei privater Unterbringung ist der Reisende selbst für diese Registrierung verantwortlich.

Während des Aufenthalts in China sind Ausländer gesetzlich verpflichtet, ihr Reisedokument immer bei sich zu führen. Die Missachtung dieser Vorschrift steht unter Strafe.

Einfuhr

Erlaubt ist die Einfuhr von Gegenständen des täglichen Bedarfs bis zu einem Gegenwert von CNY 5.000,– in angemessenen Mengen. Weiters u.a. 1,5 l alkoholische Getränke, 400 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500g Tabak, Landeswährung bis zu 20.000 CNY bzw. Devisen bis zu einem Gegenwert von USD 5.000,–. Devisenbeträge über diesem Richtwert müssen bei der Einfuhr deklariert werden, wenn sie wieder ausgeführt werden sollen.

Eingeführte Waren müssen wieder ausgeführt werden.

Verboten ist u.a. die Einfuhr von Nahrungsmitteln, Tieren, Pflanzen, biologischen Substanzen, Funkgeräten, Waffen (auch Sportwaffen) sowie von Druckwerken und elektronischen Medien mit politisch oder moralisch unerwünschten Inhalten.

Auf den Besitz von Drogen steht die Todesstrafe.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu 20.000,– Yuan, von Fremdwährungen bis zu einem Gegenwert von USD 5.000,– erlaubt.

Verboten ist die Ausfuhr aller Gegenstände, deren Einfuhr verboten ist. Dazu gehören insbesondere Antiquitäten und gefährdete oder seltenen Tiere und Pflanzen.

ARGENTINIEN

Besondere Hinweise

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Auch nachdem Argentinien eine schwere Wirtschafts- und Finanzkrise weitgehend überwunden hat, kommt es regelmäßig zu zum Teil gewalttätigen Demonstrationen, wobei sich Kundgebungen und Ausschreitungen primär auf die Hauptstadt Buenos Aires und in der Regel auf das Stadtzentrum (vor allem die Zone zwischen Plaza de Mayo und Kongress) konzentrieren. Darüber hinaus führen Straßensperren und Blockaden („piquetes“) anarchistischer Gruppen („piqueteros“) sowohl in der Hauptstadt wie auch in einzelnen Provinzen (Buenos Aires, Entre Rios, Salta, Jujuy, Tucuman) regelmäßig zu Behinderungen. Reisenden wird empfohlen, Menschenansammlungen und Protestaktionen im Großraum Buenos Aires sowie Fahrten in abgelegene Stadtteile oder Elendsviertel („villas miserias“) zu meiden.

Taschendiebstähle oder weniger häufig Raubüberfälle sind besonders in touristischen Zonen der Hauptstadt (La Boca, San Telmo und Einkaufsstraße Florida) sowie an den Flughäfen häufig. In letzter Zeit wurden österreichische Touristen mehrmals am Busbahnhof in Mendoza Opfer von Dieben. Auch die Fähre von und nach Uruguay wird von Taschendieben frequentiert. Reisende sollten nur Ruftaxis (Radiotaxi, Remise) benutzen, auf Schmuck und wertvolle Accessoires verzichten, lediglich Ausweiskopien sowie geringere Bargeldmengen mit sich führen und nach Einbruch der Dunkelheit besondere Vorsicht walten lassen. Kinder und Jugendliche sollten wegen der Gefahr sogenannter „Express-Entführungen“ nicht alleine auf der Straße unterwegs sein.

Im Falle des Abhandenkommens (Diebstahls) des Reisepasses ist die polizeiliche Verlustanzeige für die Wiederausreise unerlässlich. Der Verlust sollte darüber hinaus unverzüglich der Botschaft oder dem nächstgelegenen Honorarkonsulat angezeigt und die Ausstellung eines Ersatzdokumentes beantragt werden. In der Regel stellt die Botschaft kurzfristig einen Reiseausweis zur Rückkehr nach Österreich aus.

Bei einer Festnahme oder Inhaftierung ist unverzüglich auf ein Telefonat mit der Botschaft oder dem zuständigen Honorarkonsul zu bestehen.

Notrufe:
24-Stunden-Dienst der Polizei (in Englisch): Rufnummer 101
Touristenpolizei: (+54 11) 4346 5748, Avenida Corrientes 436

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Bei der Einreise, seltener bei der Abreise, am internationalen Flughafen von Buenos Aires (Ezeiza) kommt es immer wieder dazu, dass aus Reisekoffern Wertgegenstände entwendet werden. Es wird daher geraten, keinesfalls Wertgegenstände (wie Kameras, Laptops etc.) in den Koffer zu packen sondern im Handgepäck mit sich zu führen.

Einreise

  • Visumspflicht: Nein; visumsfreier Aufenthalt bis zu 3 Monaten
  • Visum erhältlich: —–
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 3 Monate ab Einreise
  • Cremefarbener Notpass: Wird akzeptiert, bei Ausreise wegen fehlenden Einreisestempels Verhängung einer Verwaltungsstrafe möglich
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können

Einfuhr

Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist beschränkt. Bis zu einer Summe von USD 10.000,- darf Bargeld eingeführt werden. Die Argentinische Botschaft in Wien informiert über die zum Zeitpunkt Ihrer Reise gültigen Devisenbestimmungen.

Euro werden von argentinischen Wechselstuben problemlos gewechselt. Es wird empfohlen, am internationalen Flughafen in Buenos Aires nicht bei Wechselstuben, sondern bei Banken (Banco Piano bzw. Banco Nación) zu wechseln, da die Kurse wesentlich günstiger sind; an anderen Flughäfen sollte nur die unbedingt nötige Summe gewechselt werden. Mit österreichischen Kredit- und EC-Karten kann in der Regel an Geldautomaten (mit Maestro-Funktion) Bargeld in Landeswährung abgehoben werden, allerdings besteht bei vielen Bankomaten ein Limit von derzeit 700,- bis 1.000,- Pesos pro Transaktion. Reiseschecks stoßen immer wieder auf Schwierigkeiten und werden nur von Wechselstuben eingelöst. Es empfiehlt sich ebenfalls die Mitnahme von US-Dollar in bar oder Kreditkarten (für größere Hotels und Restaurants). Mit Einschränkungen kann in den meisten Restaurants und Hotels etc. mit Kreditkarten bezahlt werden.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Darüber hinaus können bei Einreise mit dem Schiff oder Flugzeug Waren bis zu einem Wert von USD 300,- eingeführt werden, bei der Einreise auf dem Landweg Waren bis zu einem Wert von USD 150,-.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von US-Dollar ist auf die Höhe von USD 10.000,– begrenzt. Argentinische Pesos werden bei der Ausreise nur schwer und nur gegen Vorlage der Umtauschrechnung zurückgetauscht. Die Ausfuhr von Kunstgegenständen bzw. Fossilien etc. ist nur nach vorheriger Genehmigung zulässig.

MEXICO

Besondere Hinweise

In Mexiko kommt es nach wie vor zu erbitterten Kämpfen zwischen operierenden Drogenkartellen sowie Drogenkartellen und dem mexikanischen Militär. Laut den mexikanischen Behörden sind im Jahr 2011 27.000 Menschen im Drogenkrieg getötet worden, seit Jänner 2007 wurden über 100.000 Menschen ermordet. Laut einer NGO gab es im Jahr 2011 rund 17.889 Entführungsfälle.
Von Reisen nach Chihuahua, Sinaloa, Tamaulipas, Guerrero und Durango wird abgeraten. Zu erhöhter Vorsicht wird auch bei Reisen in die Staaten Veracruz und Michoacán, sowie in Monterrey (Nuevo León) aufgerufen.

Mit 30. April 2010 wurde eine Visumspflicht bzw. ein spezieller Aufenthaltstitel für Menschenrechtsaktivisten und Wahlbeobachter eingeführt. Siehe dazu auch nachstehendes Kapitel „Einreise“.

Wirbelstürme können insbesondere in der Zeit von Juni bis November auftreten, wobei der Höhepunkt der Saison erfahrungsgemäß zwischen Mitte August und Mitte Oktober liegt.

Große Windgeschwindigkeiten, heftige Niederschläge und extreme Brandung stellen für Menschen, die sich in den betroffenen Regionen aufhalten, eine ernste Gefahr dar. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des National HurricaneCenter.

Sicherheit

Hohes Sicherheitsrisiko

Seit einigen Jahren sind die Drogenkartelle in einem blutigen Verteilungskampf involviert, der bisher auch zahl­reiche Opfer in der Bevölkerung verursachte. Ende 2006 hat die Regierung den Krieg gegen die Drogenkartelle ausgerufen, mittlerweile sind tausende Soldaten in vielen Bundesstaaten als Sicherheitskräfte eingesetzt. Die Gewaltwelle konnte bisher jedoch nicht gestoppt werden und hat sich auf zahlreiche weitere Bundesstaaten ausge­weitet.

Das Phänomen des Narkoterrorismus nimmt an Bedeutung zu. Am 15. Juli 2010 kam es zum ersten Mal zum Einsatz einer Autobombe in Ciudad Juarez. Seitdem wurden auch Bomben bzw. Granaten in den Bundesstaaten Jalisco, Veracruz, Nuevo Leon, Tamaulipas, Quintana Roo und Estado de Mexico (Ciudad Satelite – Vorort im Norden von Mexiko-Stadt) eingesetzt.

Angesichts dieser besonders dramatischen Sicherheitsentwicklungen wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen in folgende Gebiete dringend abgeraten:

  • Ciudad Juárez und Umgebung
  • Bergzone (Sierra Madre Occidental) der Bundesstaaten Chihuahua, Durango, Sinaloa und Sonora. Die “Barranca delCobre” zwischen Chihuahua und Sinaloa sollte exklusiv im Rahmen einer organisierten Tour besucht werden
  • Die Gebiete im Bajo Valle del Río Bravo, dem Grenzstreifen zwischen Texas und Bundesstaat Tamaulipas (zwischen Nuevo Laredo und Playa Bagdad) und die diesbezüglichen Straßenverbindungen, sowie die Zone von San Fernando und Burgos
  • Ciudad Victoria und Reynosa, Bundesstaat Tamaulipas
  • Stadt und Umgebung von Tampico, Tamaulipas, und deren Strassen bis Ciudad Mante und die Huasteca potosina
  • Im metropolitanen Raum Monterreys, die Bezirke Santiago, Juárez, Cadereyta, Salinas Victoria, Escobedo, Apodaca, San Nicolás de los Garza, Guadalupe, Santa Catarina y García, sowie Cumbres, Norte y Sur del municipio de Monterrey.Allf. Besuche nur Tagsüber
  • Die Bezirke von Torreón y Parras, Bundesstaat Coahuila und Gómez Palacio und Cd. Lerdo, Bundesstaat Durango
  • Die Stadt Chihuahua und andere Teile des Bundesstaats Chihuahua wie Cuauhtémoc und Hidalgo del Parral
  • Die Stadt Durango
  • Die ländlichen Gebiete der Bundesstaaten von Tamaulipas, Nuevo León, der comarca de La Laguna (zwischenCoahuila und Durango), Coahuila, Chihuahua, Durango, und Sonora, sowie deren Straßenverbindungen
  • Bundesstaat Michoacán
  • Bundesstaat Zacatecas
  • Bundesstaat Guerrero (insbesonders Acapulco)

Reisen in folgende Gebiete sollten nur mit größter Vorsicht und wenn möglich nur bei Tag unternommen werden:

  • Saltillo, Bundesstaat Coahuila
  • Die Städte Los Mochis, Bundesstaat Culiacán, und Mazatlán im Bundesstaat Sinaloa
  • Hermosillo, Cd. Obregón, Guaymas und Puerto Peñasco im Bundesstaat Sonora
  • Die Stadt Tiajuana, Playas de Rosarito und die Strecken nach Tecate und Mexicali
  • Bundesstaat Morelos
  • Mexiko DF und Bundesstaat Mexiko
  • Bundesstaat Oaxaca
  • Bundesstaat Chiapas
  • Bundesstaat Veracruz

Auch im Rest des Landes ist große Vorsicht angebracht!

Von Einzel- bzw. Bus-Überlandsfahrten, vor allem in der Nacht oder in abgelegene Gebiete, sollte aufgrund der allgemeinen Kriminalität und anderer Formen der Gewalt besser Abstand genommen werden. In letzter Zeit kam es auch vermehrt zu bewaffneten Überfällen auf der Busstrecke zwischen Mexiko Stadt und Teotihuacan. Aber auch Überfälle auf Reisegruppen und Autobusse, deren Passagiere ausgeraubt werden, kommen mit einiger Regelmäßigkeit vor. Sollte es zu einem Überfall kommen, so wird geraten, auf jede Form der Gegenwehr zu verzichten.

Besondere Vorsicht ist bei Drogenkriminalität angebracht. Rauschgiftdelikte werden mit langjährigen Haftstrafen geahndet. Die Haftbedingungen in mexikanischen Gefängnissen stellen v.a. für Europäer eine hohe Belastung dar. Mitnahme bzw. Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann daher verhängnisvolle Folgen haben. Lassen Sie schon aus diesem Grund Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt. Seien Sie vorsichtig bei Personen, die während Ihrer Reise Ihr Vertrauen erwecken wollen. Nehmen Sie auf keinen Fall Aufträge (etwa Mitnahme von Geschenken für Dritte) entgegen.

Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen ist strengstens untersagt und kann mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden.

Badende sollten sich bewusst sein, dass die Küstenregionen Mexikos eine starke Strömung und einen sehr hohen Wellengang aufweisen können.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

In den Großstädten ist trotz einiger Anstrengungen der Sicherheitsbehörden aufgrund der hohen Kriminalität besondere Vorsicht geboten. Mexiko-Stadt hat den Ruf, eine der unsichersten Städte der Welt zu sein. Die häufigsten Verbrechen, deren Opfer auch Ausländer werden können, sind Diebstahl, Raub und erpresserische, vorübergehende Entführung um Geld zu erpressen (Abhebung von Bankomaten, Konten etc.). Es sollte daher nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Besondere Vorsicht wird bei allen Bank- und Geldwechseltätigkeiten angeraten. Es sollten deshalb Abhebungen immer bei Tageslicht durchgeführt werden bzw. Foyers in Banken aufgesucht werden. Die Täter, aber auch die Sicherheitskräfte, zeichnen sich in der Regel durch hohe Gewaltbereitschaft aus. Bei Überfällen sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, das Führen und die Verwendung von Schusswaffen durch Kriminelle sind stark angestiegen. Dokumente sollten fotokopiert werden. Gewisse Stadtviertel sollten vor allem in den späten Nachtstunden gemieden werden. Vor „falschen“ Polizisten wird gewarnt. In Mexiko-Stadt sollten nur Taxis von offiziellen Taxiständen (Sitios) benützt werden. Bei auf freier Strecke angehaltenen Taxis besteht besonders nach Einbruch der Dunkelheit die Gefahr ausgeraubt zu werden. Im Falle eines Verbrechens sollte die Österreichische Botschaft umgehend informiert werden.

Einreise

  • Visumspflicht: Nein (Visumsfreier Aufenthalt für touristische Zwecke)
  • Visum erhältlich: zuständige Vertretungsbehörde
  • Reisedokumente:  Reisepass
  • Passgültigkeit:  Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig! Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen. Reist lediglich ein Elternteil mit dem Kind, muss eine notariell bestätigte Genehmigung des anderen Elternteils bei der Ein- und Ausreise vorgelegt werden.
  • Cremefarbiger Notpass:  wird akzeptiert, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
  • Sonstiges:  Reisende benötigen eine Touristenkarte (genannt „FMT“) für die Einreise, die vom Reisebüro, im Flugzeug, bei mexikanischen Botschaften bzw. Konsulaten oder auch am Flughafen (vor dem Einreiseschalter) oder sowie beim Grenzübertritt mit einer Gültigkeit für bis zu 6 Monaten ausgegeben wird. Bei Grenzübertritt wird die Karte gestempelt und der Gültigkeitszeitraum eingetragen. Es ist schon vorgekommen, dass die Karte bei Grenzübertritt nicht gestempelt wurde und die Reisenden in der Folge eine Geldstrafe bezahlen mussten. Dabei sollte auf die Gültigkeitsdauer geachtet werden, um späteren Aufwand zur Verlängerung zu vermeiden. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug-, Anschlussflug- bzw. Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können. Der bei der Einreise abgestempelte Abschnitt der Touristenkarte muss zur Ausreise abgegeben werden. Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Homepage der mexikanischen Einwanderungsbehörde „Instituto Nacional deMigración“.

Bei Durchreise inklusive Flughafen-Transit durch die Vereinigten Staaten wird auf die geänderten Einreise- bzw. Durchreisebestimmungen hingewiesen (verpflichtende ESTA-Registrierung für alle Reisenden, Regelungen betreffend Reisepässe ohne biometrische Merkmale, Kinder benötigen einen eigenen Reisepass).

Touristen dürfen keine weiteren Tätigkeiten ausüben. Für darüber hinausgehende Aktivitäten (u.a. im Bereich Wahlbeobachtung und Menschenrechte) wird eine spezielle Aufenthaltserlaubnis bzw. ein Visum benötigt, die bzw. das vor der Einreise über die mexikanischen Vertretungen im Ausland oder nach Einreise als Tourist in Mexiko je nach der beabsichtigten Tätigkeit beim mexikanischen Innenministerium (Gobernación, Abt. Instituto Nacional de Migración) beantragt werden muss. In beiden Fällen wird eine Kontaktnahme mit der zuständigen mexikanischen Botschaft empfohlen.

Bitte achten Sie stets auf den eigenen Pass, da dessen Verlust erhebliche Probleme mit sich bringt (u.a. kann die mexikanische Polizei eine Passverlustanzeige bei der Wiederausreise verlangen). Kopie des Passes anfertigen und gesondert aufbewahren! Bei Personenkontrollen wird nicht nur nach dem Reisepass gefragt, sondern auch nach der mexikanischen Aufenthaltserlaubnis (Touristenkarte FMT, bzw. FM 2/3). Man sollte seine mexikanische Aufenthaltserlaubnis jederzeit bei sich führen, damit man nachweisen kann, dass man sich legal im Land aufhält, andernfalls besteht die Möglichkeit, dass man von der Einwanderungsbehörde zunächst in Gewahrsam genommen wird, bis man seinen legalen Aufenthalt nachweisen kann.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 10.000,– US Dollar (darüber deklarationspflichtig), die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt (aber deklarationspflichtig). Es empfiehlt sich die Mitnahme von Bargeld (Euro oder US-Dollar, Travellerschecks, Kredit- oder Bankomatkarten). Euroschecks werden nicht akzeptiert.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Dazu gehören auch 1 Laptop (oder Notebook), 3 Handys, 2 Fotokameras oder Videokameras, 2 (tragbare) Sport­geräte, 1 Zelt plus Zubehör, 2 Musikinstrumente plus Zubehör. Außerdem wahlweise 20 Päckchen Zigaretten, 25 Zigarren oder 200 Gramm Tabak sowie 3 Liter Alkohol (jeglicher Art) und 6 Liter Wein für Personen ab 18 Jahren.

Medikamente für den persönlichen Gebrauch können eingeführt werden; psychotropische Substanzen brauchen jedoch zusätzlich eine entsprechende ärztliche Verschreibung (eine Liste der darunter fallenden Substanzen finden Sie auf der Webseite der mexikanischen Zollbehörde, Link s.u.).
Nähere Auskunft erhalten Sie auf der Homepage der mexikanischen Zollbehörde.

Die Einfuhr von Lebensmitteln und von Pflanzen und Blumen ist verboten.

Es können pro Person drei Haustiere zollfrei eingeführt werden (dazu zählen u.a. Hund, Katze, Kanarienvogel, Wellensittich, Hamster, Schildkröten), sofern sie ein vom Amtstierarzt frühestens eine Woche vor der geplanten Abreise ausgestelltes Gesundheits- und Impfzeugnis (span. Certificado Zoosanitario de Exportación) besitzen. Das Gesundheits- und Impfzeugnis muss auf einem Arztpapier ausgestellt werden und darf höchstens eine Gültigkeit von 10 Tagen haben. Das Zeugnis muss folgendes beinhalten: Name und Adresse des Importeurs, Identifizierung und zukünftige Adresse des Haustiers, Tollwutimpfung (Datum, Dauer – außer bei Haustieren, die jünger als 3 Monate sind), Bestätigung, dass es parasitenfrei ist. Dieses Zeugnis muss an der Grenze in Original und in Kopie vorgezeigt werden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag im Gegenwert USD 10.000,–, die Mitnahme von Fremdwährung bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Der Export von (wildwachsenden) Kakteen sowie Korallen ist strengstens verboten. Gegenstände von archäologischem Wert und Gold (außer Goldschmuck)dürfen nicht ausgeführt werden.

MALEDIVEN

Besondere Hinweise

Sicherheit

Aufgrund der akuten politischen Krise kann es in Malé immer wieder zu spontanen, möglicherweise auch gewalttätigen Demonstrationen kommen, allerdings erstrecken sich die Unruhen nicht auf die Flughafeninsel und die Ferien-Resorts. Von Besuchen der Hauptstadt Male und anderen grösseren Städten wird derzeit abgeraten. Vor Reiseantritt wird geraten die Medienberichterstattung  zu verfolgen und mit dem jeweiligen Reiseveranstalter Kontakt aufzunehmen.

Bei Ausflügen außerhalb der Touristenressorts sollten auf die islamischen Sitten Rücksicht genommen werden.

Der Besitz von Rauschgift wird selbst bei kleineren Mengen für den persönlichen Konsum mit hohen Haftstrafen geahndet.

Einreise

  • Visumspflicht:  Ja, für Gewöhnliche Reisepässe
  • Visum erhältlich:  Visum für touristische Zwecke mit einer Gültigkeitsdauer von bis zu 30 Tagen ist an den Grenzübergängen erhältlich.
  • Reisedokumente:  Reisepass
  • Passgültigkeit:  Der Reisepass muss für die Aufenthaltsdauer gültig sein.
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig! Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Cremefarbiger Notpass:  wird akzeptiert
  • Sonstiges:  Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar (Geldwechsel darf nur von Banken und einigen Geschäften durchgeführt werden). Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Schweinefleisch, Alkohol und pornographischem Material ist verboten. Auf den Schmuggel von Drogen steht lebenslange Haft!

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Der Export von Schildkröten und Schildpatt, sowie von schwarzer Koralle ist verboten.

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trocken- zeit. Tropisches Monsunklima mit einer Regenzeit von Mai bis Oktober.

DOMINIKANISCHE REPUBLIK

Besondere Hinweise

Seit dem Ausbruch von Cholera im benachbarten Haiti wurden auch in der Dominikanischen Republik mehrere Fälle von Cholera festgestellt, einige davon mit tödlichem Verlauf. Die Behörden haben die Erkrankten jeweils umgehend hospitalisiert und behandelt. Darüberhinaus hat die Dominikanische Republik die Kontrolle der Grenze zu Haiti verstärkt, indem zusätzliche Militärkontingente an die Grenze verlegt wurden.

Eine Übertragung der Erkrankung erfolgt in erster Linie durch verunreinigtes Trinkwasser sowie andere kontaminierte Nahrungsmittel. Es ist auch eine Ansteckung von Mensch zu Mensch oder durch infizierte Tiere möglich.

Um sich vor Cholera zu schützen, sind hygienische Maßnahmen von größter Wichtigkeit (sorgfältige Lebensmittel- und Küchenhygiene sowie eine gute Körperhygiene), Leitungswasser vermeiden oder nur abgekocht und chloriert trinken, auf Speiseeis bzw. Eiswürfel in Getränken verzichten, Gemüse und Fisch oder Meeresfrüchte nur nach gründlichem Kochen verzehren, Obst vor dem Verzehr schälen.

Vor Antritt einer Reise wird empfohlen, sich über die aktuelle Situation, die sich naturgemäß rasch und unvorhergesehen ändern kann, bezüglich Verbreitung der Cholera zu informieren.

Seitens der WHO werden für die Dominikanische Republik derzeit

  • eine verpflichtende Cholera-Impfung für Touristen für nicht notwendig erachtet
  • kein Einfuhrverbot von Lebensmittel/Waren aus Cholera-betroffenen Ländern verhängt und
  • keine Reisebeschränkungen empfohlen.

Die Dominikanische Republik liegt in der Hurrikan gefährdeten Zone der Karibik.

Aktuelle Informationen über Wirbelstürme finden Sie auch auf der Homepage des National Hurricane Center

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Die Kriminalität ist im Ansteigen. Auch wenn sich diese nicht gezielt gegen Ausländer oder Touristen richtet, sind sie in vielen Fällen davon betroffen.

Weiters wird empfohlen, bestimmte Gegenden nur in Begleitung Ortskundiger zu betreten. Es sollte lediglich eine Passkopie sowie event. eine Kopie des Flugtickets mitgeführt werden. Die Originale sollten im Hotelsafe eingeschlossen werden.

Es sollten (vor allem auch in den Nachtstunden) die allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden (keine größeren Summen Bargeld oder teuren Schmuck bei sich führen).

Beim Verlassen der Touristenzentren besteht insbesondere in einsameren ländlichen Gegenden und für Einzelreisende die Gefahr von Überfällen.

Einreise

  • Visumspflicht: Nein (max. Aufenthalt 30 Tage mit Touristenkarte)
  • Visum erhältlich: —
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: bei der Einreise noch 6 Monate gültig
  • Cremefarbiger Notpass: wird akzeptiert
  • Miteintragung v. Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012 nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen
  • Sonstiges: Bei der Ankunft in einem Hafen bzw. Flughafen der Dominikanischen Republik hat der/die Reisende ein Einreise/Ausreiseformular auszufüllen, welches gemeinsam mit dem Reisepass der Grenzpolizei zu übergeben ist.

Touristen müssen, bevor sie sich zu den Schaltern der Grenzpolizei begeben, eine Touristen- karte kaufen. Diese ist an Verkaufsständen in der Nähe der Grenzpolizeischalter erhältlich und kostet ca. USD 20,– pro Person. Eine Bezahlung in anderer Währung als US-Dollar oder mit Kreditkarte ist nicht möglich. Münzen werden ebenfalls nicht akzeptiert. Geldautomaten sind vor der Grenzabfertigung keine verfügbar.

Eine Hälfte der Touristenkarte wird bei der Einreiseabfertigung von der Grenzpolizei abgetrennt, die zweite Hälfte wird bei der Ausreise von der Grenzpolizei einbehalten. Es ist daher unbedingt darauf zu achten, dass diese während der gesamten Reise an einem sicheren Ort aufbewahrt wird.

Für Aufenthalte über 30 Tage hinaus muss eine Verlängerung beim Migrationsbüro beantragt werden, die im Regelfall problemlos erteilt wird. Die Gebühren dafür können in dominikanischen Pesos bezahlt werden.

Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Für die Ausreise wird eine Flughafensteuer in Höhe von derzeit USD 20,– eingehoben, die bei den meisten Fluggesellschaften bereits im Flugpreis eingerechnet wird.

Da Einreisebestimmungen aufgrund souveräner Entscheidungen der Staaten unter Umständen auch sehr kurzfristig geändert werden können, ohne dass die Botschaft rechtzeitig davon erfährt, empfiehlt es sich, unbedingt die zuständigen Behörden (Botschaft, Konsulat oder Immigrationsbehörden) des Ziellandes rechtzeitig vor der beabsichtigten Reise zu kontaktieren, um den aktuellen Stand der Bestimmungen zu erfahren.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, doch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro sowie US-Dollar in bar oder Travellerschecks. In allen größeren Städten bzw. Hotels kann mit Maestro- oder Kreditkarte (z.B.: VISA, Mastercard) Bargeld behoben werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist verboten.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

NEUSEELAND

Besondere Hinweise

Nach dem schweren Erdbeben am 22.02.2011 ist das Zentrum der auf der Südinsel gelegenen Großstadt Christchurch nach wie vor für die Öffentlichkeit gesperrt, die gänzliche Abtragung zahlreicher beschädigter Gebäude ist im Gange. Bedingt durch die von dem Erdbeben verursachten Schäden besteht derzeit in Christchurch ein erheblicher Mangel an Unterkunftsmöglichkeiten.

Sicherheit

Guter Sicherheitsstandard

In letzter Zeit kommt es allerdings vermehrt zu Einbrüchen in Autos und Caravans. Die elementaren Sicherheitserfordernisse sollten unbedingt beachtet werden (z.B. keine Dokumente und Wertgegenstände im unbeaufsichtigten Fahrzeug lassen).

Einreise

  • Visumspflicht: Aufenthalt bis zu 3 Monaten visums­frei (ausgenommen Aufenthalte für medizinische Untersuchungen und Behandlungen)
  • Visum erhältlich: Neuseeländische Botschaft Wien
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 3 Monate bei Ausreise
  • Cremefarbener Notpass: Wird akzeptiert, sofern Gültigkeitsdauer gegeben.
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Sonstiges: Alleinreisende oder nur in Begleitung eines Sorgeberechtigten reisende Minderjährige unter 16 Jahren müssen auf Befragen nachweisen können, dass die (sonstigen) Sorgeberechtigten mit der Reise des Kindes einverstanden sind. Dieser Nachweis ist in Form einer entsprechenden Erklärung (möglichst in englischer Sprache) mitzuführen.
  • Siehe auch New Zealand Immigration Service

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Travellerschecks oder Kreditkarten.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 Gramm Tabak sowie 4 1/2 Liter Wein oder Bier und 1,125 l Spirituosen; die angegebenen Zollfreimengen gelten für Reisende ab 17 Jahren).

Die Einfuhr von Nahrungsmitteln, Tieren und Produkten aus tierischen Bestandteilen sowie Pflanzen und deren Bestandteilen unterliegt Beschränkungen. Ausführliche Informationen:

Neuseeländischer Zoll

Quarantine Service

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Die Ausfuhr von Antiquitäten der Maori-Kultur, unverarbeiteter Jade,Paua-Muscheln, ist verboten.

Klima

Die Jahreszeiten sind gegenüber Europa um 6 Monate verschoben, der Winter entspricht demnach dem europäischen Sommer und umgekehrt.

Das Klima ist gemäßigt, unterliegt aber starken Schwankungen.

Die Südinsel ist kälter als die Nordinsel (alpine Winter), im Norden subtropischer Einfluss.

RUSSLAND

Besondere Hinweise

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Konflikte im Nordkaukasus können in der gesamten Russischen Föderation zu Attentaten führen und sollten in ihrem Gefahrenpotenzial keineswegs unterschätzt werden.

Besonders angesichts der Terroranschläge auf die Moskauer U-Bahn im März 2010 und den Moskauer FlughafenDomodedowo im Januar 2011 wird daher zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei größeren Menschenansammlungen geraten (insbesondere Vorsicht bei herrenlosen Gepäckstücken u.a. verdächtigen Gegenständen). Man sollte an diesen und anderen potentiell gefährdeten Orten nicht länger als unbedingt erforderlich verweilen.

Obwohl die Großstädte mittlerweile – nicht zuletzt auch wegen der hohen Polizeipräsenz – als relativ sicher gelten, sollte man nicht auf die gängigen Vorsichtsmaßnahmen (z.B. Mitnahme von wenig Bargeld, Tragen von Handtaschen vorne oder unter dem Arm auf der Seite, in Lokalen Taschen nicht über die Lehne hängen, Verwahrung von Reisedokumenten in Innentaschen, erhöhte Aufmerksamkeit bei Menschenmassen, Wertgegenstände nicht offen zur Schau stellen) vergessen. Überfälle ereignen sich vorwiegend in den Nachtstunden und oft in der Nähe von Nachtlokalen. Diese sollten daher nur in Begleitung oder besser in größeren Gruppen verlassen werden. Auch Fernreisen mit dem Zug können mit Sicherheitsproblemen verbunden sein. Bei Taxifahrten in den Nachtstunden wird empfohlen, vor dem Einsteigen demonstrativ das Kennzeichen aufzuschreiben und anschließend einen (auch fingierten) Anruf zu tätigen. Bei Überfällen sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, da das Führen und die Verwendung von Schusswaffen durch Kriminelle nicht auszuschließen ist. Dokumente sollten fotokopiert werden.

Es empfiehlt sich, vor Reiseantritt die Telefonnummer der Botschaft im Handy einzuspeichern.

Von Reisen nach Tschetschenien, Inguschetien und Dagestan wird angesichts der dortigen prekären Sicherheitslage unbedingt abgeraten. Ein von Tschetschenien ausstrahlendes erhöhtes Gefährdungspotential ist darüber hinaus auch im gesamten Nordkaukasus (Regionen Krasnodar und Stawropol, Republiken Adygeja, Karatschai-Tscherkessien,Kabardino-Balkarien, Nordossetien) gegeben.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Vor der Teilnahme an nicht genehmigten öffentlichen Veranstaltungen wird gewarnt, da mit gewaltbereiten Gegendemonstrationen und der gewaltsamen Auflösung durch die Sicherheitskräfte zu rechnen ist. Teilnehmern an nicht genehmigten Veranstaltungen drohen außerdem nach dem Extremismusgesetz mehrjährige Haftstrafen.

Vorsicht ist bei der Bargeldbehebung am Bankomaten angebracht. Es besteht der Verdacht, dass mehrere russische Bankomaten manipuliert wurden, um die auf Kredit- und Bankomatkarten gespeicherten Daten zu kopieren und auf eine neue Karte zu übertragen. Mit diesen gefälschten Bankomatkarten dürfte schon mehrere Male unberechtigterweise Geld zu Lasten der jeweiligen Karteninhaber behoben worden sein. Es möge deshalb bei der Geldbehebung am Bankomaten unbedingt auf allfällige Veränderungen geachtet werden, die auf Manipulationen an den Tasten bzw. an der Eingabeöffnung hindeuten könnten. Vorsicht ist auch bei der Eingabe des Bankomat-Codes geboten. Geld sollte nur in zugelassenen Banken oder Wechselstuben getauscht werden. Im Falle von Schwierigkeiten mit oder nach Übergriffen durch lokale Polizeibehörden sollte mit der Österreichischen Botschaft in Moskau Kontakt aufgenommen werden.

Einreise

  • Visumspflicht: Ja, für gewöhnliche Reisepässe sowie Dienstpässe. Diplomatenpässe sind bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen pro Halbjahr von der Visumpflicht befreit.
  • Visum erhältlich: Botschaft der Russischen Föderation
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Der Reisepass muss mindestens 6 Monate über den Ablauf des Visums gültig sein
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert – für die genaue Gültigkeitsdauer wenden Sie sich bitte an die Botschaft der Russischen Föderation
  • Miteintragung v. Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012 nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Sonstiges: Hinweise für PKW-Reisende: Die „Internationale Grüne Versicherungskarte“ wird als internationaler Nachweis der Haftpflichtversicherung in der Russischen Föderation anerkannt. Der Abschluss einer zusätzlichen Haftpflichtversicherung ist somit bei Geschäfts- und Tourismusreisen nicht mehr erforderlich. Damit die Grüne Karte jedoch von den russischen Behörden akzeptiert wird, muss das Länderkürzel RUS eingetragen sein, ansonsten kann die Einreise verweigert werden.
  • Bei der Einreise ist ein zweiteiliges Migrationsformular auszufüllen (wenn es von der Fluglinie im Flugzeug nicht verteilt wird, erhält man es bei der Passkontrolle bereits ausgedruckt umd muss es nicht selbst ausfüllen), ein Teil wird von den Grenzkontrollorganen (nicht Zollbehörden) bei der Einreise, der andere Teil von den Grenzkontrollorganen anlässlich der Ausreise einbehalten.
  • Sollte in Ihrem Reisepass jede Seite beschrieben sein und ist ein Langzeitvisum für Russland in diesem enthalten, so gibt es die Möglichkeit der Übertragung des Langzeitvisums für Russland – es ist somit nicht notwendig, ein neues Visum für Russland zu beantragen.
  • Für die Übertragung eines Langzeitvisums für Russland (ausgestellt von der Russischen Botschaft Wien) in einen neuen Reisepass wird folgendes benötigt: 1. ein neu ausgefüllter Visa-Antrag für Russland und 2. ein neues Passfoto. Die Übertragung des Langzeitvisums für Russland wird an der Russischen Botschaft Wien vorgenommen. Die Kosten für die Übertragung betragen EUR 35,–.
  • Das seit 01.06.2007 gültige EU–Russland-Visaerleichterungsabkommen sieht für bestimmte Personengruppen (enge Verwandte, Geschäftsleute, Angehörige offizieller Delegationen, Schüler, Studenten und mitreisendes Lehrpersonal, Teilnehmer an wissenschaftlichen, künstlerischen und kulturellen Veranstaltungen, Journalisten, Personen, die Soldatengräber oder zivile Gräber besuchen, Fahrer, die Fracht oder Fahrgäste auf internationalen Strecken befördern sowie Angehörige des Zugbegleitpersonals in internationalen Zügen, die in Mitgliedstaaten fahren, Teilnehmer an Austauschprogrammen von Partnerstädten) die Möglichkeit gewisser Reiseerleichterungen vor. Reisende dieser Personengruppen sollten sich bei der Visumbeantragung auf das Abkommen berufen und die für sie geltenden speziellen Bestimmungen erfragen.
  • Seit dem 17.10.2007 gelten außerdem für Aufenthalte nicht-touristischer Art neue Bestimmungen im russischen Visumsrecht. Demnach ist, ähnlich wie in den Schengenstaaten, eine Einreise mit einem Geschäfts- oder einem humanitären Visum nur noch für 90 Tage in einem Zeitraum von 180 Tagen möglich. Ein längerer Aufenthalt erfordert die Beantragung eines russischen Arbeitsvisums.

Ausreise

Bei der Ein- und Ausreise nach und von Russland kann es an den Grenzübergängen bedingt durch lange Wartezeiten, zusätzliches Ausfüllen von Formularen, Mitnahme des gesamten persönlichen Reisegepäcks beim Verlassen des Beförderungsmittels vor einer Kontrolle des Laderaums, etc., für Reisegruppen zu erheblichen Verzögerungen bei der Weiterreise kommen. Vor allem bei Busreisen ist zu beachten, dass derartige „Grenzprozeduren“ eventuell eine gesundheitliche Belastung für ältere Reiseteilnehmer darstellen können.

Es ist nur in bestimmten Ausnahmefällen möglich, ohne gültiges Visum aus der Russischen Föderation auszureisen (z.B. bei Verlust des Reisepasses). Bei Passverlust oder -diebstahl muss bei der Österreichischen Botschaft ein Notpass beantragt werden. Dafür ist in der Regel eine polizeiliche Anzeigebestätigung erforderlich. Mit dem Notpass und der Verlust- bzw. Diebstahlsanzeige ist eine Ausreise aus Russland auch ohne Visum möglich. Visaverlängerungen sind im Regelfall nicht möglich. Nur bei Vorliegen außergewöhnlicher Umstände (z.B. Erkrankung) kann ein Visum gemäß dem EU-RF-Visaerleichterungsabkommen gratis verlängert werden. Dazu ist die Vorlage einer ärztlichen Bestätigung erforderlich. Die Abwicklung sollte über das Reisebüro bzw. die einladende Organisation erfolgen. Sollte das Visum bereits abgelaufen sein, muss eine Ausreisevisum beim „Föderalen Migrationsdienst (FMS)“ beantragt werden. In diesem Fall ist in der Regel erforderlich, dass die einladende Firma, Organisation oder Person eingebunden wird.

Migrationskarte/Registrierung:

AusländerInnen müssen sich mittels einer vor der Einreise auszufüllenden Migrationskarte bei der Einreise registrieren lassen. Die Karte wird bei der Einreisepasskontrolle abgestempelt und verbleibt im Pass des Reisenden. Die Migrationskarte muss beim Verlassen des Landes wieder abgegeben werden.

Die Anmeldung/Registrierung innerhalb von sieben Werktagen bei der zuständigen Migrationsbehörde (FMS) über den „Einlader“ (z.B. den russischen Partner des österreichischen Reisebüros) ist Pflicht. Hierfür wird die zuvor bei der Einreise ausgefüllte und abgestempelte Migrationskarte benötigt.

Es gibt auch die Möglichkeit zur Registrierung per Post (nur ausgewählte Filialen). Dabei muss dem zweifach auszufüllenden An-/Abmeldeformular zusätzlich eine Kopie der abgestempelten Migrationskarte, eine Kopie der Datenseite des Passes, eine Kopie des Visums und eine Kopie der Passseite mit dem Einreisestempel beigefügt werden. Der untere Abschnitt des Formulars verbleibt als Registrierungsnachweis beim Einlader. Dieser ist vor der Aus- oder Weiterreise ebenfalls bei der Post abzugeben. Postgebühren sind vom Antragsteller zu bezahlen, dieser trägt auch das Risiko, dass keine oder eine verspätete Zustellung an die russischen Behörden erfolgt. In Beherbergungsbetrieben wird die Registrierung von diesen abgewickelt. Dem Gast sollten dadurch keine Extrakosten entstehen.

Bei mehrtägiger Abwesenheit von dem im Sichtvermerksantrag angegebenen Aufenthaltsort (z.B. Ausflug), muss eine Abmeldung bei der Registrierungsstelle durchgeführt werden. Beträgt der Aufenthalt an einem anderen Ort mehr als sieben Tage muss wieder das An- und Abmeldeprozedere durchlaufen werden. Bei Nichtan/-abmeldung können Strafen bis zu 5.000,– Rubel gegen die einladende Organisation/Person verhängt werden.

Laut Mitteilung des Außenministeriums der Russischen Föderation benötigen Reisende in die Nordkaukasusregionen der Russischen Föderation (Tschetschenien, Dagestan, Nordossetien und Inguschetien) eine schriftliche Bestätigung über die Sicherheitsgewährleistung seitens der Innenministerien der genannten Teilrepubliken. Auch für andere Gebiete können seitens der russischen Behörden Reisebeschränkungen verhängt werden. Bei geplanten Reisen in Gebiete außerhalb der herkömmlichen Touristengebiete wird daher empfohlen, sich vor Reiseantritt bezüglich Auskunft über Reisebeschränkungen an die Österreichische Botschaft Moskau (Adresse siehe unten) zu wenden.

In Not geratenen Österreichern kann, solange sie sich in Gebieten aufhalten, für die eine Reisewarnung ausgesprochen wurde, wenn überhaupt, nur in sehr eingeschränktem Umfang konsularische Hilfestellung geleistet werden.

Einfuhr

Für die Einfuhr von Kraftfahrzeugen ist eine Zolleinfuhrbescheinigung erforderlich. Diese ist zeitmäßig beschränkt und darf keinesfalls überschritten werden. Ist eine Überschreitung des Ablaufdatums vorhersehbar, kann die Bescheinigung bei der zuständigen örtlichen Zollbehörde verlängert werden. Eine Wiederausfuhr ohne gültige Zolleinfuhrbescheinigung ist grundsätzlich nicht möglich. Bei Fahren ohne gültige Zolldokumente können Geldstrafen bis zum (von den russischen Behörden ermittelten) Wert des Fahrzeuges verhängt werden. Seit 27.08.2007 gelten auf allen Flughäfen russlandweit neue Vorschriften für das Handgepäck. Danach dürfen Flüssigkeiten, Cremes, Gels und Sprays nur noch bis zu einer Menge von 100 ml pro Packung (angefangene Behältnisse werden als voll berechnet) und bis zu einem Liter Gesamtmenge im Handgepäck mitgeführt werden. Größere Mengen dürfen nur noch im Koffer aufgegeben werden. Allerdings sind hier zusätzlich die Zollbeschränkungen zu beachten.

Die Einfuhr von Geldbeträgen (Rubel und/oder Fremdwährungen) ist im Prinzip unbegrenzt möglich und bis zu einem Summenäquivalent (also Rubel und alle Fremdwährungen gemeinsam) von USD 10.000,– deklarationsfrei erlaubt. Höhere Beträge müssen bei der Ein- und auch bei der Ausfuhr deklariert werden. Bei der Einfuhr von geringeren Beträgen kann der grüne Zollkorridor benutzt werden. Die eingeführte Währung und Wertgegenstände müssen der Zollkontrolle vorgezeigt und in der Zolldeklaration angeführt werden, um die ungehinderte Wiederausfuhr zu gewährleisten.

Gegenstände für den persönlichen Gebrauch können zollfrei eingeführt werden.

Technische Gegenstände, wie z.B. Fotoapparate, Videokameras, Ferngläser, tragbare Radiogeräte, Laptops u.ä. sind in der Zollerklärung anzugeben, damit sie wieder ungehindert ins Ausland ausgeführt werden können. Diese Regelung wird im Regelfall sehr großzügig gehandhabt.

Geschenke bis zu einem Gegenwert von USD 1.000,– und einem Gewicht von nicht mehr als 50 kg, alkoholische Getränke (bis zu 5 Liter) und Zigaretten (bis zu 1000 Stück) können zollfrei eingeführt werden.

Der Import von Lebendtieren, Produkten tierischen Ursprungs und Tiernahrung ist nur mit schriftlicher Erlaubnis des Leiters der russischen Veterinärbehörden erlaubt.

Ausfuhr

Fremdwährungen bis zu USD 3.000,– können frei ausgeführt werden.

Bei Beträgen zwischen USD 3.000,– und 10.000,– reicht eine einfache Deklarierung beim Zoll aus (Benutzung des roten Zollkorridors).

Lediglich bei Beträgen über USD 10.000,– ist zusätzlich zur Deklarierung die vorherige Einfuhr des Betrages durch gesiegelte Zolldeklaration oder Überweisungsbescheinigung einer Bank nachzuweisen.

Der Schmuggel von Devisen (die nicht deklarierte Ausfuhr von Devisen) bleibt strafbar und kann neben der Konfiszierung des Devisenbetrages und einer Geldstrafe zu einer mehrmonatigen Untersuchungshaft führen.

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zur Höhe des 500-fachen vom Gesetz festgelegten Mindestlohnes erlaubt. Nähere Auskünfte erteilt die Botschaft der Russischen Föderation in Wien. Devisenschmuggel (nichtdeklarierte Ausfuhr von Devisen) ist strafbar und kann neben der Konfiszierung des Devisenbetrages auch zu Geld- oder Haftstrafen führen.

Gegenstände, die bei der Einreise eingeführt wurden und andere, z.B. als Geschenke erhaltene oder gekaufte Gegenstände mit einem Gesamtwert von bis zu USD 10.000,– können zollfrei aus der Russischen Föderation ausgeführt werden.

Die Ausfuhr von Kulturgütern (hierunter fallen z.B. auch sowjetische Medaillen und Geldscheine, die auf Flohmärkten erworben werden können) ist vom Ministerium für Kultur der Russischen Föderation oder von dessen regionalen Behörden zu bewilligen.

Die Ausfuhr von Kulturgütern ist vom Ministerium für Kultur der Russischen Föderation oder von dessen regionalen Behörden zu bewilligen. Die ungesetzliche Ausfuhr von Kulturgütern wird als Schmuggel gewertet und wird nach Maßgabe der Strafgesetzgebung der Russischen Föderation und der Gesetzgebung der Russischen Föderation verfolgt.

Die Ausfuhr von Antiquitäten und Kunstgegenständen, sofern sie aus der Zeit vor 1945 stammen, ist grundsätzlich verboten. Insbesondere bei Ikonen wird diese Regelung streng überwacht. In Zweifelsfällen sollte der russische Zoll vorab kontaktiert werden. 

SÜDAFRIKA

Besondere Hinweise

Die Österreichische Botschaft Pretoria hat ein Informationsblatt für Besucher Südafrikas zusammengestellt, das die wichtigsten Informationen, (Sicherheits-)Ratschläge, Kontakt und Notfallnummern enthält.

Informationsblatt der Österreichischen Botschaft für Besucher in Südafrika

Sicherheit

Allgemein wird auf die hohe Sicherheitsgefährdung hingewiesen (unverändert seit 3.3.2004).

Besonders in den Großstädten Johannesburg, Durban, Kapstadt und Pretoria hat die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität zu sein, deutlich zugenommen. Touristen wird als Vorsichtsmaßnahme empfohlen, von Spaziergängen abzusehen. Wegen des erhöhten Überfallrisikos wird eindringlich von alleinigen Bergwanderungen (auch an Touristenzielen wie dem Tafelberg) abgeraten. Besondere Vorsicht ist in den Townships bzw. manchen Vierteln von Johannesburg wie beispielsweise Hillbrow, Alexandra und Soweto geboten, wo Spaziergänge, außer in größeren Gruppen, auch tagsüber unterlassen werden sollten. Auch sonst ist in den Großstädten selbst tagsüber höchste Vorsicht geboten, da die Kriminalität speziell in Gauteng(Johannesburg, Pretoria) in den Monaten Oktober bis Jänner alljährlich ihren Höchststand erreicht. Township-Besuche sollten grundsätzlich nur in organisierter Form und unter ortskundiger Führung stattfinden. Touristen sollten sich unauffällig kleiden und verhalten. Größere Summen an Bargeld, Reisepass (nur Fotokopie mitnehmen) und Wertgegenstände sollten im Hotelsafe deponiert, Kameras und Mobiltelefone möglichst wenig zur Schau gestellt werden. Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollten nicht angenommen werden, da Fälle, in denen „K.O.-Tropfen“ beigemischt werden, auch in Südafrika häufiger werden. Vorsicht ist auch beim Geldwechsel bzw. bei Bargeldabhebung an Geldautomaten geboten, vorzugsweise sollten nur Geldautomaten in Banken bzw. solche, die von Sicherheitspersonal bewacht werden, benützt werden. Sollte Ihnen jemand bei der „Bedienung“ des Geldautomaten behilflich sein wollen, ist VORSICHT geboten: Es handelt sich fast immer um Kriminelle.

Auch bei Kreditkartenbezahlung in Restaurants oder Geschäften sollten die Karten nicht aus den Augen gelassen werden, um das weitverbreitete illegale Kopieren des Magnetstreifens („skimming“) zu vermeiden.

Im Fall eines Überfalls sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, da sich die Täter in der Regel durch hohe Gewaltbereitschaft auszeichnen und generell mit Messern oder Schusswaffen ausgerüstet sind.

Bei Verwendung von Mietautos ist wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen („vehicle hijacking“) Vorsicht an roten Ampeln und an Einfahrten zu Wohnhäusern etc. geboten; Autos sollten von innen verriegelt und die Fenster grundsätzlich geschlossen sein und Handtaschen, Mobiltelefone, Fotoapparate, etc. niemals sichtbar im Auto liegengelassen werden. An Ampeln und Einfahrten sollte prinzipiell – besonders nach Einbruch der Dunkelheit – ein Sicherheitsabstand zum vorderen Fahrzeug bzw. der Einfahrt eingehalten werden, um gegebenenfalls rasch wegfahren und ausweichen zu können. Fahrzeuge sollten nur auf gut beleuchteten und/oder bewachten Parkplätzen abgestellt werden.

Vor erhöhtem Sicherheitsrisiko bei Benützung der Kapstädter Flughafenautobahn durch herabfallende Steine von Brücken wird gewarnt. Bei Notfällen dieser Art wird dringend zur Weiterfahrt und Verständigung des Notrufes unter 10111 (oder 112 von Mobiltelefonen) geraten.

Überlandfahrten sollten immer so geplant werden, dass das Reiseziel leicht vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden kann. Vorsicht ist bei Fahrten in ländliche Gebiete in den Provinzen Kwa-Zulu-Natal und Eastern Cape geboten. Es sollten möglichst Hauptverkehrsstraßen benutzt werden. Von der Mitnahme von Anhaltern ist abzuraten. Stellen Sie sicher, dass Ihr Fahrzeug immer über genügend Treibstoff verfügt und sich in gutem Zustand befindet, um Aufenthalte in einsamen Gegenden zu vermeiden. Es wird geraten, nicht an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind. Auch vor Spaziergängen an wenig besuchten Stränden wird abgeraten.

Die Mitnahme von Mobiltelefonen (mit Roaming-Karte) oder lokale Anmietung (auch auf Flughäfen möglich) wird aus Sicherheitsgründen empfohlen. Eine lokale Simcard zum Aufladen von Gesprächsguthaben in lokaler Währung („pay as yougo“) ist am Flughafen erhältlich.

Achtung bei der Benutzung von Mobiltelefonen! Nach Möglichkeit das Mobiltelefon nicht in der Öffentlichkeit oder beim Autofahren benützen, da dies zu Überfällen bzw. „smash and grab“ Angriffen (= Einschlagen der Autoscheibe und Attackieren der Insassen) animieren könnte.

Bei Verwendung öffentlicher Verkehrsmittel ist Vorsicht geboten. Die Kriminalitätsrate auf den Bahnhöfen und in ihrer Umgebung ist sehr hoch. Von Benützung der Vorortzüge in Johannesburg (sowie zwischen Johannesburg und Pretoria), Durban und Kapstadt ist abzuraten (allenfalls 1. Klasse zu Hauptverkehrszeiten). Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte (nicht in Innenstädten) und sicheren Transport achten. Auch auf den Flughäfen kommen häufig Diebstähle, vor allem vor dem Check-in, vor. Vor allem auf dem Flughafen Johannesburg häufen sich jene Fälle, wo das Gepäck nach dem Einchecken im Zuge der Röntgenkontrolle, Aufbewahrung und Weiterleitung zum Flugzeug aufgebrochen wird und Gegenstände aller Art (auch Kleidung!) gestohlen werden. Es sollten sich daher unter keinen Umständen Wertgegenstände, Bargeld und Dokumente im eingecheckten Gepäck befinden. Nach der Übernahme des Gepäcks am Zielflughafen sollte dieses unverzüglich auf seine Vollständigkeit überprüft und im Falle eines festgestellten Diebstahls die Fluglinie kontaktiert werden. Angeraten wird, das Fluggepäck vor dem Einchecken am Flughafen in eine Plastikfolie einschweißen zu lassen.

Taxis sollten nur über bekannte (z.B. vom Hotel empfohlene) Unternehmen gebucht werden. Von Fahrten mit sogenannten Minibus-Taxis ist abzuraten. Auf den internationalen Flughäfen Südafrikas werden Broschüren an Touristen mit Hinweisen auf mögliche Gefahren sowie zu beachtende Vorsichtsmaßnahmen ausgegeben. Bitte beachten Sie diese!

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise

  • Visumspflicht: Keine Visumspflicht bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen (ausgenommen Arbeits- und Studienaufenthalte). Es wird allerdings bei der Einreise ein kostenloses „Temporary Residence Permit“ im Reisepass angebracht
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mind. 30 Tage bei Ausreise
  • Miteintragung v. Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012 nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Der Reisepass muss über mindestens zwei leere Seiten verfügen, damit das südafrikanische Einreisegenehmigung eingetragen werden kann. Die Seiten für amtliche Vermerke und die letzte Seite im Reisepass dürfen für diesen Zweck nicht verwendet werden. Bei Fehlen von leeren Seiten für die Anbringung des südafrikanischen Einreise Permits wird von den Grenzbeamten in der Regel die Einreise nicht gestattet und der Reisende mit dem nächstmöglichen Flug der in Anspruch genommenen Fluggesellschaft wieder an den Ausgangspunkt des Fluges zurückgewiesen. Bei der Einreise nach Südafrika wird von der Einreisebehörde nach dem Aufenthaltszweck gefragt und die Vorlage eines Rückflugtickets verlangt.

Für die Einreise zu nicht-touristischen Aufenthalten (Arbeitsaufname, Journalisten, Sprachferien, Schulen, Studenten etc.) wird auch bei einem Aufenthalt unter 90 Tagen ein Visum, das VOR der Einreise bei der zuständigen südafrikanischen Botschaft zu beantragen ist, benötigt. Für weitere Informationen wird der Besuch der Internet-Seite der südafrikanischen Botschaft dringend empfohlen. Die Überschreitung der Aufenthaltserlaubnis (Visums) auch nur um wenige Tage wird mit empfindlichen Geldstrafen, teilweise auch mit Abschiebehaft, geahndet. Verlängerungen müssen daher unbedingt 30 Tage vor Ablauf der Aufenthaltserlaubnis beim regionalen „Department of Home Affairs“ Ihres Aufenthaltsortes beantragt werden.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von ZAR 5.000,– erlaubt, die Einfuhr von Fremdwährung ist unbeschränkt möglich, jedoch deklarationspflichtig. EUR sind ebenso gefragt und bei größeren Bankfilialen wechselbar wie GBP und USD. International gängige Kreditkarten werden fast überall akzeptiert. Es ist möglich, mit österreichischen Bankomat- und Kreditkarten Geld zu beheben.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch für Personen ab 18 Jahren wahlweise 400 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 Gramm Tabak sowie 2 Liter Wein und 1 Liter Spirituosen). Die Einfuhr von Lebensmitteln unterliegt Beschränkungen.

Zollinformation für Südafrika (in englischer Sprache, unter „Customs“ Kapitel „General info“ auswählen)

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von ZAR 5.000,–, die Mitnahme von Fremdwährung bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt (wenn die Abreise binnen 12 Monaten ab Einreise erfolgt). Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Klima

Die geografischen und klimatischen Verhältnisse im Land verlangen grundsätzlich keine von der österreichischen verschiedene Lebensweise. Im Allgemeinen ist das Klima sehr angenehm und mild. Die Jahreszeiten sind gegenüber Europa um sechs Monate verschoben, der Winter entspricht demnach dem europäischen Sommer und umgekehrt. Wegen seiner Größe und landschaftlichen Verschiedenheit weist Südafrika die unterschiedlichsten Klimazonen auf (subtropisches bis mediterranes Klima, allerdings kann es in den Wintermonaten abends und nachts sehr kühl werden). Von Oktober bis April Sommerregen in den nördlichen und östlichen Teilen des Landes, an der südlichen Küste auch im Winter Regen. Die Temperatur kann im Hochland (Johannesburg und Drakensberge) im Winter unter den Gefrierpunkt sinken.

VIETNAM

Besondere Hinweise

Während der Regenzeit zwischen Juni und Dezember kann es zu Taifunen und tropischen Regenstürmen und infolgedessen zu Überschwemmungen und Erdrutschen sowohl in Küstennähe als auch im Landesinneren kommen. Diese haben teilweise beträchtliche Verkehrsbehinderungen bis zur Schließung von Flughäfen und Unterbrechung von Straßen und Bahnverbindungen zur Folge.

Wegen der immer wieder vorkommenden Taifune und Stürme wird dringend empfohlen, sich vor Ausflügen in die Küstenregionen und insbesondere in die Halongbucht auf den Websites „Tropical Storm Risk“ und „Wunderground“ über die aktuelle Wettersituation zu informieren.

Vietnam zählt zu den von den Folgen der Erderwärmung weltweit am stärksten betroffenen Regionen. Es empfiehlt sich, vor Reisebeginn die aktuelle Wettervorhersage laufend zu verfolgen.

Sicherheit

Allgemein wird auf erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Bei Buchung von Bootstouren in der Halong-Bucht wird vor allem vor Billigst-Anbietern gewarnt, da die Boote selten den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Es gab bereits mehrere Bootsunglücke mit Todesopfern, das letzte im Oktober 2012. Es wird daher dringend empfohlen, sich mit den an Bord vorhandenen Sicherheitseinrichtungen vertraut zu machen.

Reisen in die entlegenen Berggebiete Vietnams sind überwiegend als reine Abenteuerreisen zu betrachten, die nur Personen empfohlen werden können, die zeitlich unabhängig sind und sich aus eventuellen Notsituationen selbst befreien können. Die Mitnahme eines orts- und sprachkundigen Führers wird  empfohlen. Auf die Gefahr von Sturzfluten, Hangrutschungen, Schlammlawinen bei Unwettern wird hingewiesen. Straßensperren (meist zweisprachig) sind unbedingt zu beachten. Evakuierungen aus Notstandsgebieten mit Hubschraubern sind in Vietnam kaum möglich. Bitte beachten SieWettervorhersagen und Informationen zu allfälligen Naturkatastrophen.

Die vietnamesischen Behörden verhängen gelegentlich aus internen Sicherheitsüberlegungen Sperren über einzelne Regionen. Vor Reiseantritt in entlegene Gebiete wird empfohlen, sich bei Reisebüros oder lokalen Polizeibehörden über allfällige Beschränkungen zu erkundigen.

Berichte über gewaltsame Eigentumsdelikte in  den städtischen Ballungszentren (Saigon / Ho Chi Minh City, Nha Trang, VungTau, Haiphong, Danang und Hanoi), wie Handtaschendiebstähle und Einbruchsdelikte in Hotelzimmer in  Hotels sowie Fälle von Kreditkartenbetrug nehmen ständig zu. Auch werden zunehmend Fälle von Betrügereien nach Einladung in Privatwohnungen, Aufforderungen zum Glückspiel und Verabreichung von Getränken und Speisen versetzt mit Drogen bekannt. An Bahnhöfen sowie Orten von besonderem touristischen Interesse ist erhöhte Wachsamkeit angebracht. Vor Betrügereien durch nicht lizensierte Taxifahrer, Geldwechsler und Vermittler von Zimmern, welche Touristen oft gleich bei der Ankunft „überrumpeln“ wollen, wird gewarnt. Auf die Fahrt mit Fahrrad-Rikschas oder Motorradraxis (Xe Om) sollte bei Dunkelheit gänzlich verzichtet werden.

Reisedokumente, Sichtvermerke und Flugtickets sollten auf alle Fälle vor der Reise kopiert und getrennt von den Originalen verwahrt werden. Dies erleichtert im Falle des Verlustes oder Diebstahles die Ausstellung von Ersatzdokumenten (Achtung: ein Reisepass kann in der Regel leichter und schneller ausgestellt werden als das für die Ausreise unbedingt notwendige Ersatzvisum!). Bei Abhandenkommen von Wertgegenständen oder Dokumenten ist der Verlust der Polizei am Tatort anzuzeigen, da eine nachträgliche Anzeige bei einer örtlich nicht zuständigen Behörde nicht durchgeführt werden kann.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit höherem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese auch während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise

  • Visumspflicht: Ja, für gewöhnliche Reisepässe, Dienst- und Diplomatenpässe
  • Visum erhältlich: Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam in Wien
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei der Einreise, mind. 1 Monat länger als das gewährte vietnamesische Visum.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert. Visum für die Einreise erforderlich.            ACHTUNG: Sollte der Reisepaß mit vietnamesischem Visum verloren gehen/gestohlen werden, muss in den neu ausgestellten Notpaß unbedingt ein Ausreisevisum angebracht werden. Dies kann unter Umständen mit mehrtägigen Wartezeiten und Gebühren verbunden sein!
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Sonstiges: Ohne Gewähr für deren Verlässlichkeit wird auf Visa-Onlinedienste verwiesen, bei welchen Visa für die Einreise nach Vietnam via Internet beantragt und bei Einreise über einen internationalen Flughafen vor Ort ausgestellt werden können. Die Gepäcksabschnitte auf dem Flugticket und am Fluggepäck sind auch bei Inlandsdflügen bis zum Verlassen des Flughafens aufzubewahren, da beide beim Verlassen des Flughafens auf ihre Übereinstimmung hin überprüft werden könnte.

Einfuhr

Die Ein- und Ausfuhr von Bargeld ist gem. Zirkularnote der Vietnamesischen Zentralbank ab dem 01.09.2011 ab folgenden Höhen deklarationspflichtig: US-Dollar 5.000,- und VND 15 Mio. Kreditkarten werden in von Touristen frequentierten Orten, den großen Städten bzw. Hotels, Reisebüros und von Fluggesellschaften akzeptiert. Ausländische Bankomatkarten können zur Behebung von Bargeld verwendet werden, wobei gewisse Vorsicht geboten ist.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 400 Zigaretten und 1,5 Liter Alkohol). Technische Geräte (wie Kameras, Videorecorder, Mobiltelefone, Computer – ein Stück pro Person) sowie Schmuck und andere Güter, deren Wert  USD 300,– übersteigen, müssen deklariert werden. Zuwiderhandlung kann die Beschlagnahme von Geld bzw. Waren zur Folge haben.

Die Einfuhr von pornographischen Erzeugnissen, Waffen und politischen Publikationen aller Art ist verboten. Ebenso bedarf die Einfuhr von Büchern, Tonbändern, CDs, DVDs und Videokassetten einer vorherigen Genehmigung durch das Ministerium für Kultur und Information (ausgenommen: typische Reiseliteratur).

Ausfuhr

Bei Ausfuhr von Bargeldbeträgen die die deklarationsfreien Beträge (US-Dollar 5.000,- bzw.  VND 15 Mio.) bzw. die anl. der Einreise deklarierten überschreiten, ist die Vorlage einer Bankbestätigung erforderlich. Der Verbrauch der Fremdwährung ist unter Umständen nachzuweisen. Kulturgüter, bestimmte Tier- und Pflanzenarten unterliegen Ausfuhrbeschränkungen bzw. -verboten.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Klima

Aufgrund der großen Nord – Süd – Erstreckung des Landes kann in Vietnam nicht von einem einheitlichen Klima gesprochen werden. Im Süden gibt es keine Jahreszeiten im üblichen Sinn, sondern nur Wechsel von Regen- und Trockenzeit, während im Norden sehr wohl jahreszeitlich bedingte klimatische Änderungen feststellbar sind. So kann im Norden des Landes in der Zeit von April bis September mit sehr heißen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit gerechnet werden, während man insbesondere in den Monaten Dezember bis Februar warme Kleidung benötigt, da die Temperaturen auf unter 10°C absinken können. In den Gebirgsregionen entlang der chinesischen Grenze kann es sogar fallweise schneien. Oktober / November (Herbst) und März / April (Frühling) sind von angenehmem und mildem Wetter geprägt.

Die Küstengebiete Vietnams leiden laufend unter den Einflüssen von Taifunen und Unwettern, welche massive Überschwemmungen und daraus resultierend große Beeinträchtigungen der örtlichen Infrastruktur mit sich ziehen. Auskünfte über betroffene Gebiete bzw. ausländische Opfer werden von den lokalen Behörden nur beschränkt erteilt, ein effizientes Einschreiten der Botschaft ist kaum möglich.

Bitte beachten Sie Wettervorhersagen und Informationen zu allfälligen Naturkatastrophen.

Gesundheit

In Nord Vietnam wird eine Anhäufung von Cholera Fällen festgestellt. Die Krankheit wird vor allem durch das Trinken von verseuchtem Wasser bzw. durch den Genuss von kontaminierten Lebensmitteln übertragen. Vom Verzehr von Gerichten mit rohem Fisch bzw. von Meeresfrüchten wird abgeraten. Ebenso wurde in Vietnam ein verstärktes Auftreten von Hand-Fuß-Mund-Erkrankungen (vor allem verursacht durch Enterovirus 71) festgestellt. Nähere Informationen können über die Website der “Family Medical Practice Hanoi“ bzw. über die Website von „International SOS“ abgerufen werden.

Da keine flächendeckende Impfung gegen Kinderkrankheiten in Vietnam vorgenommen wird, brechen gelegentlich in den Städten unter Kindern ebenso wie unter Erwachsenen Masern und Röteln aus. Die Anzahl der Erkrankungen an Dengue-Fieber steigt laufend. Am stärksten betroffen sind die Provinzen im zentralen und südlichen Mekong-Delta, Erkrankungen treten jedoch in ganz Vietnam auf. Nähere Informationen zur Krankheit

Die ärztliche Versorgung sowie das Niveau und die Ausstattung von Krankenhäusern entsprechen vor allem ausserhalb der Großstädte Hanoi und Ho Chi Minh Stadt nicht dem europäischen Standard. Bei Erkrankung oder Unfall empfiehlt sich die Kontaktnahme mit „International SOS“ (kostenpflichtig!), welches über ein Netzwerk an Korrespondenzärzten im ganzen Land verfügt. Der Abschluss einer Kranken-Rückholversicherung wird dringend empfohlen!

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Insb. Personen mit Herz- und Kreislaufproblemen oder sonstigen chronischen Krankheiten, gebrechliche Personen oder Personen, die mit Kleinstkindern zu reisen beabsichtigen, wird von einer Reise nach Vietnam – insbesondere in der Zeit zwischen Mai und September – aufgrund der klimatischen Gegebenheiten und der mangelhaften medizinischen Versorgung, abgeraten.

Beim Baden im Meer wird dringend geraten, sich nach örtlichen Gegebenheiten, wie gefährlicher Strömungen, klimatisch bedingten Gefährdungen, etc. zu erkundigen. Badeverboten soll unbedingt Folge geleistet werden.

Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst, offenem Eis und Eiswürfeln sowie Salaten geboten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen sowie Einwegspritzen beinhaltet, wird empfohlen.

Auf den Anstieg von HIV-Infektionen wird hingewiesen.

Vietnam gehört zu jenen Ländern, die seit Ausbruch der Vogelgrippe Ende 2003 besonders stark betroffen waren und wo die Krankheit auch weiterhin laufend auftritt. Neueste Fälle wurden Anfang dieses Jahres bekannt. Es wurde eine Mutation des Virus H5N1 entdeckt, gegen welche existierende Impfstoffe wirkungslos sind.

Impfungen

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf den Homepages desBundesministeriums für Gesundheit oder der WHO.

KAMBODSCHA

Besondere Hinweise

In den vergangenen Monaten kam es in Kambodscha vermehrt zu teilweise schweren Unfällen von kambodschanischen Überlandbussen. Gründe hierfür sind der teilweise schlechte Straßenzustand,  überalterte Busse, sowie mangelnde  Überwachung  der Fahrer in Bezug auf Einhaltung notwendiger Ruhepausen. Österreichischen Touristen, die Busreisen innerhalb Kambodschas beachsichtigen, wird empfohlen solche Reisen nur über seriöse Reiseveranstalter zu buchen. Ebenfalls wird nachdrücklich der Abschluss einer Reisekrankenversicherung empfohlen. Die ärztliche Versorgung in kambodschanischen Krankenhäusern ist mit jener in Europa nicht zu vergleichen; bei Unfällen oder schweren Erkrankungen ist deshalb oftmals ein Weitertransport in thailändische Krankenhäuser notwendig.

Zwischen Februar und April 2011 kam es an der kambodschanisch-thailändischen Grenze bei Preah Vihar zu mehreren bewaffneten Zwischenfällen zwischen kambodschanischen und thailändischen Truppen. Obwohl die Situation sich seither entspannt hat, wird von Reisen nach Oddar Meanchey, Preah Vihar und Umgebung weiterhin abgeraten. Der Grenzübergang Suay Chrom (Grenze zu Thailand) in der Provinz Preah Vihar ist derzeit geschlossen.

Einzelreisenden wird empfohlen, ihre Kontaktdaten (Name, Aufenthaltsdauer in Kambodscha, ungefähre Reiseroute, Mobiltelefonnummer) der Österreichischen Botschaft Bangkok per Email bekannt zu geben: bangkok-ob(at)bmeia.gv.at.

In Notfällen außerhalb der Dienstzeit ist der Bereitschaftsdienst der Österreichischen Botschaft Bangkok unter der Nummer +66 819 036 516 erreichbar.

Vor Ort besteht keine österreichische Vertretungsbehörde. Die zuständige Botschaft befindet sich in Thailand. Bürger von EU-Staaten können sich jedoch in Notfällen an die Vertretungsbehörde anderer EU-Staaten wenden. Die deutsche Botschaft in Phnom Penh No. 76-78 Rue Yougoslavie (= Street 214), Tel.: (00855 23) 21 61 93, 21 63 81, Fax: (00855 23) 42 77 46 hat den konsularischen Schutz der österreichischen Staatsbürger übernommen.

Reisende nach Kambodscha müssen sich eines erhöhten Risikos einer Malariainfektion bewusst sein. Dies verlautbaren Vertreter der WHO in Südost-Asien. Das zurzeit wirkungsvollste Medikament gegen Malaria, Artemisinin zeigt jetzt oft keine Wirkung. Auch vorbeugende Medikamente wie Chloroquin oder Mefloquin bieten keinen erfolgreiche Prophylaxe gegen den Ausbruch von Malaria.

Besonders betroffen sind folgenden Provinzen: Preah Vihear, Siam Reap, Oddar Meanchay, Banteay, Pailin, Battambang,Pursat, Koh Kong, Kampot, Kampong Speu. In der Hauptstadt Phnom Penh und im Seebad Sihanoukville besteht zur Zeit ein geringeres Risiko einer Infektion.

Es wird empfohlen, am Tage einen wirkungsvollen Cremeschutz (wie z.B. Autan) aufzutragen und des Nachts, sofern man in nicht klimatisierten Räumen schläft, ein Moskitonetz zu benutzen. Weiters wird empfohlen, vor Reisen nach Kambodscha einen der Tropenmedizin kundigen Arzt aufzusuchen und sich beraten zu lassen.

Beim Besuch von religiösen Stätten ist auf korrekte Kleidung zu achten (keine Shorts und Miniröcke, geschlossenes Schuhwerk).

Sicherheit

Allgemein wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiko hingewiesen.

Die Sicherheitslage kann sich in Kambodscha sehr schnell verändern.

Zwischen Februar und April 2011 kam es an der kambodschanisch-thailändischen Grenze bei Preah Vihear zu mehreren bewaffneten Zwischenfällen zwischen kambodschanischen und thailändischen Truppen. Obwohl die Situation sich seither entspannt hat, wird von Reisen nach Oddar Meanchey, Preah Vihear und Umgebung weiterhin abgeraten.

Aufgrund der latenten Gefahr von Unruhen in der Hauptstadt Phnom Penh wird zu erhöhter Vorsicht und Wach­­samkeit geraten. Demonstrationen, Wahlveranstaltungen und generell größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Überlandreisen sollten ausschließlich tagsüber und vorzugsweise in Gruppen von mehreren Fahrzeugen unternommen werden. In Kambodscha besteht für Reisende aufgrund der allgemeinen Armut erhöhte Gefahr, Opfer von Raub oder Diebstahl zu werden. Obwohl sich gewisse Verbrechen wie Entführungen hauptsächlich auf lokaler Ebene abspielen, kommt es in letzter Zeit in der Flussgegend von Phnom Penh und an den Badestränden und touristischen Ausflugszielen in Sihanoukville vermehrt zu gewalttätigen Raubüber­fällen von Ausländern, bei denen vor allem Einzelpersonen teilweise schwer verletzt wurden.

Es sollten daher keine Wertgegenstände (Uhren, Schmuck usw.) und nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Dokumente sollten fotokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Insbesondere sollte nach Einbruch der Dunkelheit auch in den Städten auf Spaziergänge sowie Fahrten mit Motorrad- und Fahrradtaxis verzichtet werden.

Mit Ausnahme der Straßen von Phnom Penh nach Sihanoukville, Kampot, Kampong Cham, Kompong Thom oder Battambangist aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse das Flugzeug zu bevorzugen. Auch bei Flugreisen innerhalb Kambodschas ist jedoch Vorsicht geboten; die International Civil Aviation Organization (ICAO) hat bezüglich Kambodscha erhebliche Verletzungen von Vorschriften der ICAO festgestellt und geht dem derzeit weiter nach.

Außerhalb der Ballungszentren ist die Minengefahr noch immer sehr hoch, vor Trekkingtouren wird daher gewarnt. Am meisten betroffen sind die Provinzen entlang der thailändischen Grenze (auch die Provinz Siem Reap). Vor Individualreisen ohne Zuziehung eines ortskundigen Reisebüros wird abgeraten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit hohem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese auch während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise

  • Visumspflicht: Ja, für Gewöhnliche, Dienst,- und Diplomatenpässe.
  • Visum erhältlich: Botschaft des Königreichs Kambodscha: 264A, Avenue de Tervuren, B-1150 Brüssel, Tel. (+32 / (0)2) 77 20 372, Fax: (+32 / (0)2) 77 20 376, e-mail: amcambel(at)skynet.be (für Österreich zuständig) bzw. Homepage der Botschaft

Touristen können sogenannte E-Visa auch bis spätestens zwei Wochen vor Reiseantritt über die Webseite des kambodschanischen Außenministeriums beantragen. Die Zahlung der Visagebühr ist nur mit Kreditkarte möglich. E-Visa berechtigen nur zur einmaligen Einreise und zu einem Aufenthalt von maximal 30 Tagen. Business Visa, K-Visa, sowie Visa für Dienst-und Diplomatenpassinhaber können nur bei der nächst gelegenen kambodschanischen Vertretungsbehörde  beantragt werden.

  • Einreise über internationale Flughäfen Phnom Penh und Siem Reap: Visum für 30-Tage, Passfotos mitnehmen! (Visagebühr dzt. USD 20,–). An folgenden Grenzübergängen werden ebenfalls Visa bei der Einreise ausgestellt: Poipet,Prum, Daung, O’smach, Cham Yeam sowie Chuam (Thailand) und Bavet, Kha Orm Som Nor, Phnom Den, Dong Kro Lor,Tropiang Sre, Tropiang Phlong, Prek Chak und Bantey Chakrey (Vietnam) sowie O’Yadav (Laos)
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mind. 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: wird akzeptiert
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können. Auf das Abstempeln des Reisepasses bei der Einreise sollte geachtet werden, da bei Überschreitung der Gültig­­keitsdauer des Visums bei der Ausreise eine Strafgebühr von USD 5,– pro Tag seit Ablauf des Visums erhoben wird. Beträgt der illegale Aufenthalt bereits mehr als einen Monat, beträgt die Strafgebühr USD 6,– pro Tag.
    Ein Touristenvisum wird im Regelfall mit einer Gültigkeit von vier Wochen ausgestellt. Die Verlängerung um einen Monat ist beim Einwanderungsbüro des Innenministeriums (dieses befindet sich gegenüber dem internationalen Flughafen) in Phnom Penh möglich.

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung, jedoch Deklarationspflicht ab umgerechnet USD 10.000.–. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar (nach Möglichkeit in kleinen Stückelungen), Travellerschecks oder Kreditkarten (werden nicht überall akzeptiert). Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.

Um PKW und Motorräder temporär einzuführen ist eine Genehmigung der kambodschanischen Zollbehörde in Phnom Penh (General Department of Customs and Excise, www.customs.gov.kh) einzuholen.

Für verbindliche Angaben betreffend die Einfuhr von Waren und Gütern sollte die zuständige kambodschanische Botschaft kontaktiert werden. Botschaft des Königreichs Kambodscha: 264A, Avenue de Tervuren, B-1150 Brüssel, Tel. (+32 / (0)2) 77 20 372, Fax: (+32 / (0)2) 77 20 376, e-mail: amcambel(at)skynet.be (für Österreich zuständig) bzw.Homepage der Botschaft

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung, jedoch Deklarationspflicht bei umgerechnet USD 10.000.–. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt. Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Überwiegend tropisches Klima mit Monsunregen von Mai bis November, Dezember bis Februar mäßig heiß, März/April sehr heiß.

JAMAIKA

Besondere Hinweise

Aktuelle Informationen über Wirbelstürme entnehmen Sie bitte der Homepage des National Hurricane Center.

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Der Alltag in den Städten ist von Gewaltverbrechen, die unter anderem in Zusammenhang mit Schutzgelderpressungen, Drogenhandel und Eigentumsdelikten stehen, geprägt.

Es sollte daher nur wenig Bargeld mitgeführt (wohl aber kleinere Beträge an US Dollar) und eher Kreditkarten verwendet werden, die in Jamaika problemlos akzeptiert werden. Dokumente sollten photokopiert werden.

Insbesondere in der Hauptstadt Kingston, aber auch in den städtischen Bezirken der Touristenzentren Montego Bay, Negril undOcho Rios ist erhöhte Vorsicht geboten, vor allem  nach Einbruch der Dunkelheit.

Die Sicherheitslage in den internationalen Urlaubsressorts – insbesondere an der Nordküste – gilt in der Regel als gut. Mehrere dieser Ressorts stehen unter österreichischem Management. Das österreichische Konsulat in Jamaika ist im Round Hill Resort Hotel in Montego Bay untergebracht. Bei vielen Hotels handelt es sich um Investitionen europäischer Tourismusunternehmen.

Öffentliche Verkehrsmittel sollten gemieden werden, vom Hotel vermittelte Taxis sind zu bevorzugen.

In der Vergangenheit gab es Demonstrationen mit Straßensperren, die sich schwerpunktmäßig auf die Armutsviertel Kingstons und Spanish Town konzentriert haben. Zurzeit gibt es keine Anzeichen, dass sich diese Vorfälle wiederholen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muß sich der Gefährdung bewußtsein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise

  • Visumspflicht: nein (Aufenthalt bis zu 90 Tage)
  • Visum erhältlich: —
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit:  mindestens 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: wird akzeptiert
  • Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, doch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro sowie US Dollar in bar, Traveller- schecks oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Produkten aus Ziegenhaut ist verboten.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Subtropisches bis tropisches Klima mit zwei Regenzeiten (Mai und Juli bis Oktober).

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Impfungen

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.