Begleiten Sie Urlaubsprofi auf einer Reise durch die mystischen Highlands

Für die nächsten Minuten begleiten Sie mich durch Schottland, wo ich in diesem Jahr erstmals 10 wunderschöne Tage verbringen durfte. Der Begriff „wunderschön“ ist in Bezug auf Schottland jedoch ein wenig anders zu interpretieren als es für gewöhnlich der Fall ist. Warum, werden Sie in der Schilderung des  Reiseverlaufs schnell erkennen ?

Tag 1

Fort William ist mit knapp 6.000 Einwohnern die größte (!!) „Stadt“ der westlichen Highlands. Sie liegt herrlich am Ufer des Loch Linnhe am südlichen Ende des Great Glen. Unser Hotel befindet sich etwas außerhalb der Stadt in North Ballachulish und ist ein kleines, familiengeführtes Schmuckstück mit Aussicht auf Wasser und Natur. Während ich üblicherweise nicht im Hotelrestaurant zu Abend esse, empfiehlt es sich in diesem Fall allemal, denn die Speisen und das Service sind erstklassig. Rechnen Sie mit ca 35-40 Pfund pro Abendessen (Vor-und Hauptspeise), das sind derzeit in etwa EUR 45,-: eine Investition, die sich definitiv lohnt.

TIPP 1: Bedenken Sie, dass die Schotten ihre Küchen früh schließen. Gegen 21 Uhr ist meist die letzte Möglichkeit, in Restaurants einen Tisch zu bekommen. Danach haben nur noch vereinzelt Pubs oder Fast Food Läden (von denen es in den Highlands nicht viele gibt) geöffnet. Dies ist vor allem dann nicht unwichtig, wenn Sie längere Wanderungen, etc. geplant haben.

Tag 2

Nach einem Full Scottish Breakfast – die Betonung liegt hier eindeutig auf „Scottish“ mit dem traditionellen Haggis, Black Pudding und Porridge – machen wir uns auf den Weg durch die Speyside, die zentrale Whisky-Region des Landes. Hier  werden circa 50 der weltbekannten, schottischen Whiskies hergestellt, abgefüllt und gemischt.

Das Areal der Glenfiddich Distillery nehmen wir nun etwas genauer unter die Lupe. Während der circa 90 Minuten dauernden Führung erfährt man einiges zu den Grundlagen der Whisky-Erzeugung sowie ein paar interessante Fakten zur Marke. Beispielsweise ist diese – als eine der wenigen Destillerien – nach wie vor in Familienbesitz und verwendet ausschließlich Holzfässer während andere Betriebe nach und nach auch Metalltanks benutzen. Das Umland um die Produktionsstätten befindet sich ebenfalls im Familieneigentum, sodass kein anderer Hersteller die dortige Wasserquelle nutzen kann. Ebenfalls selten geworden ist, dass sämtliche Fässer an Ort und Stelle gelagert und abgefüllt werden.

Zweiter und letzer Programmpunkt für heute ist Inverness, die Hauptstadt der Highlands und gleichzeitig auch die nördlichste wirkliche „City“ des Vereinigten Königreichs. Der Name ist – wie die meisten Städtebezeichnungen hier – auf das Gälische zurückzuführen und bedeutet „Mündung des Flusses Ness“. Die Burg thront oberhalb der Stadt und ist ein beliebtes Fotomotiv. Sie fand auch in Shakespeares berühmtem Stück MacBeth Erwähnung. Nach einer kurzen Runde durch das Stadtzentrum, das im Wesentlichen aus drei Einkaufsstraßen besteht, machen wir uns wieder auf den Weg nach Fort William.

Tag 3

Heute werden nun endlich auch die Wanderschuhe ausgepackt, denn nach einer kurzen Besichtigung in der – weitaus kleineren und unbekannteren – Ben Nevis Distillery geht es mit der Seilbahn auf die Nevis Range. Dieses Ski- und Mountainbike-Resort eignet sich auch für Wanderer, da man ab der Bergstation zwei Rundgänge von jeweils ca einer Stunde unternehmen kann. Der Abstieg ist aber leider nicht möglich, da dieser im Sommer ausschließlich für Radfahrer geöffnet ist bzw. im Winter als Skipiste dient. Nichtsdestotrotz war es ein sehr abenteuerliches Erlebnis im strömenden Regen die vorbeiziehenden Nebelschwaden zu beobachten bzw. kurz darin zu verschwinden.

TIPP 2: High Heels und elegante Kleidung sollte man lieber zu Hause lassen und stattdessen WASSERDICHTE Wanderschuhe und Regenjacke einpacken. Auch Regenhosen sind in diesem Fall absolut zu empfehlen, da der schottische Regen immer und überall eintreten kann und meist auch von dichtem Nebel begleitet wird. Ich erinnere mich an das Fazit des Verkäufers im Wanderbekleidungsgeschäft: „Four Seasons within one day! / Vier Jahreszeiten innerhalb eines Tages!“ Ein weiser Mann, wie wir festgestellt haben ?

Tatsächlich ist es unten im Tal angekommen wieder sonnig, sodass wir noch kurz beim Old Inverlochy Castle vorbei schauen, das nur einen Katzensprung entfernt liegt. Von diesem im 13. Jahrhundert erbauten Schloss sind nach zwei Schlachten zwar nur noch einige Mauern übrig, aber wir freuen uns trotzdem, das Programm für den heutigen Tag mit ein paar Sonnenstrahlen zu beenden.

Tag 4

Es beeindruckt im Grunde nur durch seine mehrstufige Schiffsschleuse, ein für damalige Verhältnisse architektonisches Meisterwerk. Und so werden die wartenden Boote und Schiffe in den einzelnen Kammern und die drehbare Brücke für kurze Zeit zur Hauptattraktion. Fort William ist jedoch auch Sitz der „Loch Ness Cruises“ und da die Tickets für diverse Schiffsrundfahrten im Sommer heiß begehrt sind, empfiehlt es sich – sofern man sich nicht schon vorab online Karten gesichert hat – beim Ticketschalter nach freien Terminen zu fragen. Zur Auswahl stehen neben den traditionellen Rundfahrt-Schiffen auch Speed Boote, die wahlweise 30, 60 oder 90 Minuten über das Loch Ness düsen. Wir erwischen gerade noch die Abendrundfahrt um 18 Uhr, was nicht weiter schlimm ist, da es in Schottland zu dieser Jahreszeit bis circa 22:45 Uhr hell ist.

Die Zwischenzeit vertreiben wir uns in Drumnadrochit. Die meisten Touristen strömen direkt zum Loch Ness Exhibition Center um dem Seemonster Nessie auf die Spur zu kommen. Im Nachhinein betrachtet ist diese Ausstellung aber absolut entbehrlich. Das meiste dort Erzählte ist durch Fernsehen oder Printmedien bereits hinreichend bekannt und auch die Animationen bzw Show-Effekte halten sich in Grenzen. Viel schöner und vor allem völlig kostenlos ist hingegen eine Wanderung durch die Wälder der Stadt. In der Touristeninformation erhält man eine Übersicht über die möglichen Routen. Die Wege sind allesamt einwandfrei farblich markiert und für jedermann zu meistern. Mich begeistert vor allem das Moos, mit dem nahezu der ganze Wald bedeckt ist. Man geht darauf wie auf einem Schwamm, in keiner Weise vergleichbar mit unseren Waldböden. Diese Erfahrung sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Dann geht es auch schon zurück nach Fort William, wo wir unsere Bootstour starten. Dick eingepackt in Thermo-Overalls (nass wird man nicht, aber kalt ist es auch im Juli) erleben wir mit unserem humorvollen „Kapitän“ eine äußerst abenteuerliche und interessante Rundfahrt. Wir erspähen sogar ein paar Bergziegen an der Steilküste direkt am Ufer und staunen, wie mühelos sie sich auf diesem Terrain fortbewegen. Auf unserem Weg zum Urquart Castle kreisen Adler hoch über unseren Köpfen. Baden ist in diesem knapp 230 Meter tiefen See weniger wegen Nessie, sondern eher aufgrund der sehr kühlen Temperatur nicht möglich. An einigen Abschnitten ist Loch Ness weniger als 15 m vom Ufer entfernt bereits über 50 Meter tief, was einem im Winkel von 75° abfallenden Hang entspricht.

Wieder trocken an Land angekommen werden wir von einem spektakulären Sonnenuntergang nach Hause begleitet.

Tipp 3: Haben Sie immer ein wenig „Picknick“-Futter oder Wasser im Gepäck. Sollten Sie einmal später den Heimweg antreten und so wie wir zufällig in den Sonnenuntergang fahren, bleiben Sie an einem der zahlreichen Picknickplätze oder auch einfach an den Auskerbungen der Straße stehen und genießen dieses Naturschauspiel.

Tag 5

Von 365 Tagen im Jahr ist an durchschnittlich 320 Tagen die Spitze des Ben Nevis in dichten Nebel gehüllt und somit der Aufstieg unmöglich. Jedes Jahr verunglücken mehr als 10 Menschen bei dem Versuch, da man unheimlich rasch vom Nebel überrascht wird und dieser ein Weiterkommen unmöglich macht. In allen Reiseführern wird daher zu absoluter Vorsicht aufgerufen und auf die Gefahren aufmerksam gemacht.

Schon bei den Reisevorbereitungen entwickelt sich das Projekt „Ben Nevis“  für mich zu einem persönlichen „Herzenswunsch“. Und nachdem es der Wettergott an diesem Tag extrem gut mit uns meint und kein einziges Nebelwölkchen in Sicht ist, machen wir uns auf den Weg. Pro Person mit 2 Litern Wasser und ausreichend Futter im Gepäck (Traubenzucker für den Notfall nicht vergessen!) geht es in knapp 6 Stunden – mit zahlreichen Pausen – auf extrem steilen und von Felsen übersäten Wegen bergauf. Auf der Strecke durchlebe ich sämtliche Gemütszustände. Anfangs eine enorme Motivation, dicht gefolgt von anfänglichen Selbstzweifeln. Etwa bei der Halbzeit kommen wir an einem wunderschönen Gebirgssee vorbei, wo trotz einigen Mitwanderern absolute Stille herrscht.  Oben angekommen kehrt die anfängliche Euphorie wieder retour, gepaart mit einer ganzen Menge Stolz. Und ganz plötzlich macht die ganze Mühe unheimlich viel Sinn. Am Gipfel, der in gewisser Weise einer Mondlandschaft ähnelt, steht man im wahrsten Sinne des Wortes „über allen Dingen“. Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl und schnell wird mir klar, dass genau dieser Moment eine Erinnerung fürs Leben ist. Gipfelkreuz gibt es keines, aber zum Glück hat jemand vor uns eine schottische Flagge dagelassen J

Der Abstieg ist normalerweise – zumindest bei den bisherigen Wanderungen – der leichtere Teil. Aber auch hier ist der Ben Nevis eine Klasse für sich. Denn die sehr hohen Fels-Stufen sind auch bergab eine absolute Hürde. Wir entscheiden uns für eine Abkürzung durch einen nicht sehr wasserreichen Wasserfall, was die Anstrengung nicht unbedingt leichter macht. Nach knapp 4 Stunden erreichen wir am Ende unserer Kräfte das Auto. Das Wasser und der Proviant sind längst aufgebraucht, dafür laden wir jedoch einen Rucksack voller Zufriedenheit in den Kofferraum.

Insgesamt waren wir 11 Stunden unterwegs.

Tipp 4: Nachdem wir erst relativ spät gestartet waren, ist es nun schon dämmrig. Auch diese Gefahr darf man nicht unterschätzen: Im Zweifelsfall ist eine Stirnlampe ratsam, da diese am Ben Nevis mitunter schon Leben gerettet hat. Und auch wenn der Rucksack mit jedem Schritt schwerer wird: Auf alle Fälle genügend Wasser mitnehmen, da es keine Möglichkeit gibt, am Weg etwas zu kaufen!

Tag 6

Wir verlassen Fort William und fahren bis Mallaig, von wo wir die Fähre nach Armadale / Isle of Skye nehmen.

Tipp 5: Buchen Sie Fährtickets wenn möglich immer im Vorhinein, vor allem, wenn Sie mit Auto unterwegs sind. Die Plätze sind extrem begrenzt und die Nachfrage ist sehr hoch. So sind Sie immer auf der sicheren Seite und laufen nicht Gefahr, am „Festland“ hängenzubleiben.

Da uns die Anstrengung vom Vortag immer noch in den Knochen steckt, streichen wir alle für heute geplanten Programmpunkte und fahren nur noch kurz zur einzigen Distillery auf der Insel – Talisker. Wenn man nicht unbedingt ein passionierter Whisky-Sammler ist, reicht es absolut aus, eine Distillery von Innen gesehen zu haben. Die Führungen unterscheiden sich laienhaft betrachtet nur durch wenige Kleinigkeiten, zB.: wird die Gerste unterschiedlich kurz oder lang geröstet, Wasser aus unterschiedlichen Quellen oder verschiedene Holzarten für die Fässer verwendet,  etc.  Sollten Sie jedoch ein eingefleischter Whisky-Fanatiker sein, steht einer dritten oder vierten Führung absolut nichts im Wege. An dieser Stelle erlaube ich mir auch einen Souvenirs-Tipp:  In den angeschlossenen Shops findet man auch meist eine exklusive und nur hier erhältliche Distillery-Abfüllung! Nicht unbedingt günstig, aber in jedem Fall etwas Besonderes.

Unser Hotel liegt in Portree, der Hauptstadt der Insel. Es ist ein altes Herrenhaus und mit sehr viel Liebe eingerichtet. Bis heute wird es von der Familie betrieben und ist mit 11 Zimmern absolut überschaubar. Mit einer Buchung in diesem Haus erwerben wir ein Gesamtpaket, da wir uns bereits beim Eintreten in einen alten Kinofilm hineinversetzt fühlen, der im Ambiente der alten, britischen High Society angesiedelt ist. Es gibt sogar einen Salon mit Kaminfeuer, um das sich einige ältere Damen versammelt haben. Allesamt in Ohrensesseln sitzend und ein Tässchen Afternoon Tea in der Hand. Da gibt es den Butler, der uns per Gong-Schlag zum Dinner in den Speisesaal geleitet. Und zum abendlichen Fernsehen gibt es die Möglichkeit, sich im TV-Raum im Erdgeschoss zu versammeln. So genießen wir 3 Tage lang den urschottischen Lifestyle als „Sir“ und „Lady“. Vom Kellner bis zum Rezeptionisten sind alle unglaublich freundlich, das gilt für die Schotten übrigens generell.

Tag 7

Danach entscheiden wir uns, die Insel ein wenig mit dem Auto abzufahren und landen schließlich in Dunvegan. Ein völlig unscheinbares Dörfchen, wäre da nicht das Dunvegan Castle, das zahlreiche Touristen anlockt. Uns interessiert eher der schottische Alltag und so spazieren wir durchs „Zentrum“: Dort gibt es einen winzig kleinen „General Store“, in dem man wirklich alles findet… aber statt 50 verschiedenen Zahnbürsten gibt es hier eben nur eine Sorte. Etwas weiter die Straße runter, auf einem Parkplatz direkt neben dem Meer, legen wir eine Pause bei einem Imbiss-Anhänger ein. Dort hat man die Wahl zwischen Muscheln oder Garnelen. Beides frisch gefangen und solange der Vorrat reicht. Ich unterhalte mich ein wenig mit dem Verkäufer über das Leben auf der Insel und die Arbeitsplatzsituation. Auf den Inseln hat man jobtechnisch nicht viel Auswahl: Entweder man ist in der Landwirtschaft tätig oder im Tourismus. Viele Jugendliche zieht es weiter weg, nach Inverness oder sogar Edinburgh / Glasgow.  Die Uhren schlagen hier langsamer und Fuchs und Hase sagen sich hier auch noch Gute Nacht – ein Lebensgefühl, das wir für eine kurze Zeit teilen. Es sind 3 ruhige und sorglose Tage. Man genießt die kleinen Dinge.

Tipp 6: Mit Nachspeisen versorgt man sich in Dunvegan am Besten bei der ältesten Bäckerei auf Skye.

Mit einem noch warmem Scone in den Händen treten wir die Rückfahrt nach Portree an, wo mit einem Besuch in einem lokalen Pub und stimmungsvoller schottischer Live Musik der Abend langsam zu Ende geht.

Tag 8

Dies gilt übrigens ebenso für die Bergkette der Quiraings. Einzigartig in ihrer Beschaffenheit thronen sie im Norden der Insel Skye und bieten eine herrliche Wandermöglichkeit, von Hügel zu Hügel. Man wandert über Moos und Moore, begleitet von Schafen, auf einen der zahlreichen Wanderwege. Diese Wanderung sollten Sie aber eben nur bei Schönwetter einplanen.

Also fahren wir mit einem weinenden Auge wieder ins Hotel, wo anschließend das lachende überwiegt. Ein Schaumbad, ein gutes Buch und eine stilechte Teatime haben definitiv auch etwas für sich. Einfach mal Urlaub vom Urlaub machen! ?

Tag 9

In Edinburgh angekommen retournieren wir unser Mietauto und machen uns zu Fuß auf den kurzen Weg ins Stadtzentrum. Ganz plötzlich sind wir wieder im Großstadtleben, zwei Touristen unter vielen. Ein wenig vermisse ich sie schon, die Landluft, das Landleben und die weiten Wiesen und Felder, auf denen man mehr Schafe und Kühe als Menschen sieht. Unser Hotel ist zentral, das Zimmer klein und funktionell, das Frühstück auf internationales Publikum ausgerichet – Großstadt eben. Es soll hier aber kein falscher Eindruck vermittelt werden: Edinburgh ist nach Glasgow die zweitgrößte Stadt Schottlands und vom Stadtbild her absolut sehenswert. Hier ist vor allem die einzigartige Bauweise zu erwähnen, die Stadt ist nämlich auf zwei Ebenen gebaut. Früher residierte die Oberschicht also auch baulich gesehen weit über dem einfacheren Volk. Das wohnte auf der unteren Ebene und hatte mit gravierenden Problemen zu kämpfen – Hunger, Pest, Armut.

Tipp 7: Die Geschichte Edinburghs ist überaus interessant. Sie sollten also auf alle Fälle an einer Stadtführung teilnehmen. Die gibt es in allen Formen, sogar Gratis-Führungen werden geboten.

Wir schließen uns durch Zufall einer solchen kostenfreien Führung an, auf der wir auf humorvolle Art und Weise einiges über das Schicksal König Charles II. oder das turbulente Leben Robert Burns, einem der bekanntesten schottischen Schriftsteller, erfahren. In der Mary Kings Close erfährt man alles über Mythen und Geistergeschichten… kurz gesagt: Edinburghs Geschichte hat für jeden etwas zu bieten. Man sollte also definitiv ein wenig eintauchen.

Tag 10

Am Abend sind wir wieder mitten im Nightlife Edinburghs zu finden und packen schön langsam unsere Koffer.

Tag 11

Nach einem letzten Frühstücks-Haggis spazieren wir noch auf den Calton Hill, von wo man einen super Blick über die Stadt genießt. Das Wetter ist herrlich sonnig und sommerlich warm. Fast so, als wollte uns Schottland anflehen, noch länger hier zu bleiben. Auch dem Hollyrood Palace sagen wir noch kurz Hallo. Hier wohnt die Queen auch heute noch immer wieder, da sie als Oberhaupt Großbritanniens in allen Teilgebieten eine gewisse Periode pro Jahr präsent sein muss.

Mit dem Bus sind wir in 30 Minuten wieder am Flughafen, wo das Abenteuer seinen Anfang nahm. Es war eine Reise, die mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Von einigen Episoden, wie zum Beispiel der Besteigung des Ben Nevis, werde ich hoffentlich noch meinen Enkelkindern erzählen. Und irgendwie bin ich mir sicher, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass mich der Gong zum Abendessen gerufen hat.

Sie möchten Schottland ebenso authentisch kennenlernen?

Gerne unterstütze ich bei der Planung Ihrer Reise!

Julia Haupt, buchung@satotours.eu