Abreise ab Österreich & Deutschland möglich | ab € 2.034.-

Legenden, vielzählig wie Sand in der Wüste, spinnen sich um Usbekistan.

Auf der sagenumwobenen Seidenstraße blühte der Handel, Eroberer unterschiedlichster Religionen und Kulturen hinterließen Insignien ihrer Macht, die Oasenstädte wie Samarkand, Buchara und Chiwa in märchenhaften Glanz hüllen. Begleiten Sie uns auf dieser Studienreise zu tausendundeinem Blick hinter die schillernden Kulissen des Landes. Erleben Sie den Spagat zwischen Tradition und Moderne, Religion und Sozialismus. Auf Basaren schlendern Sie durch die Fülle orientalischer Vielfalt, in einsamer Weite trinken Sie Tee, an der Töpferscheibe und bei privaten Einladungen erfahren Sie hautnah, was die Menschen bewegt und wofür sie arbeiten und leben.

Außerdem bei Studiosus inkludiert

  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Eintrittsgelder (ca. 50 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Termine

Reiseablauf

Tag 1: Willkommen in Taschkent

Am späten Vormittag Flug von Frankfurt mit Usbekistan Airways nach Taschkent (Flugdauer ca. 6 Std.). Ankunft am Abend. Unser Begrüßungsservice schleust Sie rasch durch die Formalitäten und zeigt Ihnen die Richtung zum Platz vor dem Terminal, denn dort erwartet Sie bereits Ihre Studiosus-Reiseleiterin zum Transfer ins Hotel.

Tag 2: Flickenteppich Taschkent

Für manche ist Taschkent die faszinierendste Plattenbaustadt der Welt.

Seit der Unabhängigkeit von Russland leben und arbeiten die Menschen zwischen Fortschritt, Selbstfindung und Tradition. Ihre Reiseleiterin pickt die diversen Schönheiten für Sie heraus: in der orientalischen Altstadt die Koran-schule Barak Khan und das Kaffali-Schaschi-Mausoleum, anschließend in einem idyllischen Park den steinernen Poeten Alisher Navoij. Um ihn herum inszeniert sie eine kleine Begrüßungsrunde für Sie: mit Originalzitaten, fruchtigem Saft aus dem Ferganatal und usbekischen Keksen. Auf andere Weise delikat ist die Frage, die uns auf der Weiterfahrtdurch die sogenannte Hungersteppe beschäftigt: Arbeiten die Studenten hier ganz freiwillig auf den Feldern, um internationale Modelabels mit Baumwolle zu versorgen? 330 km.

Drei Übernachtungen in der Altstadt von Samarkand (UNESCO-Welterbe).

Tag 3: Samarkand im Wandel der Zeit

Am Registanplatz fangen wir den Glamour der dreiehemaligen Koranschulen ein, und im Anschluss fasziniert uns die Bibi-Khanum-Moschee durch ihren stolzen Auftritt. Ihre Reiseleiterin spricht gern mit Ihnen über die Einstellung der hiesigen Jugend zu Allah. Wie geht der neue Präsident Mirsijojew mit dem zunehmenden Einfluss des Islams in Zentralasien um? Fragen Sie auf dem Weg zum Basar! Hier regiert dann nur noch der verführerische Duft von Rosinen, Feigen und Nüssen und im blau-goldenen Gur-Emir-Mausoleum eine märchenhafte Ruhe. Der Kreis schließt sich, wenn uns der stimmungsvoll beleuchtete Registanplatz majestätisch den Weg zum Dinner weist. Bevor das seidene Kunstwerk auf Ihrem Kopfkissen den nächsten Tag anreißt.

Tag 4: Märchenhaftes Samarkand

In den Ausgrabungsfeldern von Afrosiab spüren wir Samarkands einstige Blütezeit, und im benachbarten Museum erzählen uns farbenprächtige Wandmalereien und Fundstücke von früherer Last und Lust. Von wissenschaftlichen Pionierleistungen erfahren wir danach am Observatorium des Astronomen Ulug Beg. Und in der Gräberstraße Schah-e Sinda beeindruckt uns nicht nur das tiefblaue Mausoleum des Kusam Ibn Abbas, sondern auch unsere Reiseleiterin in der Rolle der Märchenerzählerin Scheherazade. Nachmittags spinnen Sie Ihr eigenes Märchen und erhandeln sich vielleicht Souvenirs im Basar oder in einer Teppichknüpferei. Abends verwöhnt man uns schließlich in einem familiengeführten Restaurant.

Tag 5: Zauber der Seidenstraße

Auf einer der Hauptrouten der historischen Seidenstraße zieht unsere Karawane weiter. Für die Karawanserei von Rabat-e Malek legen wir einen Stopp ein, und auch das Mausoleum eines islamischen Heiligen und die Koranschule in Gijduvan interessieren uns brennend. Genau wie die Geheimnisse der Töpferkunst, die uns ein Keramikmeister in seinem Atelier verrät. 275 km.

In Buchara (UNESCO-Welterbe) er-wartet uns ein idyllisches Dinner im Labi-Hauz-Komplex:

Schaschlik mit Blick auf den Teich, in dem das Blau des Himmels mit dem Grün der Maulbeerbäume turtelt. Und an einem besonders schönen Ort der Altstadtgassen dürfen Sie sich noch in der Kunst der Kalligrafie üben. Ihre Reiseleiterin hat Papier und Stifte dabei. Drei Übernachtungen in Buchara.

Tag 6: Die Perle von Buchara

Schon früh galt Buchara als reichste Stadt der Seidenstraße. Auch im 21. Jahrhundert surrt und klackert es noch in den Handwerkergewölben, und die Goldsticker, Schuster und Scherenmacher steigern das Bruttoinlandsprodukt. Wir widmen uns den ideellen Werten und bewundern zunächst die Kalan-Moschee mit ihrem wuchtigen Minarett, das schon Dschingis Khan beeindruckt haben soll. Das Mittagessen nehmen wir gepflegt auf einer Dachterrasse ein mit Blick auf die Kuppeln der Altstadt. Im Anschluss lassen wir uns von der Festung Ark einnehmen und vom Samanidenmausoleum.

Tag 7: Vom Luxustempel zur Totenstadt

Der letzte Emir von Buchara hat nicht gegeizt, wie wir im Garten und im Inneren seiner schmuckvollen Sommerresidenz registrieren. Doch warum hat man sich in der Totenstadt Tschor Bakr die Überdachungen gespart? Ihre Reiseleiterin erzählt es Ihnen, während sie Sie durch die Nekropole zum Grab-mal eines Nachfahren Mohammeds geleitet. Der Nachmittag gehört Ihnen. Gesellen Sie sich doch zu den älteren Herrschaften der Stadt, die sich in den zahlreichen Open-Air-Teestuben beim Labi-Hauz gern zum Dominospiel treffen. Gut möglich, dass Sie in Kontakt kommen und eine Partie mitspielen dürfen. Abends wird es jedenfalls ganz privat, denn Familie Rahmon lädt uns zum Essen ein. 40 km.

Tag 8: In der Wüste Kyzylkum

Millionen von Sandkörnern flankieren unsere Weiterfahrt durch die Wüste Kyzylkum – fragen Sie Ihre Reiseleiterin, ob die Baumwolle womöglich am Vordringen der Wüste Schuld ist. Zur Abwechslung spüren wir dem Karawanenleben nach und drehen zu Fuß eine kleine Runde durch den Sand.

Am Bus erwartet uns stilecht ein Tea to go, die Picknickpause legen wir im Nirgendwo ein. Wie von einem Sandkünstler erbaut, erscheint uns schließlich die Oasenstadt Chiwa (UNESCO-Welterbe), deren exotisch-orientalischem Charme wir beim ersten Rundgang durch die Altstadtgassen erliegen. 430km. Zum Abendessen gibt es heute Kräuterspätzle à la Chiwa.

Tag 9: Oasentraum Chiwa

Einem riesigen Freilichtmuseum gleich präsentiert uns Chiwa heute Paläste, Moscheen, Mausoleen und lebhafte Basare. An den alten Lehmhäusern und -mauern scheint seit der Stadtgründung nichts verändert worden zu sein. Für den großen Show-down im Abenteuer Usbekistan zieht Ihre Reiseleiterin alle Register und führt Sie an einen besonderen Ort. Es soll ein unvergesslicher Sonnenuntergang für Sie werden, den Sie mit Ingwerlimonade mit oder ohne Schuss – sprich: usbekischem Wodka – feiern. Gefolgt von usbekischen Leckerbissen, die man uns in einem privat geführten Restaurant serviert.

Tag 10: Basar – Erlebnisse in Taschkent

Der Bus bringt uns nach Urgentsch. (30 km) Von dort fliegen wir am Vormittag zurück nach Taschkent wo wir im Basar um die letzten Mitbring-el feilschen. Den Duft und Klang des Orients packen wir in unser Gedächtnis; so riechen wir zu Hause noch die Gewürze, Datteln und Nüsse und hören den Singsang der Händler, die Samt und Seide, Kunsthandwerk, Puppen und Wasser-pfeifen lautstark anpreisen. Beim letzten gemeinsamen Abendessen schwelgen wir in Erinnerungen, bevor sich Ihre Reiseleiterin von Ihnen verabschiedet.

Tag 11: Zurück in die Heimat

Frühmorgens Rückflug nach Frankfurt. Sie landen vormittags. Vielleicht mit orientalischen Waren im Gepäck und ganz bestimmt mit Erinnerungen im Herzen vom Leben und Handel am Rande der Seidenstraße

Unser Angebot

Tourleistungen

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Uzbekistan Airways (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Taschkent und zurück;
  • Inlandsflug (Economy) mit Uzbekistan Airways von Urgentsch nach Taschkent
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 100 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen
  • 10 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen in einem Restaurant, 3 Abendessen im Hotel, 4 Abendessen in typischen Restaurants, ein Abendessen bei einer Familie, ein Picknick

Kosten

ab € 2.034,- pro Person*

* Angebot vorbehaltlich Verfügbarkeit

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