Abreise ab Österreich & Deutschland möglich | ab € 1.980.-

Königliches Navarra

Pamplona – Olite – Javier – Bardenas Reales – Tudela – Metanten – Estella – Puente la Reina – Irati – Roncesvalles – Jakobsweg – Amaiur – Valle del Baztán – Zugarramundi – Elizondo – Pamplona

Studienreise Navarra mit SATO TOURS und Studiosus

Das Königliche Navarra zählt zu den noch wenig bekannten Regionen Spaniens, glänzt jedoch mit einer natürlichen und kulturellen Vielfalt, die es zu einem wahren Juwel macht. Im Norden grenzt Navarra mit den Pyrenäen an Frankreich, im Osten an Aragonien, im Westen ist das Baskenland ihr Nachbar und im Süden die Region La Rioja. Groß ist die »Comunidad Foral de Navarra« mit rund 10.000 Quadratkilometern nicht, aber auf so engstem Raum verzaubern grüne Berglandschaften, üppige farbenprächtige Wälder, fruchtbare Täler wie Roncal oder Baztan, alte Traditionen und Volksfeste sowie ein beeindruckendes künstlerisches und reichhaltiges Erbe den Besucher. Nicht ohne Grund wird Navarra von den Einheimischen liebevoll „El pequeño continente“ (der kleine Kontinent) genannt. Wahre Naturschätze wie u.a. die in Europa einzig echte Wüste, die Bardenas Reales mit den verschiedensten Felsformen, der Urwald von Irati, beschauliche Stauseen wie Irabia oder die legendäre Höhlen wie Zugarramurdi gilt es zu entdecken. Kulturhistorisch ist Pamplona, die Hauptstadt der autonomen Region Navarra, lohnenswert. Die moderne und gastfreundliche Stadt, die mit viel Grün und der großen Sanfermines-Feste weltweit bekannt ist, fasziniert nicht nur als Tor zum Jakobsweg sondern auch mit einer belebten Altstadt und geschichtsträchtigen Denkmäler. Die hervorragende regionale Küche in Kombination mit den hier lebenden authentischen, solidarischen Menschen, die mit Leidenschaft die Vergangenheit und auch Gegenwart eines Königreiches leben, macht diese Region zu einem ganz besonderen Ort. Das königliche Navarra, eine Region, die man hautnah entdecken und erleben muss.

Auf einen Blick

  • Siebentägige Kultur- und Genussrundreise durch die unbekannte Region Navarra im Norden Spaniens mit ihren kulturellen Höhepunkten in Pamplona, Olite, Tudela und Roncesvalles
  • abwechslungsreiche Natur von Wäldern über Weinberge bis hin zu Halbwüste entdecken
  • Besuch des ersten Trüffelmuseums Spaniens sowie einer regionalen Feinbäckerei und Käserei
  • spannende Begegnungen mit einem Stiertreiber, einem Gemüsebauern und einer „Hexe“
  • kulinarische Genussmomente der regionalen Küche erleben wie u.a. die Pinchos, eine Menestra, das Rindersteak “Chuletón de Temera” u.v.m.
  • Frühbucher-Ermäßigung (2%, s.S. 10)

Mindestgruppengröße: 10 Personen
Max. Gruppengröße: 16 Personen

Termine

Studienreise Navarra mit SATO TOURS und Studiosus

Unterbringung

Studienreise Navarra mit SATO TOURS und Studiosus

Reiseablauf

Studienreise Navarra mit SATO TOURS und Studiosus

Tag 1: Anreise – Pamplona

Direktflug von Frankfurt nach Pamplona, der Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Navarra. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir die bekannte Altstadt Pamplonas und stärken uns bei einem Mittagessen mit typischen regionalen Gerichten. Anschließend erkunden wir die Altstadt zu Fuß und lernen die Geschichte Pamplonas näher kennen. Wir besuchen die gotische Kathedrale und das Rathaus mit barocker Fassade, durchstreifen den ummauerten Bereich der Stadt und genießen den Blick in die Senke. Auch ein Besuch auf der „Plaza del Castillo“, dem wahren Herzen der Stadt, darf nicht fehlen. Dann erwartet uns eine besondere Begegnung: wir treffen den erfahrenen Stiertreiber Mikel, der uns die Strecke des Stiertreibens zeigt und von seinen Erlebnissen während des bekannten Events berichtet. Zum Abschluss des Tages haben wir die Gelegenheit uns an einigen echten „Joticas”, die von zwei Sängern aus Pamplona vorgetragen werden, zu erfreuen. Rückkehr zu unserem Hotel direkt im Zentrum der Stadt. Der Abend steht uns zur freien Verfügung. Wir empfehlen den in einem der vielen Restaurants der Stadt gemütlich ausklingen lassen. (Fahrt ca. 5 km)

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Tag 2: Olite – Javier – Kloster von Leyre

Die heutige Fahrt führt uns ins Herz von Navarra. Hier besticht die Landschaft mit Weinbergen sowie Festungen und Schlössern, die von der strategischen Bedeutung der Region im Mittelalter zeugen. Unser Tagesziel ist der Ort Olite, bekannt für seinen Wein und seine Gebäude aus der Renaissance und dem Barock. Wir besichtigen den „Palacio Real”, eines der luxuriösesten und best erhaltenen Schlösser des Mittelalters in ganz Europa. Bei einer anschließendem Stadtrundgang lernen wir die Sehenswürdigkeiten von Olite kennen wie u.a. das “Portal de Tafalla”, die “Calle San Francisco”, die “Plaza de los Teobaldos”, den Turm des “Chapitel”, die “Plaza de Carlos III”, die “Calle Mayor” und das “Portal de Tudela”. Abgerundet wird die Erkundung mit einem Besuch einer typischen Feinbäckerei, wo uns der Herstellungsprozess von „Txantxigorri” und anderen Köstlichkeiten theoretisch sowie kulinarisch nahe gebracht wird. Vor dem Mittagessen besuchen wir einen Weinkeller und nehmen an einer Weinverkostung teil. Am Nachmittag Weiterfahrt zum „Castillo de Javier” im Dorf Javier, welches wir besichtigen. Zum Abschluss machen wir einen Halt im „Kloster von Leyre”, wo wir im Hintergrund gregorianischen Gesängen lauschen. Rückkehr nach Pamplona. (Fahrt ca. 140 km)

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Tag 3: Bardenas Reales – Tudela

Fahrt in den Süden Navarras, wo wir auf die bizarre Wüstenlandschaft „Bardenas Reales” treffen. Die Halbwüste ist UNESCO-Biosphärenreservat und besticht mit ihren Formen und Farben. Durch starke Regenfälle erodierten die verschiedenen Sedimentschichten aus Lehm, Sandstein- sowie Kalksteinschichten und hinterließen eine einzigartige Landschaft wie u.a. die Felsformation „Castil de Tierra“. Zu Fuß erkunden wir das Farbenspiel der “Bardenas” und lernen auch den Ursprung der Wandertierhaltung, der “Transhumancia”, sowie das Leben seiner Hirten kennen. Die Weiterfahrt führt uns nach Tudela, wo wir uns bei einer „Menestra“ (typischer Gemüseeintopf) stärken. Im Anschluss erkunden wir die historische Innenstadt mit ihren Palästen und der Kathedrale „Santa María”. Auf den Straßen spürt man noch immer das Flair der früheren maurischen, jüdischen und christlichen Einwohner. Auf dem Rückweg nach Pamplona halten wir am Gemüsegarten „Mejana de Tudela”, wo uns Tomás, ein echter Gemüsebauer, empfängt. Er wird uns durch seinen Garten führen und vielleicht das eine oder andere Geheimnis zur erfolgreichen Gemüsezucht verraten (Fahrt ca. 190 km).

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Tag 4: Metauten – Estella – Puente la Reina

Tagesausflug nach „Tierra Estella”, bekannt für ihre handwerklichen Traditionen und Gastronomie. Der erste Halt ist im Dorf Metauten, wo wir das Trüffelmuseum besuchen. Der „Schwarze Diamant“ der Küche wächst auf natürliche Weise in der Region und hat einen besonderen Stellenwert. Mit etwas Glück können wir eine Trüffelsuche mit einem Hund erleben. Weiter geht es nach Estella, eine romanische Stadt, die 1090 als Versorgungsort für Pilger auf ihrem Weg nach Santiago gegründet wurde. Bei einem Rundgang stoßen wir auf Paläste, Herrenhäuser, Klöster und Brücken, all dies hat der Stadt zum Beinamen „Toledo des Nordens” verholfen. Zum Mittagessen serviert man uns typische Gerichte der Region, darunter im Holzofen gebackenes Spanferkel. Unser nächste Station ist das Dorf Abárzuza, wo uns Tere den Produktionsprozess von „Patxarán” zeigt. Natürlich darf auch eine Kostprobe dieses berühmten Likörs aus Navarra nicht fehlen. Von hier fahren wir weiter nach Puente la Reina, eine mittelalterliche Kleinstadt in der sich die zwei Wege des „Camino de Santiago” vereinen. Spazierend lernen wir die enge Straße „Rúa Mayor” mit ihren architektonischen Prachtstücken wie den Kirchen „Crucifijo” und „Santiago” sowie der romanischen Brücke über dem Arga-Fluss, eines der schönsten Beispiele des Jakobsweges, kennen. Als letztes Ziel besichtigen wir die geheimnisvolle Wallfahrtskapelle „Santa María de Eunate”, ein romanischer Tempel aus dem 12. Jahrhundert und bekannt als eine der interessantesten Kirchen des Pilgerweges. Rückkehr nach Pamplona (Fahrt ca. 100 km)

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Tag 5: Irati – Roncesvalles – Jakobsweg

Der Urwald des „Irati” ruft. Über einen wunderschönen Pfad betreten wir den zweitgrößten und best erhaltensten Buchen-Tannen-Mischwald Europas. Forstwege und alte Pfade der Holzfäller führen uns zum Stausee Irabia, welcher komplett vom Irati-Wald umgeben ist. Von einer Waldlichtung aus eröffnet sich ein Panoramablick auf den Stausee und die angrenzende Landschaft. Wir kehren in einem Restaurant mit traditioneller Küche ein und kosten das berühmte „Chuletón de Ternera”, ein Rindersteak. Am Nachmittag erreichen wir Roncesvalles in den Pyrenäen, einer der charmantesten Orte entlang des Jakobsweges. Der Überlieferung zufolge besiegten die Basken hier die Franken. Wir statten der Kirche, dem Kapitalsaal, dem Kreuzgang und dem Grab des Königs von Navarra einen Besuch ab. Anschließend geht es auf den Gebirgspass Ibañeta, von hier genießt man einen wunderschönen Blick über das Tal. Dann wird es aktiv: wir legen den ersten Kilometer des französischen Jakobsweges zu Fuß zurück und fühlen uns wie echte Pilger. Rückkehr nach Pamplona (Fahrt ca. 100 km).

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Tag 6: Sara – Zugarramundi – Elizondo

Heute entdecken wir den Norden Navarras. Die Fahrt führt uns zunächst nach Zugarramundi, dem Dorf der Hexen, wo wir eine spannende Reise durch die Zeit unternehmen werden. Auf einem geführten Rundgang durch das Dorf, in Begleitung einer echten “Sorgiña” (Hexe auf Baskisch, der Sprache der Region). Sie wird uns die verborgensten Ecken des Dorfes zeigen, seine Weiler und Sitten sowie uralte Geheimnisse verraten. Danach besuchen wir die berühmten Höhlen von Zugarramundi, wo die berühmten “Akelarres”, die Hexensabbate stattfanden. Über Jahrhunderte wurden zahlreiche Einwohner dieses Ortes von der Inquisition zur Hexerei beschuldigt, einige sogar auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Anschließend genießen wir ein traditionelles Essen, einen Lammbraten, der einen ganzen Morgen lang über Holzfeuer zubereitet (“ZikiroJate”) worden ist. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Elizondo. Unterwegs besuchen wir die Käserei von Ana María und ihrem Bruder. Sie berichten über ihren Alltag, die Traditionen des Tals und zeigen, wie sie den Käse herstellen. Nach der Käseverkostung erreichen wir Elizondo, einer der wichtigsten Orte im Tal. Auf einem Bummel entlang der Gassen sehen wir zahlreiche Herrenhäuser und Paläste. Transfer zu unserem charmanten ländlichen Kurhotel in Baztán. Abendessen im Hotel (Fahrt ca. 50 km).

Tag 7: Abreise

Nach dem Frühstück führt uns die Fahrt zurück nach Pamplona, hier heißt es Abschied nehmen. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck fliegen wird zurück nach Frankfurt. (Fahrt ca. 75 km)

Unser Angebot

Tourleistungen

  • Flüge mit LUFTHANSA ab/bis Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren
  • innerdeutsche Bahnanreise Rail&Fly (2. Kl.)
  • Übernachtungen in Hotels entspr. Standard (Landeskat.) lt. Tourverlauf oder gleichwertig
  • Mahlzeiten s. Tourverlauf (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • Transfers, Besichtigungs-, Rundfahrten- und Erlebnisprogramm einschl. Eintrittsgelder lt. Tourverlauf
  • ein Reisehandbuch nach Wahl
  • durchgehende, deutsch spr. Studienreiseleitung

Kosten

ab € 1.980,- pro Person*

* Angebot vorbehaltlich Verfügbarkeit

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